Im Jahr 2010 habe ich mir (erstmals) meinen Traum erfüllt, nach Schottland zu reisen. Seitdem war ich fünf Mal dort, quer durchs Inland, auf den inneren und äußeren Hebriden und den Orkneyinseln.

Es war jedes Mal fantastisch und der Wettergott meinte es – entgegen aller verbreiteten Annahmen – wirklich gut mit mir. Lediglich während meiner Reise 2015 hat es fast eine Woche am Stück geregnet.

In Schottland erlebe ich immer wieder eine sehr kreative Zeit und schreibe sehr viel. Die Natur der Highlands ist traumhaft, das Licht irgendwie mystisch und nicht von dieser Welt und die Menschen sehr gastfreundlich.

In »Auf Schottlands wilden Pfaden« habe ich Gedanken und Impressionen, die während meiner Reisen in mir aufgekommen sind, zusammengefasst.

Das Büchlein wird in Kürze als Taschenbuch und E-Book erhältlich sein.

Mein neuer Lyrikband »Im Herzen beisammen« ist erschienen.

Darin enthalten sind Gedichte und Gedanken, die auf dem Weg durch die Trauer begleiten sollen. Denn es ist oftmals schwer, nach dem Verlust eines geliebten Menschen, die eigenen Gefühle in Worte zu fassen. Man erlebt eine finstere Nacht und kann den neuen Morgen nicht erahnen.

Die Worte in diesem Büchlein sind in Zeiten eigener Trauer entstanden. Sie aufzuschreiben gab mir Kraft, nach vorn zu blicken. Vielleicht mögen sie auch anderen Mut und Hoffnung schenken und erkennen lassen, dass ein geliebter Mensch niemals ganz von uns geht.

Mehr Lyrik von mir findest du unter Poesie & Alltagsgedanken

Endlich! Nach langer, liebevoller und manchmal nervenaufreibender Arbeit ist dein Werk vollendet. Aber noch ist nicht der Zeitpunkt, an dem du dich von deinen Romanfiguren verabschiedest, nicht bevor du ihnen noch ein paar letzte Streicheleinheiten geschenkt hast.

All dein Herzblut und deine Leidenschaft sind bereits in die Geschichte eingeflossen. Sie ist ein Rohdiamant. Jetzt geht es um das Feilen und Polieren für den Feinschliff.

1. Schaffe Distanz

Jede Überarbeitung startet mit Distanz.

Wenn du wochen-, monate- oder gar jahrelang an deinem Roman geschrieben hast, steckst du zu tief in deiner Geschichte drin, um sofort ans Überarbeiten zu gehen.

Du benötigst Abstand, um die Instrumente für den Feinschliff an den richtigen Stellen ansetzen zu können, mindestens vier bis sechs Wochen.

Leg dein Manuskript beiseite und beschäftige dich mit etwas anderem. Beginne ein neues Buch, überarbeite eines, zu dem du den nötigen Abstand bereits hast oder fahre in den Urlaub.

Danach kannst du mit den kritischen Augen eines Lesers an deinen Text gehen.

2. Füllwörter raus

Füllwörter besitzen keine Funktion im Text und sind darum überflüssig. Wenn du sie streichst, wird sie niemand vermissen. Im Gegenteil wirkt der Satz ohne sie schlanker und kraftvoller.

Füllwörter, die sich oft wie von allein in den Text schleichen, sind z. B. ja, doch, irgendwie, eigentlich, ganz, mal, natürlich, nun oder allerdings.

Du brauchst sie nicht. Schmeiß sie raus!

3. Nominalstil / Substantivierung

Prüfe deine Texte einmal auf die Endung -ung. Na, wie oft kommt sie vor?

Offenbar lieben wir Substantivierungen, also die Bildung eines Substantivs aus einem anderen Wort, meist einem Verb oder Adjektiv. Das mag in wissenschaftlichen Texten okay sein, für alle anderen Texte ist ein Übermaß davon der Tod.

4. Tausche abgenutzte Metaphern und Vergleiche

Redewendungen wie »nach der Nadel im Heuhaufen suchen«, »mit Ach und Krach«, »wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen«, »wie Schuppen von den Augen fallen«, »Blut und Wasser schwitzen« und ähnliche sind uns so geläufig, dass sie uns leider immer als Erstes einfallen und dann in unseren Texten landen.

Spüre diese abgedroschenen Ausdrücke auf und ersetze sie durch originellere Redewendungen.

5. Streiche nichtssagende Adjektive und Adverbien

Sei dabei wirklich streng mit dir und prüfe, welche Adjektive und Adverbien unnötig deinen Text aufblähen. Entferne sie!

Ein passendes Adjektiv am rechten Ort ist wunderbar und löst Bilder im Kopf aus. Darum frage dich im zweiten Schritt, wo du vielleicht ein Adjektiv hinzufügen könntest, um den Text bildhafter und präziser zu gestalten.

6. Variiere deine Satzanfänge

Beginne nicht jeden Satz gleich.

Wenn mehrere Sätze hintereinander z. B. mit »Der/Die/Das« oder »Ich« beginnen, solltest du die Sätze dringend umstellen.

Um mehr Abwechslung zu erreichen, ist es in Ordnung, einen Satz mit einem Adjektiv oder mit einer Konjunktion (aber, doch, denn, oder, und, …) zu beginnen.

Achte aber auch hier auf die Dosis und nutze dieses Stilmittel nicht zu oft.

7. Kürze zu lange Sätze

Mehrfach verschachtelte Sätze, die über vier oder fünf Zeilen gehen, erschweren das Lesen. Ersetze darum das ein oder andere Komma lieber durch einen Punkt und mach aus einem langen zwei kurze Sätze.

8. Streiche Offensichtliches und Überflüssiges

Beispiel: Er griff mit der Hand nach der Tasse.

Ja, womit sonst?

Wenn er nicht höchst talentiert mit den Zehen oder einer Zange nach der Tasse greift, erübrigt es sich, das zu erwähnen.

Beispiel: Sie hob das Glas, um daraus zu trinken.

Auch hier ist der Teilsatz ›um …‹ überflüssig und du kannst ihn streichen.

Anders wäre es, wenn sie das Glas stattdessen aus dem Fenster schmeißen wollte. In dem Fall solltest du es erwähnen.

9. selbst und direkt

Zunächst – wenn du es schreibst, heisst es »selbst«, nicht »selber«. Letzeres ist Umgangssprache.

Oft ist aber das Wörtchen ›selbst‹ überflüssig.

Beispiel: Er sollte nicht nur an sich selbst denken.

Besser: Er sollte nicht nur an sich denken.

Ähnliches gilt für das Wort ›direkt‹.

Beispiel: Sie sah ihm direkt in die Augen.

Besser: Sie sah ihm in die Augen.

10. hin und her

Viele Menschen tun sich mit der richtigen Anwendung von hin(…) und her(…) schwer.

Grundsätzlich gilt:

Wenn etwas auf den Erzähler zukommt, nimmst du ›her‹.

Er zog das Glas zu sich herüber.

Eine Frau kam die Treppe herunter.

Entfernt sich etwas von dem Erzähler (ausgehend von seiner Augenhöhe), nutzt du ›hin‹.

Er stieg die Leiter hinauf.

Er würgte es hinunter.

11. Sprecherverben

Als ich mit dem Schreiben anfing, habe ich diesen Fehler selbst häufig begangen – nämlich falsche Sprecherverben zu nutzen.

Wörtliche Rede lässt sich nicht ›kichern‹, ›grinsen‹, ›lächeln‹ usw.

Wenn du Zusätze zur wörtlichen Rede nutzt, dann achte darauf, dass es echte Sprecherverben wie ›sagte‹, ›fragte‹, ›antwortete‹, ›erwiderte‹ etc. sind.

Grundsätzlich prüfe aber, ob du überhaupt Zusätze benötigst. Im Allgemeinen sollte auch ohne Zusatz erkennbar sein, welche Figur gerade spricht.

12. Dativ oder Genitiv?

Ein weiteres Problem ergibt sich bei Präpositionen. Aus dem in der Schriftsprache geforderten Genitiv wird im Gesprochenen oftmals der Dativ.

angesichts
mit Genitiv
Beispiel: angesichts des Grauens
anhand

oder

anhand von

mit Genitiv
Beispiel: anhand der Indizien

mit Dativ
Beispiel: anhand von Zeugenaussagen

anstatt
mit Genitiv
Beispiel: anstatt eines Blumenstraußes
aufgrund

oder

aufgrund von

mit Genitiv
Beispiel: aufgrund schlechten Wetters

mit Dativ
Beispiel: aufgrund von Vermutungen

dank
mit Genitiv
Beispiel: dank der Wettervorhersage
entgegenmit Dativ
Beispiel: entgegen ihrem Willen
entsprechendmit Dativ
Beispiel: entsprechend ihrer Aussage
gemäßmit Dativ
Beispiel: seinem Alter gemäß
infolgemit Genitiv
Beispiel: infolge des Zusammenbruchs
jenseitsmit Genititv
Beispiel: jenseits des Ozeans
mithilfemit Genitiv
Beispiel: mithilfe eines Anwalts
nahemit Dativ
Beispiel: nahe dem Dorf
seitensmit Genitiv
Beispiel: seitens seines Arztes
währendmit Genitiv
Beispiel: während des Spiels
wegenmit Genitiv
Beispiel: wegen der Hitze
zwecksmit Genitiv
Beispiel: zwecks höherer Einnahmen

13. Pleonasmen

Von Pleonasmen (von griech. pleonasmós = »Überfluss«) spricht man, wenn innerhalb eines Ausdrucks mehrfach sinngleiche Wörter auftreten, die dem Leser keine zusätzliche Information bieten.

Beispiele:

schwarzer Rappe

kleines Kätzchen

Gratisgeschenk

winziger Zwerg

Baumallee

Einzelindividuum

zwei Zwillinge

Glasvitrine

Mitbeteiligung

runde Kugel

tote Leiche

zusammenaddieren

weibliche Kandidatin

usw.

Die Liste ist lang.

Pleonasmen gelten als Stilfehler, wenn du sie ohne erkennbaren Grund einsetzt.

14. Auslassungspunkte

Endet ein Wort mittendrin, wird zwischen dem letzten Buchstaben und den Auslassungspunkten kein Leerzeichen gesetzt.

Was zur Höl…

Ist hingegen das letzte Wort vor den Auslassungspunkten vollständig, gehört grundsätzlich ein Leerzeichen dazwischen.

Ach hätte ich doch nur …

Am Satzende entfällt nach Auslassungspunkten der Schlusspunkt, jedoch nicht Frage- und Ausrufezeichen.

Wie kann er denn …?

Verd…!

15. Anführungszeichen

Achte auf eine einheitliche Verwendung von Anführungszeichen in deinem Manuskript.

Statt der geraden Anführungszeichen am Anfang der wörtlichen Rede unten und am Ende oben (beides oben wird nur in englischsprachigen Texten genutzt) kannst du auch

Chevrons (»…« und ›…‹) oder

die französichen Guillemets («…» und ‹…›)

verwenden.

Die Zeichen erhältst du auch mit den folgenden Windows-Tastenkürzeln:

„ ALT + 0132
» ALT + 0187
“ ALT + 0147« ALT + 0171
‚ ALT + 0130› ALT + 0155
‘ ALT + 0145‹ ALT + 0139

Verwechsle einzelne Anführungszeichen nicht mit der Akzente-Taste (´) und (`) rechts neben dem ß auf einer deutschen Tastatur!

Jetzt bist du dran …

Glücklicher, erfolgreicher und zufriedener wollen wir doch alle im Leben sein, oder?

Erfolg ist kein Zufall! Hier findest du ein paar Anregungen, wie du deine Ziele schneller erreichen wirst:

1. Gib niemals auf

»Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.« (Bertolt Brecht)

Ja. Es ist möglich – sogar wahrscheinlich – dass du auf deinem Weg hinfallen wirst. Nicht einmal, sondern mehrfach. Aber das ist nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass du dadurch nie deinen Mut verlierst und aufgibst. Bleib dran! Versuch es noch einmal, zweimal, dreimal … bis es klappt!

2. »Tue jeden Tag etwas, wovor du Angst hast«

Eleanor Roosevelt sagte das und es klingt erstmal … beängstigend?

Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas. Aber solange wir dieser Angst immer wieder nachgeben, hält sie uns klein und wir verpassen vermutlich Chancen und Glücksmomente im Leben, weil wir stattdessen darüber grübeln, was vielleicht passieren könnte.

Obendrein ist das meiste von diesen Grübeleien totaler Quatsch und tritt niemals ein. Ernsthaft – also hör auf damit!

Leicht gesagt? Da stimme ich zu. Ich selbst bin eine wahre Meisterin des Grübelns und schaffe es nicht immer, diesen enorm wichtigen Rat von Eleanor Roosevelt zu beherzigen.

Doch mit jedem Mal, das ich mich meiner Angst stelle, stelle ich fest, dass sie geringer wird und mein Vertrauen wächst. Das kannst auch du.

3. Betrachte Krisen als Chance, daraus zu lernen

Jeder Mensch erlebt hin und wieder Krisen im Leben. Zeiten, in denen wir nur noch negativ denken, verzweifeln und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Oft suchen wir die Schuld dann im Außen und hadern, wenn sich dort nichts ändert.

So etwas habe ich vor nicht allzu langer Zeit selbst intensiv erlebt und es hat eine Weile gedauert, bis sich meine Gedanken verändert haben.

Hinterfrage doch einmal ehrlich, auf was die jeweilige Situation dich vielleicht hinweisen will. Welchem »Problem« bist du bisher – bewusst oder unbewusst – aus dem Weg gegangen? Worin könnte die Hürde liegen, vor der du in der Vergangenheit bei jedem Run abgebremst hast und die du jetzt lernen könntest, zu überspringen?

Eine Krise verschafft dir die Möglichkeit, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und dich besser kennenzulernen. Nimm dir die Zeit und ergründe dich. Du musst dabei natürlich aufrichtig zu dir sein. Dann kannst du an der Situation wachsen und bist hinterher dankbar, weil es dich stärker gemacht hat.

4. Sei dankbar für das, was du hast

Echte Dankbarkeit gibt dir ein völlig neues Gefühl. Im Alltag, wenn uns gerade mal wieder irgendetwas nervt, rufen wir es uns selten ins Gedächtnis. Aber wenn wir ehrlich nachdenken, hat jeder von uns etwas, für das er dankbar sein kann – materiell oder nicht materiell.

Fang an, es dir regelmäßig bewusst zu machen, und deine ganze Einstellung wird sich ändern. Schreib jeden Abend drei Dinge auf, für die du an dem Tag dankbar bist.

5. Verlasse deine Komfortzone

Das Leben besteht aus Erfahrungen. Tu nicht immer das Gleiche. Sei offen, Neues zu entdecken. Lass dich auf Unbekanntes ein. Du kannst nie wissen, was dich erwartet. Erweitere deinen Horizont.

6. Lerne »Nein« zu sagen

Du sagst oft Ja, obwohl du lieber Nein sagen möchtest, weil du Angst hast, egoistisch zu sein? Verursacht dir Nein zu sagen sofort ein schlechtes Gewissen?

Oft beherrschen uns negative Glaubenssätze, dass wir abgelehnt oder nicht mehr geliebt werden, wenn wir Nein sagen. Auch meinen wir, durch ein Ja Konflikten und Diskussionen aus dem Weg gehen zu können.

Selbstbewusst Nein zu sagen, bedeutet, dass ich meine eigenen Bedürfnisse ebenso achte wie die von anderen.

Es geht darum, ob mein Ja aus dem echten Wunsch, jemandem eine Freude zu bereiten oder einem Schuld- bzw. Pflichtgefühl, falls ich mit Nein antworten würde, resultiert.

Nimm dich selbst an. Steh zu dir. Du hast das Recht, Nein zu sagen, wenn dir danach ist.

7. Bewahre dein inneres Kind

Erinnerst du dich, wie du als Kind die Welt entdeckt hast? Jeder Tag ein neues Abenteuer, voller Wunder, Träumerei und Fantasie?

Kinder sind wissbegierig, neugierig und offen. Wenn wir erwachsen werden, denken wir immerzu nach und verlieren viel von dieser Leichtigkeit.

Sei öfter spontan, erlaube dir öfter zu lachen und etwas von deiner verloren gegangenen Naivität wiederzuerlangen.

8. Akzeptiere dich

Nimm dich an, mit allem, was (jetzt) zu dir gehört. Alle Stärken, Schwächen, Fehler und Talente.

Dich voll zu akzeptieren, heißt nicht, dass du alles gut finden musst oder bestimmte Dinge nicht für die Zukunft ändern kannst.

9. Achte auf deine Gedanken

Achte bewusst auf deine Gedanken. Beobachte, nach welchen Glaubenssätzen du lebst und ersetze negative durch positive.

10. Hör auf, perfekt sein zu wollen

Niemand ist perfekt. Weder ich noch du oder irgendein anderer Mensch werden das je erreichen. Also verschwende deine Zeit und Energie nicht mit dem Versuch, es zu sein.

Perfektionismus tritt auf der Stelle, weil du immer wieder etwas finden wirst, das du verbessern könntest. Gib stattdessen einfach dein Bestes und dann lass los, damit du dir nicht selbst das Vorwärtskommen versperrst.

11. Schalte einen Gang zurück

Immer muss alles schnell gehen. Wir hetzen von einem zum nächsten Termin und sind gedanklich oft schon ganz woanders als körperlich.

»Wenn du es eilig hast, gehe langsam«, lautet ein Sprichwort.

Also geh langsamer. Iss langsamer. Sprich langsamer.

Und verzichte auf Multitasking. Mach eine Sache – mach sie richtig. Und danach die nächste.

Du musst dich nicht ständig beeilen. Nimm das Leben bewusst wahr, lass es nicht vorbeiziehen, ohne dass du es merkst.

12. Schlafe ausreichend

Fünf Stunden, sechs, sieben … oder doch acht?

Wenn du dauerhaft zu wenig schläfst, wird sich das bemerkbar machen. Anfangs wirst du gereizter, hast mehr Stimmungsschwankungen und kannst dich schlechter konzentrieren. Langfristig steigt auch dein Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Krankheiten.

Wie viel Schlaf jemand benötigt, ist individuell. Teste es aus.

13. Ernähre dich bewusst

Unser Körper ist echt erstaunlich, wenn man bedenkt, wie gut er funktioniert, obwohl wir ihn dauernd mit irgendwelchem ungesunden Zeug vollstopfen. Fast Food, Süßigkeiten, Softdrinks …

Mal ehrlich: Tu dir das nicht länger an! Ich habe vor einiger Zeit angefangen, auf Zucker zu verzichten (ja, zugegeben … zweimal wurde ich rückfällig). Aber ich steigere meine Auszeit vom Zucker stetig. Inzwischen kommt mir vieles, das ich früher oft gegessen oder getrunken habe, widerlich süß vor, so dass es mir gar nicht mehr schwerfällt, darauf zu verzichten.

Ich sag nicht, dass du jetzt komplett abstinent leben und dich nur noch von grünem Biofutter ernähren sollst. Aber etwas bewusster darauf achten, was wir so täglich in uns hineinschaufeln, und manches auszutauschen schadet nicht.

14. Trink ausreichend Wasser

Fang sofort nach dem Aufstehen damit an und trink ein halbes Glas stilles Wasser. So gleichst du schon mal die Flüssigkeit, die dein Körper nachts durchs Schwitzen verloren hat, wieder aus.

15. Miste aus, was du nicht mehr benötigst

Verschenke es. Gib es jemandem, der es noch gebrauchen könnte.

Glaub mir, dieses äußere Entrümpeln schafft auch in deinem Inneren neuen Platz und mehr Klarheit. Probiere es aus!

16. Riskiere auch mal etwas

Vorsicht ist gut. Zu viel Vorsicht ist es nicht, denn das bedeutet Stillstand.

17. Halte dich fit

Treib Sport. Zwei- bis dreimal die Woche.

Es gibt so viele Sportarten. Da ist bestimmt auch für dich was dabei …

18. Meditiere täglich 15 Minuten

Setz dich in eine entspannte Position, schließ deine Augen und versuch dich für fünfzehn Minuten nur auf deinem Atem zu konzentrieren.

Am Anfang wird dir das sicher schwerfallen und es werden jede Menge anderer Gedanken auftauchen. Lenk deine Konzentration dann wieder zurück auf deinen Atem.

19. Entspanne in der Natur

Geh öfter spazieren. Denk an nichts anderes. Genieß einfach den Moment.

20. Umgib dich mit positiven Menschen

Immer wieder im Leben haben wir es mit Menschen zu tun, die uns bremsen und uns sagen, was wir ohnehin nie können oder erreichen werden. Menschen, die unsere eigenen Zweifel nähren und damit unser Selbstvertrauen schwächen. Von solchen Menschen solltest du dich fernhalten. Wenn eure gemeinsam verbrachte Zeit dazu führt, dass du dich all deiner Energie ausgesaugt und erschöpft fühlst, lass sie aus deinem Leben gehen.

Umgib dich stattdessen mit Menschen, die dich bestärken und bei dem, was du erreichen willst, unterstützen. Menschen, bei denen du motiviert und energiegeladen aus eurer Begegnung hervorgehst.

21. Habe Vorbilder und Mentoren

Erfolg hinterlässt Spuren. Folge der Spur!

Orientiere dich an Menschen, die bereits erfolgreich in dem sind, was du dir wünschst. Nutze sie als Vorbild. Lies ihre Biografien. Die Energie, die sie ausstrahlen, wird dich inspirieren und motivieren.

22. Finde deinen Flow

Kennst du das? Wenn du dich mit etwas beschäftigst, das du so richtig gerne und aus vollem Herzen tust, und völlig die Zeit darüber vergisst und alles andere ausblendest?

Das nennt man Flow.

Mir geht es beim Schreiben so oder wenn ich mit der Kamera draußen in der Natur unterwegs bin.

Was ist es bei dir? Wo liegt deine Leidenschaft?

23. Häng nicht permanent am Smartphone

Das wahre Leben findet nicht online statt, sondern direkt um dich herum in der realen Welt. Wenn du die ganze Zeit nur auf dein Smartphone starrst, bist du in deinem eigenen Leben nicht anwesend und es läuft im Hintergrund ohne dich ab. Deshalb schalte das Smartphone auch mal aus und leg es außer Reichweite.

24. Lerne, wirklich zuzuhören

Menschen reden sehr viel (oft auch viel dummes Zeug, aber das ist ein anderes Thema). Indem du ihnen zuhörst, kannst du eine Menge lernen – sowohl inhaltlich als auch über den Gesprächspartner.

Außerdem signalisierst du deinem Gegenüber durch wirkliches Zuhören, dass du gedanklich ganz bei ihm bist und nicht schon z. B. bei der Einkaufsliste, weil du später noch in den Supermarkt musst oder beim Termin am nächsten Tag etc.

25. Lass die Vergangenheit los

Du fragst dich, was wäre, wenn du bestimmte Wege nicht eingeschlagen oder dich in gewissen Situationen anders entschieden hättest?

Fehler, Rückschläge und Niederlagen hat jeder von uns vorzuweisen. Aber sie sind geschehen und auch Gutes, das einmal Teil unseres Lebens war und jetzt nicht mehr, können wir nicht zurückholen. Die Vergangenheit ist vorbei. Lass alten Kummer und Sorgen los.

Leben können wir einzig im Jetzt.

Deshalb vergleiche deine Vergangenheit mit einem ausgelesenen Kapitel in einem Buch. Du nimmst mit, was in diesem Kapitel geschrieben stand. Doch dein Blick liegt auf den Zeilen der neuen Seite, die du jetzt aufschlägst.

26. Entwickle eine Morgenroutine

Mach dir eine feste Morgenroutine zur Gewohnheit, die dich körperlich und geistig optimal für den Tag vorbereitet.

27. Lies täglich

Werde eine echte Leseratte!

Ich lese im Schnitt zwei bis drei Bücher pro Woche. Querbeet. Du lernst etwas, wirst inspiriert und entwickelst neue Sichtweisen auf viele Dinge.

Integriere das Lesen doch gleich mal in deine Morgenroutine, z. B. in Form von inspirierenden Interviews deiner Vorbilder.

28. Bleib offen für Neues

Hand aufs Herz: Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert? Oder wann wolltest du etwas Neues testen und hast es dann aus irgendwelchen Gründen doch nicht getan?

Du wirst erst wissen, ob dir etwas Spaß macht oder ob du es kannst, nachdem du es versucht hast. Vielleicht entdeckst du Fähigkeiten, die du bisher nicht für möglich gehalten hast. Vielleicht öffnen sich dir neue Möglichkeiten, privat oder beruflich.

Bleib nicht stehen, wo du gerade bist. Lauf weiter!

29. Sei authentisch

Das Leben ist zu kurz, um vorzugeben, jemand anderes zu sein. Verstell dich nicht, nur um anderen Menschen zu gefallen.

Sei du selbst. Steh hinter deinen Werten und Überzeugungen.

30. Hör auf zu existieren und fang an zu leben

Das Leben ist das mit der Freude und mit den Farben, nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

Darum – wie schon Astrid Lindgren sagte: »Sei frech und wild und wunderbar!«

Und jetzt – ganz besonders wichtig …

31. Finde ein starkes Warum

Definiere dein Ziel. Und noch wichtiger: Kläre dein Warum. Dieser Punkt ist ganz besonders wichtig!

Warum willst du dein Ziel erreichen? Was treibt dich an?

Vielleicht bist du intrinsisch motiviert. Du tust also etwas, weil du daran Spaß hast, darin einen Sinn siehst oder die Tätigkeit dich herausfordert. Die Tätigkeit selbst ist dann deine Belohnung.

Du kannst stattdessen auch extrinsisch motiviert sein, z. B. durch den Wunsch nach Anerkennung, Geld, Macht etc. Vielleicht möchtest du auch anderen helfen oder die Welt verbessern.

Je stärker dein Warum ist, desto mehr Klarheit wirst du gewinnen und desto größer werden dein Antrieb und deine Disziplin sein, dein Ziel zu erreichen.

32. Denk nicht nur darüber nach – TU ES!

Noch mal: Das Leben ist kurz. Du hast nur diese eine Zeit auf Erden, um deine Träume zu erfüllen. Willst du sie an dir vorbeiziehen lassen, während du weiterhin überlegst, was du irgendwann mal machen könntest?

Erfolg hat drei Buchstaben: T-U-N

Alles Reden, Denken und Planen hilft nicht, wenn kein Handeln folgt. Leg endlich los!

Und jetzt bist du dran …

Du hast eine neue Buchidee und weißt noch nicht, wie du das Ganze planen sollst?

Dann schau doch mal in meiner Autorenschmiede vorbei. Ab sofort steht dir dort ein kostenloses mehrseitiges Arbeitsblatt zur Verfügung, das dich bei der Strukturierung deines neuen Schreibprojekts an die Hand nimmt.

Den Download findest du hier: Memos – Arbeitsblätter – Checklisten

Viel Spaß damit!

Wenn das Feuer erlischt …

Jeder Mensch hat Wünsche, Träume und Bedürfnisse. Wir alle sehnen uns, in unserem Tun einen Sinn zu erkennen. Ohne diesen sinkt unsere Motivation, unser inneres Feuer erlischt. Dann geraten wir in eine persönliche Krise.

Das erlebt im Laufe seines Lebens jeder irgendwann einmal mehr oder minder schwere. Niemand ist davor gefeit und es gibt auch kein Allheilmittel, um Krisen zu lösen.

Aber jede Krise bietet auch die Chance, eigene Verhaltensweisen oder Lebensumstände zu prüfen und sie zu verändern. Die Chance, persönlich zu wachsen und den eigenen Downfall in ein Rise Up zu verwandeln.

Die Geschichte von Drakys

Es war einmal ein alter Drache namens Drakys. Sein Feuer loderte kraftvoll und grell wie die Sonne und wo andere nach Wärme suchten, hatte der Drache sie ihnen geschenkt.

In diesen Tagen brannte Drakys’ Feuer immer schwächer und das Züngeln seines Rachens verglühte in bleichem Rauch, noch während er es entfachte. Sein massiger Rumpf, einst glänzend geschuppt wie leckende Flammen, ergraute und seine einstige Kraft strömte wie Schweiß aus seinem ermattenden Körper. Ich habe gebrannt. Gebrannt, warm und hell, zur Hoffnung und Freude, gegen Kälte und Einsamkeit, für Freunde und Fremde, für alle anderen. Nun bin ich müde und geschwächt und es bleibt kein Feuer für mich, grämte er sich. 

Schlaff und träge schleppte Drakys seinen schweren Körper, den er einst leicht und mühelos hochgestemmt hatte, zum Drachenältesten, um Rat zu erbitten.

»Dein Leib ist matt und stumpf und deinen Augen fehlt ihr früheres Leuchten«, beäugte dieser ihn. »Lange und heiß hast du dein Feuer verschenkt, ohne dich zu schonen, und nicht darauf geachtet hast du, es einzuteilen. Jetzt scheint deine Hitze verloren.«
»Wo finde ich es wieder?«, fragte Drakys schweren Herzens. »Sag es mir, bitte. In den siedenden Quellen von Tandrya?«
»Nein. Die Hitze der dortigen Quellen schießt als flüchtiger Funken empor. Sie würde dich verbrühen.«
»Dann womöglich im Tal der wehenden Sonne?«
»Auch dort nicht. Denn jene Wärme schwebt dicht und langsam. Sie würde deine letzte Kraft erdrücken«, verneinte der Älteste.
»Aber vielleicht mag der Wind in Sandria mein Feuer entzünden.«
Wieder schüttelte der alte Drache den Kopf. »Zu wild und unbeständig wirbelt jenes Wehen. Denn es bläst aus verschiedenen Richtungen und lässt dich flattern. Es hält dich fest, ohne dass du jemals vorwärtskommst. Es würde dich zerreißen und deinen letzten Funken entzweien.«
Da fiel dem erschöpften Drakys nichts weiter ein.
»Um dein Feuer zu entfachen, suche zuerst dein Wasser«, riet der Drachenälteste.
»Das Wasser?«, wunderte Drakys sich. »Wie mag Wasser einen Brand entzünden?«
»Wie ein einzelner Regentropfen erdrückende Dürre in wohlige Wärme wandelt.«
Drakys seufzte schlapp. »Also gut. Ich will zur Sturmküste im Osten reisen, obwohl meine Kraft kaum für solch einen Flug reicht.«
»Erspare dir den weiten Weg. Das Meer schäumt stetig und seine Wogen schnalzen hart wie Peitschenschläge ans Ufer, dass sie jede Flamme löschen. Wo du es blickst, verzerrt es dein Wesen. Das Wasser, das du suchen sollst, ruht glatt wie ein Spiegel. Ein Schluck daraus mag deine Hitze wiederbringen. So gilt es für alle Zeiten. Das Feuer, das verbrennt, wird vom Wasser geheilt.«

Da verstand Drakys, dass er seine Flammen zu oft und zu eifrig hatte schwelen lassen, ähnlich einer Suppe, die bei zu viel Hitze überkocht.
Er begab sich auf die Suche und entdeckte ein einsames Tal. Darin perlte ein Bergsee, dessen Haut von keinem Windzug verwischt wurde. Am Ufer legte Drakys sich nieder. Niemand bat ihn dort um Feuer und er beobachtete eine Weile sein eigenes fahles Antlitz an der glatten Wasseroberfläche.

Eines Morgens spürte er, wie der Funken in seinen müden Körper zurückkehrte. Bald darauf schwang sich Drakys empor. Er glänzte wieder und fühlte sich stark. Und er freute sich darauf, neues Feuer zu schenken.

Wie gefällt dir die Geschichte von Drakys? Kommt sie dir ein bisschen bekannt vor?

Ich selbst habe mich in letzter Zeit ziemlich oft so gefühlt – erschöpft, überreizt, ausgebrannt. Zwar wollte ich so vieles tun, hatte Pläne und Ideen. Aber ich kam einfach nicht in die Umsetzung.

In den vergangenen Monaten schwand mein inneres Feuer immer weiter. Anfangs war es mir vielleicht gar nicht bewusst und als ich es merkte, versuchte ich es lange zu ignorieren. Einfach weitermachen!, dachte ich. Ich muss es nur durch einen kräftigen Funken wieder anfachen. Aber wie der Drachenälteste auch Drakys erklärt, wirkt solch ein Funken nur flüchtig. Du findest ihn und verlierst ihn wieder.

Ich ärgerte mich, war frustriert. Wenn ich imstande war, mich so sehr zu begeistern, musste ich das doch aufrechterhalten können. All das, was ich so gerne tat, was mir Freude bereitete – warum war ich unfähig, es einfach zu machen?

Also trieb ich mich noch stärker an, nahm mir noch mehr vor und scheiterte am Druck, den ich mir selbst aufbaute, bis ich weder wusste, wo ich stand, noch wo ich hinwollte.

Down, down, down

Das Jahr 2018 war mein absoluter Downfall. Nach monatelanger Missachtung dessen, was mir guttut, hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht. Nervlich am Ende und auch körperlich zeigten sich deutliche Auswirkungen. Ich zog mich immer mehr zurück, fand aber trotzdem keine Erholung. So konnte es nicht weitergehen! Es musste sich etwas ändern.

ICH MUSSTE MICH ÄNDERN!

Die wahre Erkenntnis, das du selbst, das einzige bist, worauf du wirklich Einfluss hast, ist ein wichtiger Anfang. Natürlich hören wir das immer wieder, aber verinnerlichen wir es tatsächlich genug, um genau diese Veränderung in uns selbst herbeizuführen? Und wissen wir, wie wir das überhaupt anstellen sollen?

Ich wusste es nicht.

Veränderungen benötigen Zeit, hört man immer wieder. Die einen reden davon, es bräuchte 21 Tage, um neue Gewohnheiten zu manifestieren, andere behaupten 66 Tage und wieder andere wieviel auch immer. In jedem Fall funktioniert es kaum von heute auf morgen. Aber zumindest erst mal anfangen, oder?

Zeit war etwas, wovon ich gefühlt – wie wohl die meisten – ohnehin nie genug habe. Und obendrein: Ich lag am Boden und wollte dort nicht länger bleiben! Keine 21 Tage, erst recht nicht 66! So lange, glaubte ich, würde ich wahrscheinlich auch nicht mehr durchhalten!

Du merkst es?

Ich baute schon wieder Druck auf.

Schlechte Idee.

Viel Elan, kein Plan!

Was folgte, war eine wilde Flatterei ohne Ziel.

Ich verfiel in blinden Aktionismus. Hauptsache, irgendwas anders machen. Aus der Komfortzone ausbrechen. Neue Erfahrungen erleben, meine Inspiration wiederfinden – ich hatte zwischenzeitlich lange das Gefühl, sämtliche Fähigkeit zu kreativem Denken wäre mir abhandengekommen. Keine neuen Ideen mehr, keine Geschichten, kein Schreiben!

Aber auch hier suchte ich die Lösung im Außen. Ich beschäftigte mich pausenlos, ging hierhin und dorthin, »sammelte« alle möglichen Aktivitäten, schritt erst in die eine, dann in die andere Richtung. Schließlich gab es so vieles, das mich interessierte und das ich schon immer mal ausprobieren wollte.

Das Resultat: Es zerriss mich, bis ich aufgab!

Ich kam mir vor, als schwämme ich im Ozean, ohne zu wissen, in welcher Richtung das Ufer existierte. Und so trieb ich im Kreis, anstatt vorwärtszukommen.

Langsam wieder aufwärts

Weniger ist mehr

Ich bin nicht sicher, an welchem Punkt ich mich letztlich besann. Nur das ich es zum Glück (!) irgendwann tat.

Zuerst habe ich mal ordentlich entrümpelt und ausgemistet. Meine Wohnung, meine flatternden Freizeitaktivitäten, meinen Geist.

Aus meiner Küche sind sämtliche (naja … fast) ungesunden Nahrungsmittel rausgeflogen: allem voran Cola !!!, Zucker, TK-Fertiggerichte, Süßkram. Ich achte mehr auf meine Ernährung (was nicht heißt, dass ich mir nicht auch mal was Ungesundes gönne, weil’s einfach schmeckt 😉 ) und powere mich 3x in der Woche beim Sport aus. Die körperlichen Symptome, die durch den Raubbau an mir entstanden waren, sind wieder verschwunden. Ich fühle mich fitter. Mein Kleiderschrank platzt nicht mehr auseinander. Alles, das ich seit einem Jahr nicht getragen habe oder das nicht mehr passte, sortierte ich aus. CDs, DVDs und auch ein paar Bücher, die sich schon in dritter Reihe stapelten, mussten ebenfalls weichen. Sämtliche Aktenordner wurden entmistet – ich mag echt kein Papier mehr schreddern! – und die Regale vom ganzen Nippes befreit, der sich über die Jahre angesammelt hat und dort als Staubfänger diente. Zum Schluss habe ich mir meine Notizbücher vorgenommen und all die Textschnipsel, Kritzeleien und Skizzen den zugehörigen Projekten zugeordnet.

All das tat richtig gut.

Der Blick ins glatte Wasser

Mein Fokus richtet sich nach innen, auf die Arbeit an mir. Ich reflektiere noch mehr als vorher – manchmal vielleicht auch zu viel 😉 – und habe mich intensiv in Büchern (dazu wird noch ein separater Artikel folgen) und Workshops mit persönlicher Entwicklung, Zielfokussierung und Lebenserfolg auseinandergesetzt. (Wenn du dich mit persönlichem Wachstum und Erfolg beschäftigst, stößt du früher oder später unweigerlich auf den Human Trust, den ich dir wirklich ans Herz legen kann. Ich war anfangs skeptisch, habe aber beschlossen, es einfach auszuprobieren und mir hat die Teilnahme viele neue Erkenntnisse und Inspiration gebracht.)

Ich behaupte nicht, das alles bereits wieder völlig rund läuft. Aber mein Ziel ist klarer, meine Richtung stimmt wieder und ich komme vorwärts. Am Rest arbeite ich weiter, ein Schritt nach dem anderen. Es bleibt ein andauernder Prozess.

Am Wichtigsten ist, dass ich mich selbst wiedergefunden habe.

»Mitten im Draußen traf ich auf mich, dahockend und abwartend,

als hätte ich mich verloren.

Ich nahm mich an die Hand und wir gingen zu zweit,

wieder vereint.«

Wann hast du in deinem Leben eine persönliche Krise erfahren? Wie hast du sie gemeistert? Erzähl mir gerne davon.