Mein persönlicher Jahresrückblick 2019

Wahnsinn, wie schnell dieses Jahr wieder vergangen ist! Darum ist es Zeit einmal zu reflektieren. Mein persönlicher Jahresrückblick 2019 verrät, was ich positives aus diesem Jahr mitnehme, was ich erlebt habe und auch, was nicht so gut lief.

Den Großteil 2019 verbrachte ich auf Reisen – einer Reise zurück zu mir selbst. Denn irgendwo unterwegs hatte ich mich selbst verloren. Meine Freude, mein Lachen, meinen Flow.

2019 – Ein Jahr. Zwei Mottos.

»Das Jahr, in dem ich mir zu viel vorgenommen habe!«

»Das Jahr, in dem ich mich neu kennenlernte.«

Das möchte ich mit ein paar Worten erklären:

Ende 2018 war ich auf dem besten Weg ins Burnout. Am tiefsten Punkt einer Spirale angekommen, die, wenn ich ehrlich zurückdenke, schon 2 Jahre zuvor begonnen hatte, mich hinunterzuziehen (siehe dazu auch meinen Beitrag Krisen als Chance: Der Start für dein Wachstum). Ich wusste, ich muss etwas ändern, muss MICH ändern. Denn auf äußere Umstände haben wir nur bedingt Einfluss. Also nahm ich mir sehr vieles vor. Damals habe ich noch ernsthaft geglaubt, es wäre realistisch, all das umzusetzen. Tatsächlich war es aber eher planloser Aktionismus. Einige Monate war ich eifrig beschäftigt, kam dabei aber kaum voran. Ich sprintete los und schnell ging mir die Luft aus. Was mir eigentlich helfen sollte, wandelte sich so in noch mehr Stress. Das Scheitern war vorprogrammiert.  Trotzdem werte ich es im Nachhinein nicht als Niederlage. Denn mittlerweile habe ich dadurch viel Klarheit über mich und meine Ziele gewonnen. So viel zum ersten Motto. Und nun zum zweiten…

2019 habe ich vieles losgelassen, um Raum für Neues zu schaffen. Ich habe meine Wohnung einmal komplett umgekrempelt und ausgemistet und die Wände insgesamt dreimal in neuer Farbe gestrichen (beim zweiten Durchgang mal eben in der Mittagspause, als ich nach Hause kam und dachte „das geht nicht mehr!“). Ich habe mit Yoga angefangen und zu meditieren und Fernsehzeit gegen Podcasts eingetauscht (dazu werde ich noch einen separaten Beitrag schreiben). Ich trinke fast überhaupt keine Cola mehr und verzichte weitestgehend auf Zucker – kleiner Nebeneffekt: Ich habe fast vier Kilo! Gewicht verloren und kaum noch eine Hose im Schrank, die mir nicht zu weit ist.

Ich habe Zeit und Geld in mich selbst investiert (das ist die allerbeste Investition!), Kurse belegt, Dinge ausprobiert, die ich mich bislang nicht getraut hatte und bin Wünschen nachgegangen, die ich lange auf irgendwann mal geschoben hatte. Aus all dem habe ich viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen und mich selbst ganz neu dabei entdeckt.

Im Jahresrückblick betrachtet, ist es verrückt, wie viel ich dieses Jahr tatsächlich getan habe, wenn ich auch einiges nicht umsetzen konnte.

Erkennen. Verändern. Wachsen.

Der Mensch ist unglaublich und zu viel mehr fähig, als er selbst oft von sich meint. Unsere Gedanken haben einen gigantischen Einfluss auf unser Leben, das müssen wir uns immer wieder bewusst machen.

»Du bist, was du denkst. Dein Fokus bestimmt deine Realität.«

Ich habe 2019 intensiv an meinem Mindset und meiner inneren Einstellung gearbeitet. Manchmal kann ich das negative Gedankenkarussell trotzdem noch nicht abschalten. Andererseits merke ich, dass ich in einigen Situationen anders damit umgehe als früher – entspannter.

Wenn du dich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst, stößt du auf so unendlich viele Bücher, Seminare, Podcasts, Plattformen und Kurse, dass es dich leicht schon wieder überfordert. Du musst herausfinden, welche Angebote die richtigen für dich ganz persönlich sind (zu den Büchern, aus denen ich 2019 wichtige Erkenntnisse neu gewonnen bzw. an sich bekannte zurück in mein Bewusstsein geholt habe, werde ich Anfang Januar noch einen separaten Beitrag schreiben).

Mir hilft es außerdem, ein Erfolgs- und Dankbarkeitsjournal zu führen, das mir jeden Abend noch mal vor Augen führt, was ich bereits geschafft habe und wie reich mein Leben ist.

Was hat nicht so gut geklappt?

Das Schreiben: Ich hatte es mir so sehr vorgenommen. Ich wollte endlich mein nächstes Buch fertigstellen. Meine Fantasy-Trilogie „Flamme der Seelen“ zum Abschluss bringen. Und darüber hinaus auch ein zweites Fantasyprojekt voranbringen. Das habe ich leider nicht geschafft, weil ich lange in meinen Gedanken blockiert war. Zwar bin ich vorwärtsgekommen aber bei Weitem nicht so wie ich es mir gewünscht hatte.

Das Fotografieren: Es gab Zeiten, da war ich jedes Wochenende mit der Kamera in der Natur unterwegs. Habe die Sonne und den Wind genossen, Tiere beobachtet und dabei völlig die Zeit um mich herum vergessen. In diesem Jahr hingegen hatte ich meine Kamera nur selten in der Hand. Zu erschöpft, zu antriebslos, zu viel anderes zu tun.

Mich vernetzen & Gleichgesinnte treffen: Dieser Punkt ist leider ebenfalls fehlgeschlagen. Durch den Stress, den mein blinder Aktionismus mir besonders in der ersten Jahreshälfte zusätzlich bereitet hat, war ich ab einem gewissen Punkt mental und körperlich so fertig, dass jedes Hinausgehen, jede Community und Veranstaltung nur einen Stressfaktor mehr dargestellt hat, vor dem ich mich zurückzog.

Und 2020?

Ich werde mich was meine Pläne und Vorsätze für 2020 angeht, besser ausrichten. Das Schreiben und Fotografieren soll wieder einen hohen und festen Platz in meinem Leben bekommen. Auch möchte ich mich weiterhin mit Persönlichkeitsentwicklung befassen. Schließlich bin ich noch nicht am Ziel. Da geht noch so viel mehr! Ich mache mir feste Wochenpläne, die ich nicht immer komplett abarbeiten kann. Aber das ist okay. Auf diese Weise gebe ich mir eine gewisse Struktur und behalte meinen Fokus. Gleichzeitig kann ich jederzeit die Richtung und meine Ziele nachjustieren, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, wenn ich etwas auf die nächste Woche verschieben muss.

Wie sieht es bei euch aus? Wie war euer Jahr 2019? Was habt ihr umgesetzt und was ist nicht gut gelaufen? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen!

3 Tipps für ein besinnliches Weihnachtsfest

Es ist so weit. Heute ist Heiligabend. Das Christkind steht bereits mit einem Fuß in der Stube. Bist Du bereit für das Fest der Liebe? Oder halten dich stattdessen Stress und Hektik gefangen? Kommen gar verdrängte Familienthemen auf, wenn du an Weihnachten denkst? Dann verrate ich dir drei Tipps, wie es doch ein besinnliches Weihnachtsfest für dich und deine Liebsten wird …

So wird es ein besinnliches Weihnachtsfest

Tipps für ein besinnliches Weihnachtsfest

Dankbarkeit

»Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.« – Francis Bacon

Wahre Dankbarkeit meint nicht bloß das schnell dahingesagte ›Danke‹, um gleich im nächsten Moment das Geschenk beiseite zu legen und zum nächsten Punkt überzugehen.

Dankbarkeit ist eine innere Haltung. Es bedeutet, in sich zu kehren und sich bewusst zu werden, mit was dich das Leben in so vielen Momenten beschenkt. Oft übersehen wir diese Dinge im Alltag oder nehmen sie einfach als selbstverständlich hin: Ein Lächeln oder eine Umarmung, ein ernst gemeintes liebes Wort, Aufmerksamkeit und Zeit.

Vor allem an Weihnachten praktiziere Dankbarkeit für dich selbst, die Menschen, die du liebst und für deine Situation. Denke daran, dass es vielen Menschen schlechter geht. Egal welche Probleme dich beschäftigen, es gibt ganz sicher immer etwas in deinem Leben, für das du dankbar sein kannst.

Natürlich kannst und solltest du Dankbarkeit auch im Rest des Jahres praktizieren und nicht bloß an Weihnachten. Das Gefühl, das du vom Leben beschenkt wirst, macht dich einfach besser! (Siehe dazu auch meinen Beitrag Erfolgreich werden: 30+2 Tipps für deine Zielerreichung)

Verzichte auf Rechthaberei

Weihnachten ist das Fest der Liebe und eine Zeit der Besinnung. Tatsächlich sieht es für viele oft anders aus! Dann drängen unterdrückte Themen an die Oberfläche und anstelle von Harmonie rücken Gereiztheit und Ärger in den Fokus. Familienmitglieder, zwischen denen noch ungelöste Konflikte schwelen, kommen nun zum friedlichen Fest zusammen und dann … BÄNG! Es knallt. Einer versucht vergebens zu schlichten, die Atmosphäre ist ruiniert.

Stoppe deinen Frust und negative Gedanken sofort, wenn sie in dir aufsteigen. Merke sie dir für später, denn jetzt ist nicht der Zeitpunkt für Streit. Verschiebe klärende Gespräche und halte sie allein mit der betreffenden Person, nicht in voller Runde.

An Weihnachten bewahre Frieden und übe Verständigung.

Schenke Zeit

Das wertvollste Gut ist unsere Lebenszeit. Oft gehen wir mit ihr um, als würde uns unendlich davon zur Verfügung stehen. Doch unser Leben ist begrenzt und wir wissen nie, wann das letzte Sandkorn gefallen ist.

Die Weihnachtszeit bedeutet für viele Menschen Hektik und Stress, sie müssen noch so vieles bis zu den Feiertagen erledigen. Statt Besinnung herrscht Termindruck.

Nutze diese Tage, um ganz bewusst mit deiner Lebenszeit umzugehen. Entschleunige dein eigenes Leben und verschenke Zeit und Aufmerksamkeit an deine Lieben. Diese bewusst geteilt Zeit wird ihr und auch dein Leben bereichern und mit Magie bestäuben. Ganz im Sinne von Weihnachten!

Frage dich, wie du anderen eine Freude machen kannst. Aber nimm dir an den freien Tagen auch Zeit für dich selbst. Komm zur Ruhe. Das Jahr war sicher anstrengend genug.

Reflektiere, was es dir gebracht hat. Wie hat 2019 dich verändert? Halte inne und nimm die Botschaft dieser stillen und wundervollen Zeit an.

Ich wünsche dir frohe und besinnliche Weihnachtstage!


Was ist dir an Weihnachten besonders wichtig? Wie verbringst du diese Tage? Schreib es mir gern in die Kommentare.

Literaturveranstaltungen 2020 für Autoren und Leser

Das Jahr ist fast zu Ende und ich will mit euch schon mal einen Blick auf das kommende Jahr werfen. Denn auch 2020 hält für Autoren, Leser und alle anderen Buchinteressierten wieder viele spannende Literaturveranstaltungen bereit. Hier habe ich eine Übersicht aller Termine zusammengestellt.

Diese Literaturveranstaltungen 2020 solltest du dir vormerken!

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

September

Oktober

November

Geplant aber noch nicht terminiert, sind außerdem die lit.Love und die Lange Nacht der Literatur Hamburg. Und natürlich steht im November auch wieder der NaNoWriMo (National Novel Writing Month) an.

Die wichtigsten Events für Autoren im Jahr 2020

Hast du schon einmal an einer oder mehreren der hier aufgeführten Literaturveranstaltungen teilgenommen? Wie hat es dir gefallen? Oder planst du vielleicht einen Besuch im nächsten Jahr? Lass es mich gern wissen!

15 Must-have WordPress-Plugins für deine Website

Wordpress ist meiner Ansicht nach völlig zu Recht das beliebteste Content-Management-System. Du kannst schnell und einfach deine Website basteln und die Funktionen lassen sich – ganz ohne Kenntnisse im Programmieren – durch WordPress-Plugins vielfach erweitern.

Plugins helfen dir zum Beispiel, deine Website schneller und sicherer zu machen, deinen Traffic zu erhöhen und mehr Geld zu verdienen. Nur gibt es mittlerweile tausende WordPress-Plugins auf dem Markt. Welche sind also wichtig und welche brauchst du überhaupt nicht?

Im Folgenden werde ich dir die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) vorstellen, die du benötigst, um

  • deinen Besuchern ein tolles Erlebnis zu bieten und
  • deine Website sicher zu machen.

Wordpress Plugins: Zwei wichtige Grundsätze

Weniger ist mehr!

Generell solltest du nicht zu viele Plugins nutzen. Denn viele Plugins bewirken, dass deine Webseite langsamer lädt, und das wirkt sich negativ auf dein Ranking in den Suchmaschinen aus! Außerdem können potenzielle Sicherheitslücken in Plugins deine Seite angreifbar für Hacker machen.

Nutze vor allem niemals zwei Plugins parallel, die dasselbe machen.



Achte auf Aktualität

Gute Plugins werden regelmäßig aktualisiert, um potenzielle Sicherheitslücken zu schließen. Achte daher bei der Auswahl und Installation darauf, dass das Plugin regelmäßig aktualisiert wird. Schau dir auch die Bewertungen des Plugins an.

Tipp: Aus Sicherheitsgründen solltest du Plugins, die du nicht mehr benötigst, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen. Denn auch inaktive Plugins können von Hackern dazu genutzt werden, Schadcode auf deiner Website auszuführen.

Jetzt kommen wir aber zu den 15 besten WordPress-Plugins, die du bedenkenlos für deine Website nutzen kannst …


Die besten (must-have) Wordpress-Plugins

Die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) für deine Website

Performance-Plugins

WP Rocket / WP Super Cache / WP Fastest Cache

wordpress-plugin-wp-rocketMit einem Caching-Plugin verringerst du die Ladezeit deiner Website, was sich sowohl positiv auf dein Google-Ranking, als auch auf die Verweildauer deiner Website-Besucher auswirkt.

WP Rocket ist eines der besten Plugins zur Ladezeitoptimierung mit diversen Zusatzfunktionen, für die du in der Regel weitere Plugins benötigen würdest:

  • Zusammenfassung und Minimierung von HTML, CSS und JS
  • Deaktivieren von Emojis
  • Deaktivieren von Embeds
  • Zusammenfassen von Google Fonts
  • LazyLoading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung

Das Plugin kostet allerdings 39 $ im Jahr pro Seite.

Kostenlose Alternativen sind WP Fastest Cache oder  WP Super Cache, die ebenfalls gute Ergebnisse erzielen.

ACHTUNG!: Caching-Plugins laufen nicht immer einwandfrei, wenn du viele dynamische Elemente auf deiner Seite einsetzt (z. B. in Online-Shops). Deshalb teste deine Seite unbedingt nach Installation eines Caching-Plugins, ob alles richtig funktioniert!

EWWW Image Optimizer

Must-have WordPress-Plugin zur BildoptimierungEin häufiger Grund für lange Ladezeiten sind unkomprimierte, also zu große Bilder. Das wirkt sich wieder negativ auf dein Ranking bei Google aus. Darüber hinaus „frisst“ es deinen Speicherplatz!

Der EWWW Image Optimizer schafft Abhilfe, indem jedes in die Mediathek hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird. (Am besten optimierst du deine Bilder schon bevor du sie hochlädst – das kannst du z. B. mit TinyJPG oder bildverkleinern.com)

  • DSGVO Update: Die Optimierung erfolgt auf dem eigenen Server, daher ist das Plugin grundsätzlich unkritisch. Aber Achtung: Anders sieht es aus, wenn die Cloud-Optimierung aktiviert ist, denn dann werden deine Bilder an Dritt-Server gesendet, was problematisch ist, wenn diese erkennbare Personen abbilden.

WP-Sweep

Wordpress-Plugin SweepIm Laufe der Zeit sammelt sich viel Müll in deiner WordPress-Datenbank, wodurch deren Größe immer weiter anschwillt. Mit dem Plugin WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. die Revisionen deiner Beiträge, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach aus der Datenbank löschen.

Alternativ kannst du das Plugin Optimize Database after Deleting Revisions nutzen.

WICHTIG: Leg vor jeder Verwendung zuerst ein Backup an!

  • DSGVO-Update: Beide Tools laufen zur Bereinigung der Datenbank nur im Adminbereich.

SEO-Plugins

Yoast SEO

Must-have WordPress-Plugin SEODas Standard Plugin für SEO. YoastSEO erweitert WordPress um wichtige SEO-Funktionen, ist einfach zu bedienen und eignet sich durch seine Keyword- und Lesbarkeits-Analyse auch gut für Anfänger, die sich noch nicht so in Sachen Keyword-Optimierung auskennen. Per Ampelsystem zeigt es dir auf, wo du deine Seiten oder Beiträge noch verbessern solltest, damit sie auch gut gefunden werden (z. B. Keyword, Meta-Beschreibung, Verlinkungen etc.)

Zudem bringt es einige nützliche Zusatzfunktionen mit, wie XML-Sitemaps oder Verifizierung für die Google Search Console.

  • DSGVO-Update: Das Plugin verarbeitet keine personenbezogenen Daten und ist somit datenschutzkonform. Tipp: Stell in den Yoast Einstellungen deine Datenschutzerklärung auf „noindex“, damit die Datenschutzerklärung nicht im Google-Index landet. Auf diese Weise werden Web-Crawler, die automatisiert nach veralteten Formulierungen in Datenschutzerklärungen suchen, nicht fündig.

Easy Table of Contents

Plugin Easy Table of ContentsMit Easy Table of Contents erleichterst du es deinen Lesern, sich schnell einen Überblick über den Inhalt deines Beitrags zu verschaffen.

Das Plugin ermöglicht es dir nämlich, automatisch ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen. Damit können deine Leser direkt zu den Inhalten springen, die sie interessieren.

Broken Link Checker

Broken Link Checker PluginLinks, die ins Leere laufen, sind weder für Besucher noch für Google toll.

Mit Broken Link Checker prüfst du die internen und ausgehenden Links auf deiner Website und stellst sicher, dass alle korrekt dorthin verweisen, wohin sie verweisen sollen.

Tipp: Da der Broken Link Checker deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und danach wieder zu löschen.

Redirection

Plugin Tipp: RedirectionMit Redirection erstellst du schnell und einfach Weiterleitungen in WordPress. Außerdem hilft dir das Plugin 404-Fehler und somit alte oder kaputte interne Links ausfindig zu machen.

  • DSGVO-Update: Aus Datenschutzgründen empfiehlt es sich, in den Optionen die IP-Protokollierung auszuschalten (standardmäßig werden in den 404- und Weiterleitungs-Logs IP-Adressen gespeichert).

Datenschutz & Sicherheit

Borlabs Cookie

Must-have WordPress Plugin: Borlabs CookieSeit dem EuGH-Urteil vom 29.07.2019 ist die Einbindung eines Opt-In für Cookies für jede Website Pflicht. Hältst du dich nicht daran, können dir Abmahnungen drohen.

Dieses Problem lässt sich mit dem Plugin Borlabs Cookie lösen!

Damit kannst du Opt-Ins für jeden beliebigen Dienst, wie z. B. Facebook Pixel, Google Analytics oder Google AdSense in die eigene Website einbinden. Cookies werden nur dann gesetzt, wenn der Nutzer dem aktiv zugestimmt hat.

Außerdem bietet es mit seinem Content-Blocker eine Nachladefunktion, mit der sich eingebettete Inhalte z. B. von YouTube, Vimeo, Google Maps oder Instagram erst laden lassen, nachdem der Nutzer auf einen Button geklickt hat.

AntiSpam Bee

Wordpress Plugin AntiSpamDas Plugin befasst sich mit dem Thema Kommentar-Spam und reduziert diesen drastisch. Auch kann es Kommentar-Spam automatisch löschen.

  • DSGVO Update:Im Gegensatz zum vorinstallierten Plugin Akismet und vielen anderen Antispam-Plugins, ist die Nutzung von Antispam Bee mit der DSGVO vereinbar. Denn durch die von Antispam Bee verwendeten Filter werden entweder gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder diese werden anonymisiert. Um ganz sicher zu gehen, deaktiviere noch die Einstellungen Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (die ersten drei Wörter werden an Google Translate geschickt) und Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die Kommentator-IP wird um die hinteren Stellen gekürzt und an den Dienst IP2Country gesendet).

UpdraftPlus / BackWPup

Backups erstellen WordPressWas machst du, falls deine Website mal gehackt werden sollte oder ein Fehler auftritt und deine kompletten Daten verschwunden sind? Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein Systemausfall, ohne dass du ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien hast.

Gute Provider (z. B. all-inkl) legen von sich aus Backups an. Mit einem Backup-Plugin bist du aber doppelt sicher. Erst recht, wenn du keine Backups über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir dringend, ein Backup-Plugin zu installieren.

Mit UpdraftPlus kannst du einstellen, wie oft deine Website gesichert werden soll, z. B. täglich, wöchentlich, usw. und das Plugin erledigt das daraufhin automatisch.

Alternativ kannst du auch das Plugin BackWPup nutzen.

  • DSGVO-Update: Wenn du Backups nur auf dem eigenen Server speicherst, werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet, weil diese an einem Ort bleiben (beachte allerdings, dass sich durch Backups die Speicherdauer der Daten erhöhen kann). Wenn du hingegen Backups auf einem anderen Server oder Cloud-Dienst (Google Drive, Dropbox, UpdraftVault etc.) erstellst, solltest du einen AV-Vertrag mit dem Provider abschließen und Nutzer im Rahmen der Informationspflicht darüber aufklären.

Sonstige Plugins

Shariff Wrapper

Social Share Buttons WordPress DSGVOEs gibt viele Plugins, mit denen man Social-Media-Buttons auf dem eigenen Blog einbinden kann.

Bei Shariff Wrapper werden personenbezogene Daten erst dann an die sozialen Netzwerke übertragen, nachdem der Nutzer auf einen Teilen-Button geklickt hat. Das Plugin ist somit datenschutzkonform.

Statify

Plugin WordPress StatistikDu willst nur ab und an schauen, wie viele Seitenaufrufe deine Website bekommt und wo deine Besucher herkommen? Und du brauchst keine weiteren ausführlichen Statistiken, wie du sie beispielsweise mit Google Analytics bekommst?

Dann empfehle ich dir das Plugin Statify. Es zeigt dir die Seitenaufrufe und Referrer (also die URLs, über die Leser zu deiner Website gekommen sind) direkt im WordPress-Dashboard an.

Contact Form 7

Wordpress-Plugin TippDas Plugin Contact Form 7 ist eines der besten Tools für Kontaktformulare.

Es bietet von Haus aus die Option, eine Checkbox zu integrieren, die geklickt werden muss, damit jemand das Kontaktformular überhaupt erst abschicken kann. Füge diese Checkbox immer deinen Kontaktformularen hinzu und verweise darin auf deine Datenschutzerklärung.

Better Search Replace

Must-have WordPress-PluginMit Better Search Replace kannst du in deiner WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen suchen und diese im Bedarf umfassend ersetzen lassen.

Das ist nützlich, wenn du zum Beispiel deine Domain von http auf https umstellst oder Änderungen an Permalinks vornimmst.

Prosodia VGW OS

Blog Geld verdienen: VG WortFalls du mit deinen Blogartikeln Geld verdienen willst, ist die Verwertungsgesellschaft Wort, kurz VG Wort, für dich interessant. In dem Verein haben sich Autoren zur gemeinsamen Verwertung von Urheberrechten zusammengetan. Für Texte im Internet, die mindestens 1.800 Zeichen lang sind und in einem Jahr eine bestimmte Zahl an Aufrufen erreichen, kannst du einen gewissen Betrag bekommen. Die erforderlichen Zugriffszahlen und der Betrag wird jedes Jahr von der VG Wort festgelegt.
Gemessen werden die Zugriffe über Zählpixel, die du in jeden Beitrag einfügst. Das kannst du auch manuell erledigen. Aber je mehr Texte du hast, desto unübersichtlicher wird es mit der Zeit. Das Plugin Prosodia VGW OS unterstützt dich, indem es Zählmarken samt Zuordnung im Admin-Bereich des Backends verwaltet. Zudem zeigt es an, ob ein Beitrag die erforderliche Zeichenmenge erreicht hat und die eingefügte Zählmarke korrekt wiedergegeben wird.

Zum Abschluss noch einmal: Weniger ist mehr! Halte dich also bei der Nutzung von WordPress-Plugins an folgende Grundregeln:

  1. Installiere nur Plugins, die du wirklich benötigst
  2. Prüfe regelmäßig, ob du die Plugins, die du bereits installiert hast, noch immer brauchst
  3. Wenn du ein Plugin nicht mehr brauchst, dann lösche es komplett anstatt es nur zu deaktivieren
  4. Installiere nur Plugins, die regelmäßig gewartet werden und die von vertrauenswürdigen Entwicklern kommen (sieh dir die Bewertungen an)
  5. Führe verfügbare Aktualisierungen für deine Plugins durch
  6. Halte dich über Sicherheitslücken in Plugins auf dem Laufenden (z. B. mit der WPScan Vulnerability Database)

Wie findest du die Plugin-Liste oder hast du eine Frage rund um das Thema WordPress Plugins? Hinterlasse einfach einen Kommentar.

Der besondere Buchshop: Als Autor 7% mehr verdienen

Das Online-Portal autorenwelt.de ist keineswegs neu. Es bietet Autoren, Lektoren, Leser und allen Bücherinteressierten schon seit Jahren einen Ort für Wissenstransfer rund um alles, was mit dem Schreiben und dem Literaturbetrieb zu tun hat sowie zum Netzwerken und Kontakte knüpfen. Hinzugekommen ist vor einiger Zeit ein besonderer Service. Als Autor kannst du jetzt mehr verdienen …

Der fairste Online-Buchshop für Autoren

Der Autorenwelt-Shop ist zunächst ein ganz normaler Online-Buchshop – mit einer kleinen Besonderheit:

Autorenwelt - Vernetzungsplattform für Autoren und LeserDu kannst im Buchshop der Autorenwelt fast jedes Buch kaufen und ganz einfach per Mausklick bestellen, wobei die üblichen Zahlungsarten zur Verfügung stehen. Die Bücher werden versandkostenfrei nach Hause geliefert. Um schnelle Lieferzeiten zu gewährleisten, werden die Bücher über den Buchgroßhändler Libri versendet. Dieser hat mehrere Millionen Bücher im Sortiment und beliefert viele Buchhandlungen und Online-Shops.

Darüber hinaus gibt es ein kleines Extra, das den Autorenwelt-Shop zu einer interessanten Win-Win-Situation für Autoren und Leser macht.

Denn obwohl die Bücher keinen Cent mehr als in anderen Shops kosten, bekommen die Autoren der verkauften Bücher vom Autorenwelt-Shop ein Extra-Honorar und verdienen somit fast das Doppelte an ihren Büchern!

Die meisten Verlage bezahlen üblicherweise zwischen 5 und 10 Prozent des Nettoladenpreises an die Autoren. Das sind oft zwischen 50 Cent und einem Euro pro verkauftem Exemplar. Wird das Buch über den Autorenwelt-Shop verkauft, verdienen die Autoren 7 Prozent vom Bruttopreis mehr, das entspricht meist nochmals zwischen 50 Cent und einem Euro pro Exemplar.

Der Uschtrin Verlag

Hinter dem Autorenwelt-Shop steht der Uschtrin Verlag von Sandra Uschtrin, die sich im Literaturbetrieb auskennt wie keine zweite. Der Verlag hält allerhand Fachinformationen für Autorinnen und Autoren bereit. Außerdem gibt er zwei Zeitschriften heraus: die Federwelt sowie gemeinsam mit dem Selfpublisher-Verband den der selfpublisher. Aus dem gleichen Verlag stammt auch das Handbuch für Autorinnen und Autoren, ein Standardwerk für alle Schreibenden.

Doppelt verdienen: So profitierst du als Autor

Autoren, die sich für das kostenlose Autorenprogramm anmelden, können ihre Bücher ganz einfach per Klick registrieren. Dabei macht die Autorenwelt keinen Unterschied zwischen Verlagsbüchern oder selbst verlegten Büchern.

Es reicht nicht aus, dass deine Bücher im Autorenwelt-Shop zu finden sind. Du musst dich im Autorenprogramm registrieren! Erst dann profitierst du vom doppelten Honorar!

Im Dashboard des eigenen Accounts lässt sich verfolgen, wie viele Exemplare der eigenen Bücher bereits über den Autorenwelt-Shop verkauft wurden und wie viel Honorar man damit verdient hat.

Schottland – ein Land, für Fantasy gemacht

Braveheart, Highlander I bis III, die Highand-Saga von Diana Gabaldon. Noch bevor ich zum ersten Mal meinen Fuß nach Schottland gesetzt habe, war es um mein Herz geschehen! Ein Land, für Fantasy gemacht!

Da will ich unbedingt mal hin!

2010 habe ich mir diesen lang gehegten Traum endlich erfüllt und bin erstmalig nach Schottland gereist. Was war ich voller Vorfreude und aufgeregt, konnte es gar nicht erwarten. Überhaupt war es seit Jahren die erste Urlaubsreise, die ich mir gegönnt habe.

Ich habe unzählige Fotos verknipst, damals noch mit meiner alten Kompaktkamera. So viele Eindrücke, so wenig Zeit, um sie alle richtig zu verarbeiten (erst recht für mich als HSPler).

Ich war so überwältigt von der Natur und der traumhaften Landschaft der Highlands, die ich während jener ersten Reise gerade mal zwei Tage lang kennenlernen durfte. Den Rest der Reise verbrachte ich nämlich in Edinburgh (auch diese Stadt hat es mir angetan!) und Glasgow.

Also habe ich gleich nach der Rückkehr beschlossen, im nächsten Jahr erneut nach Schottland zu fahren, dann aber länger. Ein Stück meines Herzens war ja ohnehin dageblieben.

Mittlerweile war ich fünf Mal in Schottland. In Edinburgh bin ich bei gefühlten dreißig Grad auf Arthur’s Seat gekraxelt und habe mir einen derben Sonnenbrand eingefangen (ja, wirklich, und es war definitiv in Schottland), habe im gleichen Jahr noch ganz kurz, bevor wir wieder abfuhren, die Ankunft der Royals erlebt und mich in Glasgow in einem gemütlichen Pub bei Live-Musik mit Whisky gewärmt, nachdem der Dauerregen draußen mich aufgeweicht hatte.

Ich bin quer durch die Highlands gefahren, erst um eins, dann um viele andere Lochs herum und bin vom Festland über die Inseln Mull, Iona (mit echtem Karibikfeeling: türkisblaues Wasser) und Skye auf die äußeren Hebriden „gehüpft“, genau zum passenden Zeitpunkt, um in Stornoway auf der Insel Lewis das Hebridean Celtic Musikfestival mitzuerleben.

Neben den flauschigen Entenküken, über deren Nest wir auf Mull fast gestolpert wären, den tausendundeins Schafen und einigen Hochlandrindern, die auf der Straße spazierten, habe ich auf beiden Fährüberfahrten auf die Orkney-Inseln auch jede Menge Seehunde gesehen. Nur die Delfine hielten sich leider immer versteckt.

Dieses Land ist einfach fantastisch – jedes Mal aufs Neue – und der Wettergott meinte es entgegen aller verbreiteten Annahmen wirklich gut mit mir. Nur ein einziges Mal, während meiner Reise 2015, hat es fast eine Woche am Stück geregnet.

In Schottland läuft meine Fantasie auf Hochtour

In Schottland erlebe ich immer wieder eine kreative Hoch-Zeit, fotografiere natürlich und schreibe sehr viel. Die Natur ist traumhaft – zwischen den Bergriesen und den schimmernden Lochs, in deren Stille sich der Himmel spiegelt, begleiten mich so viele Eindrücke und inspirieren mich. Jedes Mal staune ich über das Licht, das da oben im Norden so mystisch und irgendwie nicht ganz von dieser Welt zu kommen scheint. Ein Kessel an Inspiration und Ideen für mich als Fantasy-Autorin, aus dem manches in meine Bücher einfließt.

In »Auf Schottlands wilden Pfaden« geht es jedoch einmal nicht um Fantasy. Hier fasse ich einige Gedanken und Reiseeindrücke zusammen, die während meines Umherstreifens in mir aufgekommen sind und für immer berührende und Kraft schöpfende Bilder in meiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht berühren sie auch dich. Daher warne ich dich vor der Gefahr, dass Schottland auch dir ein Stück deines Herzens ›stehlen‹ mag ;-)

Schottland: Vorsicht – Lektüre birgt Suchtgefahr!

In »Auf Schottlands wilden Pfaden« geht es jedoch einmal nicht um Fantasy. Hier fasse ich einige Gedanken und Reiseeindrücke zusammen, die während meines Umherstreifens in mir aufgekommen sind und für immer berührende und Kraft schöpfende Bilder in meiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht berühren sie auch dich. Daher warne ich dich vor der Gefahr, dass Schottland auch dir ein Stück deines Herzens ›stehlen‹ mag ;-)

gedichte alltagslyrik schottland

Das Büchlein wird online und über den Buchhandel als Taschenbuch und E-Book erhältlich sein, u. a. bei Amazon, BoD, Thalia oder Hugendubel.

-> Zum E-Book (Amazon)-> Zum Taschenbuch (Amazon)

Weitere Gedichte und Alltagspoesie von mir findest du hier.

Durch die Nacht: Trauer in Worte fassen

Meist wissen wir nicht, wie wir in Momenten eines schweren Verlustes unsere Trauer in Worte fassen sollen. Wenn ein geliebter Mensch geht, können wir es nicht begreifen, nicht akzeptieren und fühlen uns machtlos. Wir wollen es einfach nicht wahrhaben. Der Schmerz, Traurigkeit und Wut überrollen uns.

Wie schaffen wir es, unseren Gefühlen Raum zu geben?

Nur Dunkel, kein Licht.

In einer Zeit eigener Trauer fiel es mir selbst schwer, was ich empfand in Worte zu fassen. Ich durchlebte eine finstere Nacht und konnte den Morgen nicht erahnen. Meine Gefühle fließen zu lassen und sie aufzuschreiben half mir, meinen Mut wiederzufinden und nach vorn zu blicken.

Die Worte, die damals entstanden sind und mich durch die Trauer begleitet haben, habe ich zu dem Büchlein »Im Herzen beisammen« zusammengetragen. Dabei durchlaufen die kleinen Texte drei Phasen: Nacht – Dämmerung – Morgen.

Ich dachte mir, dass diese Worte vielleicht auch anderen Menschen, die jetzt gerade ähnlich schwere Zeiten erleben, wieder Mut und Hoffnung schenken können. Vielleicht helfen sie anderen dabei, zu erkennen, dass ein geliebter Mensch niemals ganz von uns geht.

Im Herzen bleiben wir immer zusammen!

Gedichte über Trauer, Tod und Hoffnung; Mut in schweren Zeiten

Erhältlich u. a. auf Amazon, BoD, Thalia und Hugendubel.

-> Zum Buch (Amazon) / -> Zum Buch (BoD-Buchshop)

Wenn die Worte in meinem Buch auch dir geholfen haben, den schmerzlichen Verlust durch den Tod eines nahestehenden Menschen zu bewältigen und du durch sie wieder Mut und neue Kraft gewonnen hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du es mir mitteilst.

Bis dahin wünsche ich dir viel Kraft und alles Liebe!

Mehr Lyrik von mir findest du unter Gedichte, Achtsamkeit und Alltagslyrik.

Roman schreiben: 15 Tipps für bessere Texte

Du willst einen Roman schreiben? Glückwunsch! Dazu kann ich dir nur gratulieren. Ein wirklich spannendes und spaßiges Abenteuer liegt vor dir. Auch wenn du gerade erst anfängst, werden dir die folgenden 15 Tipps für bessere Romane sicher hilfreich sein.

Vielleicht bist du aber auch schon fertig und hast dein Werk nach langer, liebevoller und manchmal nervenaufreibender Arbeit endlich vollendet. Auch in diesem Fall: Herzlichen Glückwunsch! Ich erinnere mich, wie toll es sich angefühlt hat, als ich selbst zum ersten Mal das Wort »Ende« unter ein Manuskript geschrieben habe.

Allerdings … da fehlt noch etwas.

Roman schreiben: Der große Hausputz für besseren Schreibstil

Mein Roman ist fertig. Oder doch nicht?

Trotz aller Freude und Mühen – noch ist nicht der Zeitpunkt, an dem du dich von deinen Romanfiguren verabschiedest. Du hast ihnen das Haus gebaut, den Rohbau sozusagen. Aber noch ist das Dach nicht gedeckt, die Wände nicht tapeziert und es fehlen noch die bequemen Möbelstücke. Zuerst musst du noch ein bisschen dekorieren, damit sich deine Figuren – und ihre Gäste (deine Leser!) auch richtig wohl darin fühlen können.

Zum Schluss darfst du deinen Figuren auch noch ein paar letzte Streicheleinheiten schenken, bevor du sie in die große Welt hinausschickst.

15 Tipps um bessere Romane zu schreiben

Diese 15 Schreibtipps verbessern deinen Roman

All dein Herzblut und deine Leidenschaft sind bereits in deine Geschichte eingeflossen. Voller Vorfreude richtest du nun an, um Gäste in dein Haus zu laden.

Mit den Schreibtipps, die ich dir jetzt nenne, streichst du die rauen Stellen glatt, polierst die Fenster und verleihst deinem Haus Raum für Raum den letzten Feinschliff.

Wie fängst du also am besten an?

Tipp #1 Schaffe den nötigen Abstand zu deinem Roman

Jede Überarbeitung startet mit Distanz.

Wenn du wochen-, monate- oder gar jahrelang an deinem Roman geschrieben hast, steckst du zu tief in deiner Geschichte drin, um sofort ans Überarbeiten zu gehen.

Du benötigst Abstand, um die Instrumente für den Feinschliff an den richtigen Stellen ansetzen zu können, mindestens vier bis sechs Wochen.

Leg dein Manuskript beiseite und beschäftige dich mit etwas anderem. Schreibe an einem neuen Roman, überarbeite ein Buch, zu dem du den nötigen Abstand bereits hast oder fahre in den Urlaub.

Danach kannst du mit den kritischen Augen eines Lesers an deinen Text gehen.

Tipp #2 Befreie deinen Roman von Füllwörtern

Füllwörter besitzen keine Funktion im Text und sind darum überflüssig. Wenn du sie streichst, wird sie niemand in deinem Roman vermissen. Im Gegenteil wirkt der Satz ohne sie schlanker und kraftvoller.

Füllwörter, die sich oft wie von allein in den Text schleichen, sind z. B. ja, doch, irgendwie, eigentlich, ganz, mal, natürlich, nun oder allerdings.

Du brauchst sie nicht. Darum ein ganz dringender Tipp: Schmeiß sie raus!

Tipp #3 Vermeide Nominalstil und Substantivierungen

Prüfe deinen Text einmal auf die Endung -ung. Wie oft kommt sie in deinem Roman vor?

Wir lieben es offenbar sogenannte Substantivierungen, also die Bildung eines Substantivs aus einem anderen Wort, meist einem Verb oder Adjektiv. Das mag in wissenschaftlichen Texten okay sein, für alle anderen Texte ist ein Übermaß davon der Tod. Also ganz wichtiger Tipp: Vermeide sie beim Roman schreiben.

Tipp #4 Bessere Romane schreiben mit originellen Metaphern und Vergleichen

Ewig zerkaute Redewendungen wie »nach der Nadel im Heuhaufen suchen«, »mit Ach und Krach«, »wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen«, »wie Schuppen von den Augen fallen«, »Blut und Wasser schwitzen« und ähnliche sind uns so geläufig, dass sie uns leider immer als Erstes einfallen.

Wenn du einen besseren Roman schreiben willst, spüre diese abgedroschenen Ausdrücke auf und ersetze sie durch originellere Redewendungen. Erfinde für deine Geschichte doch einfach mal ein paar ganz neue.

Tipp #5 Streiche nichtssagende Adjektive und Adverbien

Sei dabei wirklich streng mit dir und prüfe, welche Adjektive und Adverbien unnötig deinen Text aufblähen. Entferne sie!

Ein passendes Adjektiv am rechten Ort ist wunderbar und löst Bilder im Kopf aus. Darum frage dich im zweiten Schritt, wo du vielleicht ein Adjektiv hinzufügen könntest, um die Szenen deines Romans bildhafter und präziser zu gestalten.

Tipp #6 Schreibe abwechslungsreiche Satzanfänge in deinem Roman

Beginne nicht jeden Satz in deinem Roman auf die gleiche Weise. Wenn mehrere Sätze hintereinander z. B. mit »Der/Die/Das« oder »Ich« beginnen, solltest du die Sätze dringend umstellen.

Um mehr Abwechslung zu erreichen, ist es in Ordnung, einen Satz mit einem Adjektiv oder mit einer Konjunktion (aber, doch, denn, oder, und, …) zu beginnen.

Achte aber auch hier auf die Dosis und nutze dieses Stilmittel nicht zu oft.

Tipp #7 Kürze zu lange Sätze

Ebenfalls ein Tipp, für den deine Leser sehr dankbar sein werden.

Denn mehrfach verschachtelte Sätze, die über vier oder fünf Zeilen gehen, erschweren das Lesen. Ersetze darum das ein oder andere Komma lieber durch einen Punkt und mach aus einem langen zwei kurze Sätze.

Tipp #8 Streiche Offensichtliches und Überflüssiges

Beispiel: Er griff mit der Hand nach der Tasse.

Ja, womit sonst? Wenn er nicht höchst talentiert mit den Zehen oder einer Zange nach der Tasse greift, erübrigt es sich, das zu erwähnen.

Beispiel: Sie hob das Glas, um daraus zu trinken.

Auch hier ist der Teilsatz ›um …‹ überflüssig und du kannst ihn streichen. Anders wäre es, wenn sie das Glas stattdessen aus dem Fenster schmeißen wollte. In dem Fall solltest du es erwähnen.

Tipp #9 Dein Roman ›selbst‹ ist nicht ›direkt‹ gut

Zunächst – wenn du es schreibst, heißt es »selbst«, nicht »selber«. Letzeres ist Umgangssprache.

Oft ist aber das Wörtchen ›selbst‹ überflüssig.

Beispiel: Er sollte nicht nur an sich selbst denken.

Besser: Er sollte nicht nur an sich denken.

Ähnliches gilt für das Wort ›direkt‹.

Beispiel: Sie sah ihm direkt in die Augen.

Besser: Sie sah ihm in die Augen.

Tipp #10 hin und her

Viele Menschen tun sich mit der richtigen Anwendung von hin(…) und her(…) schwer. Grundsätzlich gilt:

Wenn etwas auf den Erzähler zukommt, nimmst du ›her‹.

Beispiel 1: Er zog das Glas zu sich herüber.

Beispiel 2: Eine Frau kam die Treppe herunter.

Entfernt sich etwas von dem Erzähler (ausgehend von seiner Augenhöhe), nutzt du ›hin‹.

Beispiel 1: Er stieg die Leiter hinauf.

Beispiel 2: Er würgte es hinunter.

Tipp #11 Sprecherverben

Als ich mit dem Schreiben meines Romans anfing, habe ich diesen Fehler selbst häufig begangen – nämlich falsche Sprecherverben zu nutzen.

Wörtliche Rede lässt sich nicht ›kichern‹, ›grinsen‹, ›lächeln‹ usw.

Wenn du Zusätze zur wörtlichen Rede nutzt, dann achte darauf, dass es echte Sprecherverben wie ›sagte‹, ›fragte‹, ›antwortete‹, ›erwiderte‹ etc. sind.

Grundsätzlich prüfe aber, ob du überhaupt Zusätze benötigst. Im Allgemeinen sollte auch ohne Zusatz erkennbar sein, welche Romanfigur gerade spricht.

Tipp #12 Dativ oder Genitiv?

Ein weiteres Problem ergibt sich bei Präpositionen. Aus dem in der Schriftsprache geforderten Genitiv wird im Gesprochenen oftmals der Dativ.

angesichts
mit GenitivBeispiel: angesichts des Grauens
anhand

anhand von

mit Genitiv

mit Dativ

Beispiel: anhand der Indizien

Beispiel: anhand von Zeugenaussagen

anstatt
mit GenitivBeispiel: anstatt eines Blumenstraußes
aufgrund

aufgrund von

mit Genitiv

mit Dativ

Beispiel: aufgrund schlechten Wetters

Beispiel: aufgrund von Vermutungen

dank
mit GenitivBeispiel: dank der Wettervorhersage
entgegenmit DativBeispiel: entgegen ihrem Willen
entsprechendmit DativBeispiel: entsprechend ihrer Aussage
gemäßmit DativBeispiel: seinem Alter gemäß
infolgemit GenitivBeispiel: infolge des Zusammenbruchs
jenseitsmit GenititvBeispiel: jenseits des Ozeans
mithilfemit GenitivBeispiel: mithilfe eines Anwalts
nahemit DativBeispiel: nahe dem Dorf
seitensmit GenitivBeispiel: seitens seines Arztes
währendmit GenitivBeispiel: während des Spiels
wegenmit GenitivBeispiel: wegen der Hitze
zwecksmit GenitivBeispiel: zwecks höherer Einnahmen

Tipp #13 Pleonasmen … äh … was, bitte?

Was das sein soll, fragst du dich?

Von Pleonasmen (von griech. pleonasmós = »Überfluss«) spricht man, wenn innerhalb eines Ausdrucks mehrfach sinngleiche Wörter auftreten, die dem Leser keine zusätzliche Information bieten.

Die Liste solcher Pleonasmen ist lang. Sie gelten als Stilfehler, wenn du sie ohne erkennbaren Grund einsetzt.

  • schwarzer Rappe
  • kleines Kätzchen
  • Gratisgeschenk
  • winziger Zwerg
  • Baumallee
  • Einzelindividuum
  • zwei Zwillinge
  • Glasvitrine
  • Mitbeteiligung
  • runde Kugel
  • tote Leiche
  • zusammenaddieren
  • weibliche Kandidatin

usw.

Tipp #14 Auslassungspunkte

Endet ein Wort mittendrin, wird zwischen dem letzten Buchstaben und den Auslassungspunkten kein Leerzeichen gesetzt.

Beispiel: Was zur Höl…

Ist hingegen das letzte Wort vor den Auslassungspunkten vollständig, gehört grundsätzlich ein Leerzeichen dazwischen.

Beispiel: Ach hätte ich doch nur …

Am Satzende entfällt nach Auslassungspunkten der Schlusspunkt, jedoch nicht Frage- und Ausrufezeichen.

Beispiel 1: Wie kann er denn …?

Beispiel 2: Verd…!

Tipp #15 Anführungszeichen in deinem Roman

Achte auf eine einheitliche Verwendung von Anführungszeichen in deinem Roman. Statt der geraden Anführungszeichen am Anfang der wörtlichen Rede unten und am Ende oben (beides oben wird nur in englischsprachigen Texten genutzt) kannst du auch Chevrons (»…« und ›…‹) oder die französichen Guillemets («…» und ‹…›) verwenden.

Verwechsle einzelne Anführungszeichen nicht mit der Akzente-Taste (´) und (`) rechts neben dem ß auf einer deutschen Tastatur!

Die Zeichen erhältst du auch mit den folgenden Windows-Tastenkürzeln:

„ ALT + 0132
» ALT + 0187
“ ALT + 0147« ALT + 0171
‚ ALT + 0130› ALT + 0155
‘ ALT + 0145‹ ALT + 0139

So, das waren meine Schreibtipps zum Überarbeiten deines Romans.

Willst du dich ins Thema vertiefen, kann ich dir außerdem Schreiben! hoch 3: Schreibratgeberpaket für Romanautoren« von Stephan Waldscheidt empfehlen.

Jetzt bist du dran … also nochmals ran an den Roman. Achtung, fertig, verbessern!

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Erfolgreich werden: 30+2 Tipps für deine Zielerreichung!

Du willst glücklich, zufrieden und erfolgreich werden? Und fragst dich, wie du das erreichen kannst?

Wir alle sehnen uns danach, mehr zu erreichen aber wissen oft nicht, was genau dieses mehr für uns persönlich eigentlich ist, geschweige denn wie wir es verwirklichen sollen. Gibt es da denn keine Anleitung, der ich einfach folgen kann?

Der Weg zum Erfolg scheint uns die meiste Zeit völlig im Nebel verdichtet. Wir haben keine Ahnung, in welche Richtung wir laufen müssen. Unsere Ziele – sofern wir diese überhaupt kennen – scheinen so unendlich weit entfernt und wir zweifeln, ob wir jemals ankommen werden.

Und wie werde ich jetzt erfolgreich?

»Erfolg ist kein Zufall!«

Es gibt nicht einen einzigen für alle gleichermaßen gültigen Weg zum Erfolg. Denn jeder hat andere Träume und Ziele, die er verwirklichen möchte.

Wie also gehe ich am besten vor? Vielleicht schaue ich einfach mal, was andere Menschen dafür tun, die ihren eigenen Weg zu Glück und Erfolg bereits gegangen sind.

Mit diesen Tipps erreichst du deine Ziele schneller

Tipp #1 Gib niemals auf

»Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.« (Bertolt Brecht)

Ja. Es ist möglich – sogar wahrscheinlich – dass du auf deinem Weg hinfallen wirst. Nicht einmal, sondern mehrfach. Aber das ist nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass du dadurch nie deinen Mut verlierst und aufgibst. Bleib dran! Versuch es noch einmal, zweimal, dreimal … bis es klappt!

Tipp #2 »Tue jeden Tag etwas, wovor du Angst hast«

Eleanor Roosevelt sagte das und es klingt erstmal … beängstigend?

Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas. Aber solange wir dieser Angst immer wieder nachgeben, hält sie uns klein und wir verpassen vermutlich Chancen und Glücksmomente im Leben, weil wir stattdessen darüber grübeln, was vielleicht passieren könnte.

Obendrein ist das meiste von diesen Grübeleien totaler Quatsch und tritt niemals ein. Ernsthaft – also hör auf damit!

Leicht gesagt? Da stimme ich zu. Ich selbst bin eine wahre Meisterin des Grübelns und schaffe es nicht immer, diesen enorm wichtigen Rat von Eleanor Roosevelt zu beherzigen.

Doch mit jedem Mal, das ich mich meiner Angst stelle, stelle ich fest, dass sie geringer wird und mein Vertrauen wächst. Das kannst auch du.

Tipp #3 Betrachte Krisen als Chance, daraus zu lernen

Jeder Mensch erlebt hin und wieder Krisen im Leben. Zeiten, in denen wir nur noch negativ denken, verzweifeln und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Oft suchen wir die Schuld dann im Außen und hadern, wenn sich dort nichts ändert.

So etwas habe ich vor nicht allzu langer Zeit selbst intensiv erlebt und es hat eine Weile gedauert, bis sich meine Gedanken verändert haben.

Hinterfrage doch einmal ehrlich, auf was die jeweilige Situation dich vielleicht hinweisen will. Welchem »Problem« bist du bisher – bewusst oder unbewusst – aus dem Weg gegangen? Worin könnte die Hürde liegen, vor der du in der Vergangenheit bei jedem Run abgebremst hast und die du jetzt lernen könntest, zu überspringen?

Eine Krise verschafft dir die Möglichkeit, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und dich besser kennenzulernen. Nimm dir die Zeit und ergründe dich. Du musst dabei natürlich aufrichtig zu dir sein. Dann kannst du an der Situation wachsen und bist hinterher dankbar, weil es dich stärker gemacht hat.

Tipp #4 Sei dankbar für das, was du hast

Echte Dankbarkeit gibt dir ein völlig neues Gefühl. Im Alltag, wenn uns gerade mal wieder irgendetwas nervt, rufen wir es uns selten ins Gedächtnis. Aber wenn wir ehrlich nachdenken, hat jeder von uns etwas, für das er dankbar sein kann – materiell oder nicht materiell.

Fang an, es dir regelmäßig bewusst zu machen, und deine ganze Einstellung wird sich ändern. Schreib jeden Abend drei Dinge auf, für die du an dem Tag dankbar bist.

Tipp #5 Verlasse deine Komfortzone

Das Leben besteht aus Erfahrungen. Tu nicht immer das Gleiche. Sei offen, Neues zu entdecken. Lass dich auf Unbekanntes ein. Du kannst nie wissen, was dich erwartet. Erweitere deinen Horizont.

Tipp #6 Lerne »Nein« zu sagen

Du sagst oft Ja, obwohl du lieber Nein sagen möchtest, weil du Angst hast, egoistisch zu sein? Verursacht dir Nein zu sagen sofort ein schlechtes Gewissen?

Oft beherrschen uns negative Glaubenssätze, dass wir abgelehnt oder nicht mehr geliebt werden, wenn wir Nein sagen. Auch meinen wir, durch ein Ja Konflikten und Diskussionen aus dem Weg gehen zu können.

Selbstbewusst Nein zu sagen, bedeutet, dass ich meine eigenen Bedürfnisse ebenso achte wie die von anderen.

Es geht darum, ob mein Ja aus dem echten Wunsch, jemandem eine Freude zu bereiten oder einem Schuld- bzw. Pflichtgefühl, falls ich mit Nein antworten würde, resultiert.

Nimm dich selbst an. Steh zu dir. Du hast das Recht, Nein zu sagen, wenn dir danach ist.

Tipp #7 Bewahre dein inneres Kind

Erinnerst du dich, wie du als Kind die Welt entdeckt hast? Jeder Tag ein neues Abenteuer, voller Wunder, Träumerei und Fantasie?

Kinder sind wissbegierig, neugierig und offen. Wenn wir erwachsen werden, denken wir immerzu nach und verlieren viel von dieser Leichtigkeit.

Sei öfter spontan, erlaube dir öfter zu lachen und etwas von deiner verloren gegangenen Naivität wiederzuerlangen.

Tipp #8 Akzeptiere dich

Nimm dich an, mit allem, was (jetzt) zu dir gehört. Alle Stärken, Schwächen, Fehler und Talente.

Dich voll zu akzeptieren, heißt nicht, dass du alles gut finden musst oder bestimmte Dinge nicht für die Zukunft ändern kannst.

Tipp #9 Achte auf deine Gedanken

Achte bewusst auf deine Gedanken. Beobachte, nach welchen Glaubenssätzen du lebst und ersetze negative durch positive.

Tipp #10 Hör auf, perfekt sein zu wollen

Niemand ist perfekt. Weder ich noch du oder irgendein anderer Mensch werden das je erreichen. Also verschwende deine Zeit und Energie nicht mit dem Versuch, es zu sein.

Perfektionismus tritt auf der Stelle, weil du immer wieder etwas finden wirst, das du verbessern könntest. Gib stattdessen einfach dein Bestes und dann lass los, damit du dir nicht selbst das Vorwärtskommen versperrst.

Tipp #11 Schalte einen Gang zurück

Immer muss alles schnell gehen. Wir hetzen von einem zum nächsten Termin und sind gedanklich oft schon ganz woanders als körperlich.

»Wenn du es eilig hast, gehe langsam«, lautet ein Sprichwort. Also geh langsamer. Iss langsamer. Sprich langsamer.

Und verzichte auf Multitasking. Mach eine Sache – mach sie richtig. Und danach die nächste. Du musst dich nicht ständig beeilen. Nimm das Leben bewusst wahr, lass es nicht vorbeiziehen, ohne dass du es merkst.

Tipp #12 Schlafe ausreichend

Fünf Stunden, sechs, sieben … oder doch acht?

Wenn du dauerhaft zu wenig schläfst, wird sich das bemerkbar machen. Anfangs wirst du gereizter, hast mehr Stimmungsschwankungen und kannst dich schlechter konzentrieren. Langfristig steigt auch dein Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Krankheiten.

Wie viel Schlaf jemand benötigt, ist individuell. Teste es aus.

Tipp #13 Ernähre dich bewusst

Unser Körper ist echt erstaunlich, wenn man bedenkt, wie gut er funktioniert, obwohl wir ihn dauernd mit irgendwelchem ungesunden Zeug vollstopfen. Fast Food, Süßigkeiten, Softdrinks …

Mal ehrlich: Tu dir das nicht länger an! Ich habe vor einiger Zeit angefangen, auf Zucker zu verzichten (ja, zugegeben … zweimal wurde ich rückfällig). Aber ich steigere meine Auszeit vom Zucker stetig. Inzwischen kommt mir vieles, das ich früher oft gegessen oder getrunken habe, widerlich süß vor, so dass es mir gar nicht mehr schwerfällt, darauf zu verzichten.

Ich sag nicht, dass du jetzt komplett abstinent leben und dich nur noch von grünem Biofutter ernähren sollst. Aber etwas bewusster darauf achten, was wir so täglich in uns hineinschaufeln, und manches auszutauschen schadet nicht.

Tipp #14 Trink ausreichend Wasser

Fang sofort nach dem Aufstehen damit an und trink ein halbes Glas stilles Wasser. So gleichst du schon mal die Flüssigkeit, die dein Körper nachts durchs Schwitzen verloren hat, wieder aus.

Tipp #15 Miste aus, was du nicht mehr benötigst

Verschenke es. Gib es jemandem, der es noch gebrauchen könnte.

Glaub mir, dieses äußere Entrümpeln schafft auch in deinem Inneren neuen Platz und mehr Klarheit. Probiere es aus!

Tipp #16 Riskiere auch mal etwas

Vorsicht ist gut. Zu viel Vorsicht ist es nicht, denn das bedeutet Stillstand.

Tipp #17 Halte dich fit

Treib Sport. Zwei- bis dreimal die Woche. Es gibt so viele Sportarten. Da ist bestimmt auch für dich was dabei …

Tipp #18 Meditiere täglich 15 Minuten

Setz dich in eine entspannte Position, schließ deine Augen und versuch dich für fünfzehn Minuten nur auf deinem Atem zu konzentrieren.

Am Anfang wird dir das sicher schwerfallen und es werden jede Menge anderer Gedanken auftauchen. Lenk deine Konzentration dann wieder zurück auf deinen Atem.

Tipp #19 Entspanne in der Natur

Geh öfter spazieren. Denk an nichts anderes. Genieß einfach den Moment.

Tipp #20 Umgib dich mit positiven Menschen

Immer wieder im Leben haben wir es mit Menschen zu tun, die uns bremsen und uns sagen, was wir ohnehin nie können oder erreichen werden. Menschen, die unsere eigenen Zweifel nähren und damit unser Selbstvertrauen schwächen. Von solchen Menschen solltest du dich fernhalten. Wenn eure gemeinsam verbrachte Zeit dazu führt, dass du dich all deiner Energie ausgesaugt und erschöpft fühlst, lass sie aus deinem Leben gehen.

Umgib dich stattdessen mit Menschen, die dich bestärken und bei dem, was du erreichen willst, unterstützen. Menschen, bei denen du motiviert und energiegeladen aus eurer Begegnung hervorgehst.

Tipp #21 Habe Vorbilder und Mentoren

Erfolg hinterlässt Spuren. Folge der Spur!

Orientiere dich an Menschen, die bereits erfolgreich in dem sind, was du dir wünschst. Nutze sie als Vorbild. Lies ihre Biografien. Die Energie, die sie ausstrahlen, wird dich inspirieren und motivieren.

Tipp #22 Finde deinen Flow

Kennst du das? Wenn du dich mit etwas beschäftigst, das du so richtig gerne und aus vollem Herzen tust, und völlig die Zeit darüber vergisst und alles andere ausblendest?

Das nennt man Flow.

Mir geht es beim Schreiben so oder wenn ich mit der Kamera draußen in der Natur unterwegs bin.

Was ist es bei dir? Wo liegt deine Leidenschaft?

Tipp #23 Häng nicht permanent am Smartphone

Das wahre Leben findet nicht online statt, sondern direkt um dich herum in der realen Welt. Wenn du die ganze Zeit nur auf dein Smartphone starrst, bist du in deinem eigenen Leben nicht anwesend und es läuft im Hintergrund ohne dich ab. Deshalb schalte das Smartphone auch mal aus und leg es außer Reichweite.

Tipp #24 Lerne, wirklich zuzuhören

Menschen reden sehr viel (oft auch viel dummes Zeug, aber das ist ein anderes Thema). Indem du ihnen zuhörst, kannst du eine Menge lernen – sowohl inhaltlich als auch über den Gesprächspartner.

Außerdem signalisierst du deinem Gegenüber durch wirkliches Zuhören, dass du gedanklich ganz bei ihm bist und nicht schon z. B. bei der Einkaufsliste, weil du später noch in den Supermarkt musst oder beim Termin am nächsten Tag etc.

Tipp #25 Lass die Vergangenheit los

Du fragst dich, was wäre, wenn du bestimmte Wege nicht eingeschlagen oder dich in gewissen Situationen anders entschieden hättest?

Fehler, Rückschläge und Niederlagen hat jeder von uns vorzuweisen. Aber sie sind geschehen und auch Gutes, das einmal Teil unseres Lebens war und jetzt nicht mehr, können wir nicht zurückholen. Die Vergangenheit ist vorbei. Lass alten Kummer und Sorgen los.

Leben können wir einzig im Jetzt.

Deshalb vergleiche deine Vergangenheit mit einem ausgelesenen Kapitel in einem Buch. Du nimmst mit, was in diesem Kapitel geschrieben stand. Doch dein Blick liegt auf den Zeilen der neuen Seite, die du jetzt aufschlägst.

Tipp #26 Entwickle eine Morgenroutine

Mach dir eine feste Morgenroutine zur Gewohnheit, die dich körperlich und geistig optimal für den Tag vorbereitet.

Tipp #27 Lies täglich

Werde eine echte Leseratte!

Ich lese im Schnitt zwei bis drei Bücher pro Woche. Querbeet. Du lernst etwas, wirst inspiriert und entwickelst neue Sichtweisen auf viele Dinge.

Integriere das Lesen zum Beispiel in deine Morgenroutine, in Form von inspirierenden Interviews deiner Vorbilder (das klappt zugegebenermaßen bei mir persönlich nicht! Ich habe morgens einfach nicht die innere Ruhe, mich zum Lesen hinzusetzen. Stattdessen habe ich festgestellt, dass ich morgens beim Anziehen und Frühstücken schon gut Podcasts hören kann)

Tipp #28 Bleib offen für Neues

Hand aufs Herz: Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert? Oder wann wolltest du etwas Neues testen und hast es dann aus irgendwelchen Gründen doch nicht getan?

Du wirst erst wissen, ob dir etwas Spaß macht oder ob du es kannst, nachdem du es versucht hast. Vielleicht entdeckst du Fähigkeiten, die du bisher nicht für möglich gehalten hast. Vielleicht öffnen sich dir neue Möglichkeiten, privat oder beruflich.

Bleib nicht stehen, wo du gerade bist. Lauf weiter!

Tipp #29 Sei authentisch

Das Leben ist zu kurz, um vorzugeben, jemand anderes zu sein. Verstell dich nicht, nur um anderen Menschen zu gefallen.

Sei du selbst. Steh hinter deinen Werten und Überzeugungen.

Tipp #30 Hör auf zu existieren und fang an zu leben

Das Leben ist das mit der Freude und mit den Farben, nicht das mit dem Ärger und dem Grau. Darum – wie schon Astrid Lindgren sagte: »Sei frech und wild und wunderbar!«

Erfolgreich werden mit diesen Tipps

Und jetzt – ganz besonders wichtig …

Tipp #31 Finde ein starkes Warum

Definiere dein Ziel. Und noch wichtiger: Kläre dein Warum. Dieser Punkt ist ganz besonders wichtig!

Warum willst du dein Ziel erreichen? Was treibt dich an?

Vielleicht bist du intrinsisch motiviert. Du tust also etwas, weil du daran Spaß hast, darin einen Sinn siehst oder die Tätigkeit dich herausfordert. Die Tätigkeit selbst ist dann deine Belohnung.

Du kannst stattdessen auch extrinsisch motiviert sein, z. B. durch den Wunsch nach Anerkennung, Geld, Macht etc. Vielleicht möchtest du auch anderen helfen oder die Welt verbessern.

Je stärker dein Warum ist, desto mehr Klarheit wirst du gewinnen und desto größer werden dein Antrieb und deine Disziplin sein, dein Ziel zu erreichen.

Tipp #32 Denk nicht nur darüber nach – TU ES!

Noch mal: Das Leben ist kurz. Du hast nur diese eine Zeit auf Erden, um deine Träume zu erfüllen. Willst du sie an dir vorbeiziehen lassen, während du weiterhin überlegst, was du irgendwann mal machen könntest?

Erfolg hat drei Buchstaben: T-U-N

Alles Reden, Denken und Planen hilft nicht, wenn kein Handeln folgt. Leg endlich los!

Hier kannst du dir die Tipps als PDF downloaden: 30+2 Ideen, die dich besser machen.

Und jetzt bist du dran …