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Jeder Mensch ist voll von Gedanken, Überzeugungen, Ansichten und Glaubenssätzen, die er mit sich trägt. Doch woher stammt all das eigentlich? Wie entwickeln sich unsere Denkmuster und warum fällt es uns oft so schwer, sie zu verändern?

In diesem Artikel wollen wir uns unsere Glaubenssätze einmal genauer anschauen.


Bei Geburt ein leeres Gefäß

Wenn wir geboren werden, kommen wir als nahezu leeres Gefäß zur Welt. Doch da sind andere Menschen in unserem Umfeld – unsere Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen –, die uns liebhaben, uns beschützen und etwas beibringen wollen.

Diese Menschen »füttern« nun unser Gefäß mit IHREN jeweiligen Erfahrungen, Werten, Überzeugungen, Gedanken und Glaubenssätzen.

Und wir, weil wir auf nichts anderes zurückgreifen können, saugen all diese Meinungen, Erfahrungen und Ansichten unbewusst und ungefiltert wie ein Schwamm in uns auf, ohne sie zu hinterfragen. Unser so genannter innerer Bodyguard entwickelt sich nämlich erst ab etwa unserem dritten Lebensjahr.

Das Ergebnis: Wir entwickeln bestimmte PrägungenGlaubenssätze und Verhaltensmuster.

Glaubenssätze fließen von außen in unser Lebensgefäß

Dann kommen wir in den Kindergarten und in die Schule, wir haben Freunde und später Arbeitskollegen, wodurch immer mehr Gedanken und Überzeugungen von außen in unser Gefäß hineinfließen und es weiter füllen.

Irgendwann ist unser Lebensgefäß randvoll!

Glaubenssätze – Und plötzlich ganz anders?

Eines Tages kommt uns eine Idee und wir wollen etwas Neues ausprobieren. Das lässt sich auf jeden von uns übertragen. So haben wir Schreiberlinge vielleicht den Wunsch, ganz vom Schreiben leben zu können.

Dieses Neue wird dann zunächst mit dem Inhalt unseres Lebensgefäßes abgeglichen. Und dabei stellt sich oftmals heraus: Keine Übereinstimmung!

Wiederum auf uns Schreiberlinge übertragen, meint das zum Beispiel, dass unsere Eltern uns vielleicht gesagt haben, vom Schreiben oder von der Kunst allein könne man einfach nicht leben. Das sei bloß Tagträumerei und wir müssten stattdessen etwas ›Richtiges‹ lernen.

Das Neue erscheint uns also unbekannt und in unserem Gefäß ist dafür kein Platz mehr.

An diesem Punkt erscheint unser Bodyguard auf der Bildfläche, der eine innere Instanz darstellt, die uns vor Risiken und Gefahren bewahren und unser Überleben sichern will. Wir bekommen Selbstzweifel und reden uns ein, dass wir unser Ziel tatsächlich nicht erreichen können.

Das Problem dabei ist, dass ÜBERleben nicht viel mit einem absolut wundervollen, erfüllten und glücklichen Leben zu tun hat. Das Eine ist das Minimum, das andere das Maximum.

Der Talk mit unserem inneren Bodyguard

Für unseren Bodyguard bedeutet alles Unbekannte zuerst einmal: Gefahr!

Der Bodyguard schaltet also in den Alarmzustand und leitet Widerstand ein. Denn er möchte mit aller Kraft verhindern, dass wir die Schwelle ins Unbekannte übertreten. Vielleicht lauern dort draußen (Todes-)Gefahren und er will ja unser Überleben sichern.

Da ist es doch besser, wenn wir bleiben, wo uns alles vertraut ist …

Die Komfortzone und die Angst

Unsere Komfortzone ist der Bereich, in dem wir alles bereits kennen. Hier fühlen wir uns gut aufgehoben und sicher und pflegen unsere Gewohnheiten.

Die Komfortzone - unsere Gewohnheiten

Das Neue liegt außerhalb unserer Komfortzone und je näher wir an deren Rand treten, desto mulmiger fühlen wir uns. Denn mit jedem Schritt, der uns dichter an die Schwelle zum Unbekannten führt, wird die Stimme unseres inneren Bodyguards lauter, der ruft …

»Stop! Geh nicht weiter! Dreh wieder um und bleib bei dem, was du kennst!«

Wir bekommen Angst und Zweifel …

  • Ist die Idee wirklich so gut?
  • Sollte ich das nicht doch lieber lassen?
  • Was, wenn es schief geht?

Und plötzlich fallen uns tausende Gründe dafür ein, innerhalb unserer Komfortzone zu bleiben …

  • Ach, eigentlich ist es mir gar nicht so wichtig.
  • Ich hab‘ dafür auch eigentlich gar keine Zeit.
  • Es ist auch recht teuer.
  • Ich schaffe das bestimmt eh nicht.
  • Ich muss zuerst noch …

Unser Bodyguard meint es nur gut, denn er will uns ja beschützen. Doch seine gute Absicht bewahrt uns nicht nur vor ›echten‹ Gefahren, sondern sie verhindert auch, dass wir neue Erfahrungen machen und dadurch wachsen.

»Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.« — Albert Einstein

Wir müssen durch die Angst hindurch!

Denn, wenn wir den Schritt hinaus wagen, würde das Unbekannte zu etwas Bekanntem und die Grenze unserer Komfortzone würde sich erweitern.

Komfortzone verlassen - durch die Angst hindurch

Wie aber schaffen wir das? Wie können wir uns gegen unseren Bodyguard, den »Schwellenwächter«, durchsetzen?

Die Aussöhnung mit dem Bodyguard

Nun –

Schritt 1 -> Wir dürfen akzeptieren, dass unser Bodyguard überhaupt existiert und auf der Bildfläche erscheint.

Schritt 2 -> Wir dürfen lernen zu verstehen, wie seine Schutzmechanismen ablaufen.

Schritt 3 -> Wir dürfen nicht dienliche Gedanken abstreifen und unserem Bodyguard erklären, dass das Neue und Unbekannte nicht gefährlich für uns ist.

Und genau an diesem Punkt sind wir wieder beim Inhalt unseres Lebensgefäßes …

Gedanken verändern Glaubenssätze auflösenDas Lebensgefäß: Sind unsere Glaubenssätze noch aktuell?

Es wird höchste Zeit, dass wir uns einmal genau anschauen, was da so alles an Gedanken, Meinungen, Verhaltens- und Denkmustern oder Glaubenssätzen in unserem Gefäß herumdümpelt und ob all das tatsächlich für uns stimmig ist. Denn es ist doch so, dass all das, was aktuell in unserem Lebensgefäß schwimmt, uns nur genau zu dem Punkt gebracht hat, an dem wir jetzt im Leben stehen.

Will ich etwas anderes, dann brauche ich neue Glaubenssätze und Gedanken!

Das heißt, wir …

  • hinterfragen kritisch, woher der Gedanke / die Überzeugung stammt, und
  • überprüfen, ob wir sie nur von anderen (von außen) übernommen haben, und
  • werfen über Bord, was nicht zu uns gehört und was wir nicht mehr benötigen.

Auf diese Weise entsteht wieder freier Platz in unserem Gefäß und wir öffnen uns für neue Ansichten, Gedanken und Möglichkeiten.

Die 5 Stufen der Veränderung

Wenn wir in unserem Leben wirklich etwas ändern wollen, dann müssen wir dazu insgesamt fünf Stufen durchlaufen.

Lassen wir nur eine einzige Stufe weg oder überspringen sie, wird die Veränderung höchstwahrscheinlich nicht von Dauer sein und wir fallen stattdessen früher oder später in alte Gewohnheiten und Muster zurück.

Als Basis für alle fünf Stufen gilt aber zuerst, dass wir die volle Verantwortung für uns und unser Leben, so wie es jetzt gerade ist, übernehmen! Das ist sozusagen Schritt Null.

Denn solange wir die Verantwortung an andere abtreten, bleiben wir in der Opferrolle und geben stets anderen Menschen oder den äußeren Umständen die Schuld an dem, was wir erleben.

So ist keine Veränderung möglich!

Glaubenssätze verändern: So funktioniert unser GeistWie unser Geist funktioniert

Tatsächlich erschaffen wir selbst uns unsere Realität. Denn die Informationen oder Reize, die wir über unsere Sinneskanäle (sehen, hören, tasten, riechen und schmecken) aus der Umgebung aufnehmen, sind an sich erst einmal völlig neutral. Erst durch unsere Gedanken und Bewertungen, die WIR dieser Situation oder Information schenken, nehmen wir sie als positiv oder negativ wahr.

Diesen geistigen Zwischenschritt übersehen und vergessen wir jedoch meistens, weil der bewusste Teil unseres Geistes, der das Denken beinhaltet, ihn derart schnell vollzieht, dass wir es nicht bemerken. Deshalb sind wir oft der Meinung, dass eine Situation, eine Nachricht oder die Aussage unseres Gegenübers uns ärgert, frustriert, ängstigt oder traurig macht. Wir stellen einen unmittelbaren Bezug zu den äußeren Umständen her.

Doch unsere Emotionen, die sich als Gefühle ausdrücken, resultieren erst aus der Entladung unserer Gedanken.

Aus diesen Gefühlen heraus treffen wir unsere Entscheidungen und die führen letztlich zu unseren Ergebnissen.

Der Kern des Ganzen ist: Es ist meine Wahl!

Ich kann so oder anders denken und rufe dementsprechend anderes hervor.

Und wenn ich mir selbst meine Realität kreiere, dann kann ich selbst diese Realität auch wieder verändern!

Kommen wir also zurück zu den fünf Stufen. Die ersten drei haben wir bereits angesprochen:

Stufe 1: Bewusstsein

Stufe 2: Verständnis

Stufe 3: Loslassen

Dazu kommen jetzt noch:

Stufe 4: Reprogrammierung

Wir richten unseren Fokus neu aus. Vom Negativen zum Positiven. Von den Hindernissen zu den Möglichkeiten. Raus aus dem Drama und hin zur Chance!

So erzeugen wir neue positive Gedanken, die neue Emotionen erwecken, was zu anderen Entscheidungen führt und damit zu anderen Ergebnissen.

NEUER FOKUS -> NEUE GEDANKEN -> ANDERE EMOTIONEN -> ANDERE ENTSCHEIDUNGEN -> ANDERE ERGEBNISSE!

Stufe 5: TUN

Oft hört man ja »Wissen ist Macht.« Doch Wissen allein genügt nicht. Es ist das angewandte Wissen, auf das es ankommt!

Wenn ich etwas weiß, ändert sich dadurch noch überhaupt nichts. Bewusstsein und Verständnis sind unbedingt notwendig, aber nur der Anfang. Erst mein Handeln bewirkt die Veränderung!

Ich muss also in die Umsetzung kommen und das Wissen auch nutzen.

Wenn wir diese fünf Stufen vollständig durchlaufen, steht unserer Veränderung nichts mehr im Weg. Wir wandeln uns dabei von einem ereignisgesteuerten Menschen zu einem bewusst denkenden Menschen, der sich nicht länger von seinen Gedanken und Gefühlen kontrollieren lässt, sondern diese selbst steuert. Das macht den Unterschied aus, ob wir leben oder gelebt werden.

Veränderung ist für jeden möglich!

Wie sieht es also aktuell mit deinem Lebensgefäß aus? Hast du dir den Inhalt, deine Denk- und Verhaltensmuster einmal genauer angesehen?

Welche Gedanken und Glaubenssätze sind vielleicht längst überholt? Welche stammen gar nicht von dir und du hast sie eigentlich nur unbewusst übernommen, weil Mama, Papa oder jemand anderes sie dir vorgesagt hat?

Eine kleine Übung:

Liste doch einmal all deine (negativen) Glaubenssätze auf, die dir einfallen. Nimm dir Zeit dafür, manches wird dir erst bewusst, wenn du tiefer gräbst. Lies sie dir auch einmal oder mehrmals laut vor und spüre in dich hinein, was sie in dir auslösen. Und dann überlege, ob diese Sätze wirklich wahr sind? Und nimm dir auch hier wieder Zeit. Welche Argumente sprechen dafür oder dagegen?

Dann versuche, die negativen Überzeugungen in positive umzuschreiben. Ein Beispiel:

Negativ: »Ich bin nicht gut / schlau genug«

Positiv umformuliert: »Ich bin gut so wie ich bin und ich lerne jeden Tag dazu und werde mit jedem Tag besser«

Schau auch mal hier: Positive und negative Glaubenssätze erkennen mit NLP

Wenn du magst, schreib mir gerne deine Erkenntnisse und Gedanken!

So löst du Glaubenssätze auf und veränderst deine Denkmuster

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Positive Affirmationen sind eine effektive Methode, um Veränderungen in deinem Leben zu bewirken und dir ein Mindset für mehr Selbstliebe und Erfolg zu erschaffen, indem du lernst, deine Gedanken bewusst zu lenken.

Alles beginnt mit deinen Gedanken. Denn erst die Gedanken erzeugen deine Gefühle, aus denen heraus du Entscheidungen triffst, die letztlich deine Realität bestimmen.

Lies diesen Satz noch einmal!

DEINE GEDANKEN ERZEUGEN DEINE GEFÜHLE.

Jeder Emotion geht also ein Gedanke voraus.

Es ist extrem wichtig, dass du dir dessen bewusst wirst. Denn oft meinen wir, dass ein bestimmtes Ereignis oder eine Situation ein Gefühl in uns hervorruft. Aber dazwischen steht immer (!) zuerst – bewusst oder unbewusst – ein Gedanke, der das Ereignis bewertet.

Wie helfen uns nun also Affirmationen, unsere Gedanken zu verändern?

Wie können Affirmationen uns helfen?

Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, die entweder im Stillen gesagt oder noch besser laut ausgesprochen werden. Zum Beispiel morgens vor dem Spiegel, unterwegs zur Arbeit oder abends vor dem Einschlafen. Jede dieser Aussagen – wie überhaupt jeder Gedanke, den wir jemals denken – ist Energie.

Wir selbst haben es selbst in der Hand, bewusst zu wählen, mit welchen Energien wir uns verbinden wollen. Ob wir glücklich, liebevoll und achtsam mit uns selbst sein wollen und ob wir uns auf das Schöne und Positive im Leben konzentrieren oder auf das Jammern und Nörgeln.

Mit unseren Gedanken können wir uns selbst beeinflussen. Denn egal ob wir uns auf das Positive oder das Negative fokussieren – wir werden entsprechend genau davon mehr in unser Leben ziehen. Jeder Gedanke macht dich somit entweder zu einem Meister oder zu einem Sklaven deines Lebens.

Jeder Gedanke kehrt als Realität zu dir zurück

Jeder Mensch denkt etwa 60.000 Gedanken pro Tag und aus diesen resultieren viele unserer Verhaltensmuster, ohne dass es uns bewusst ist. Trotzdem beeinflussen uns diese Gedanken und wirken als positive oder negative Verstärker.

Da unsere Gedanken sehr eng mit unseren Emotionen zusammenhängen – sie gehen wie schon gesagt jedem Gefühl voraus – können wir Affirmationen nutzen, um damit auch unsere Gefühle zu regulieren. Wir können mit ihnen negative in positive Glaubenssätze umwandeln.

Unser Gehirn arbeitet wie ein Muskel. Je öfter wir es trainieren, desto geübter und stärker wird es. Mach es daher zu deiner Gewohnheit, dir einmal täglich die Affirmationen laut oder leise zu sagen. Und mit jeder Übung werden die positiven und selbstbejahenden Sätze und Gedanken zu deiner Realität werden.

Dazu empfehle ich dir, die Affirmationen über einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen mindestens einmal pro Tag zu sagen – und vor allem auch zu FÜHLEN! Dein Unterbewusstsein merkt nämlich, wenn du selbst das Gesprochene eigentlich gar nicht glaubst.

FÜHLE also beim Aussprechen der Affirmationen tief in dich hinein. Lass jede Zelle deines Körpers von deinem Gefühl durchfluten. Von der Freude, dem Glück, der Liebe …

Je öfter du die Affirmationen nutzt, desto leichter wird dir das fallen und du wirst die positive Wirkung schneller spüren.

Mehr: Affirmationen – der Weg zu Selbstvertrauen und Entwicklung

Gratis Affirmationen – Mein Geschenk für dich

Ich habe für dich meine 51 besten Affirmationen zusammengestellt, die dir helfen, deine Selbstliebe zu stärken und dich mit deinem Herzen zu verbinden.

Hier kannst du dir das PDF mit den Affirmationen downloaden.

Meine 8 kraftvollsten Affirmationen speziell für Autoren:

  • #1: Ich glaube an mich und meinen Erfolg als Schriftstellerin.
  • #2: Meine Fantasie und Kreativität sind ein Geschenk, das ich lebe und zu Papier bringe.
  • #3: Ich werde beim Schreiben vom Universum geführt.
  • #4: Ich liebe meine Kreativität und setze meine Ideen erfolgreich um.
  • #5: Mit meinen Worten schenke ich anderen Menschen Mut und Trost.
  • #6: Ich mache Menschen mit meinen Texten glücklich.
  • #7: Mein bestes Buch liegt noch vor mir.
  • #8: Ich bin eine talentierte, erfolgreiche und leidenschaftliche Autorin.

Nutze die Affirmationen täglich für dich. Häng sie dir am besten direkt über den Schreibtisch, wo du sie jederzeit sehen kannst.

51 kraftvolle Affirmationen

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Wenn du deine Fotos und Bilder bearbeiten willst, muss nicht sofort ein teures Bildbearbeitungsprogramm angeschafft werden. Es gibt eine ganze Reihe kostenloser Tools und Software, die ebenso gut arbeiten und teils umfangreiche Funktionen bieten.

Mit diesem Artikel stelle ich dreizehn sehr hilfreiche Bildbearbeitungsprogramme vor, die dich beim Ordnen, Verwalten und Verbessern deiner Fotos unterstützen können.

Du fragst dich, woher du überhaupt passende Bilder bekommst?

Lies dazu: 9 geniale Quellen für kostenlose Bilder



Bilder bearbeiten, aufpeppen & verwalten

Kreative Bildbearbeitung mit Gimp

Mit Gimp (GNU Image Manipulation Program) lässt sich so vieles anstellen, dass man damit einen eigenen Beitrag füllen könnte. Als Freeware stellt es in jedem Fall eine gute und kostenlose Alternative zu Photoshop dar und eignet sich auch für komplexe Vorhaben durch Anlegen verschiedener Ebenen. Das Programm bietet zahlreiche Auswahl-, Filter- und Umwandlungswerkzeuge, die du über Werkzeugleisten, Menüs und dauerhaft eingeblendete Dialogfenster erreichen kannst. Es werden Farbpaletten für RGB, HSV, CMYK unterstützt, ebenso wie Funktionen, um Farben aus einem Bild zu entnehmen (Pipette).

Zugegeben – die Einarbeitung in Gimp kostet Zeit. Es gibt aber auf Youtube viele hilfreiche Videotutorials. Eine andere Möglichkeit sind Kurse bei Udemy oder das Handbuch (für Gimp 2.8) bzw. Handbuch (für Gimp 2.10).

Tolle Grafiken erstellen mit Canva

Auch über Canva könnte man leicht einen eigenen Beitrag zur Bildbearbeitung verfassen. Ein wirklich geniales Tool, das ich gerne jedem empfehle!

Es gibt zahlreiche Vorlagen: z. B. Instagram- oder Facebook-Beitrag, passende Profilbanner für eure unterschiedlichen Social Media – Kanäle, Postkarten, CD-Cover, Präsentationen und Grafiken und vieles mehr. Du kannst auch Buchcover mit Canva anfertigen. Wenn du gar nichts passendes unter den Vorlagen findet, hast du außerdem die Möglichkeit, benutzerdefinierte Formate einzustellen.

Zuerst musst du dir einen kostenlosen Account anlegen. Danach kannst du aus wirklich sehr vielen kostenfreien oder sehr kostengünstigen (meist 1$) Vorlagen Hintergründe, Muster, Rahmen, Schriften, Farben usw. auswählen – schau dich in Ruhe um. Es ist zudem möglich, eigene Bilder hochzuladen und zu bearbeiten. Dafür stehen dir verschiedene Filter ähnlich denen auf Instagram zur Verfügung und du kannst auch noch z. B. Helligkeit, Farbton, Intensität, Kontrast, Weichzeichner oder Vignette einstellen.

Bilder bearbeiten mit Canva - Erstelle tolle Grafiken und Social Media Posts

Bildbearbeitung mit CanvaDeine vorgenommenen Filtereinstellungen kannst du für ein späteres Projekt abspeichern. Kopiere dazu einfach den angezeigten Filtercode in den Einstellungen und füge ihn bei deinem neuen Projekt an entsprechender Stelle wieder ein.
Anschließend musst du das Design-Projekt nur noch auf deine Festplatte downloaden und speichern. Zur Auswahl stehen dir dabei .png oder .jpg oder das druckbare High Quality PDF.

Dein eigenes Logo mit Logomakr

Mit Logomakr (achte auf die Schreibweise ohne e!) kannst du – wie der Name schon sagt – dein eigenes Logo entwerfen. Ganz ohne Anmeldung. Du kannst direkt loslegen. Das Tool erklärt sich von selbst, beim Start wird dir aber auch eine kurze Einführung angezeigt.

Als erstes definierst du oben rechts die Gesamtgröße, so wie du sie benötigst. Du kannst das auch später noch machen, nachdem du alles angelegt hast. Aber das Bearbeitungsfeld verschiebt sich dann und du musst gegebenenfalls dein Logo nochmals korrigieren. Tippe dann in das Suchfeld oben links einfach dein Suchwort ein und scroll dich anschließend durch die lange Liste. Wenn du dich entschieden hast, wähle die jeweilige Grafik durch Anklicken aus. Sie erscheint daraufhin im Bearbeitungsfeld.

Am linken und rechten Rand findest du die Leisten zur Bildbearbeitung. Rechts hast du unter anderem die Möglichkeit, die Farbe zu ändern, indem du entweder in dem kleinen Farbkreis den Punkt verschiebst oder den Hexa-Code für deine gewünschte Farbe in das Feld unter dem Kreis eintippst. Sollte der Farbkreis nicht sichtbar sein, kannst du ihn mit Klick auf den Farbpunkt in der linken Leiste aufrufen.

Über die linke Toolleiste kannst du dann noch Text erstellen. Außerdem können hier weitere Elemente eingefügt werden. Führe dazu den Mauszeiger über das kleine Dreieck, dann zeigt er dir, welche Formen du verwenden kannst: Kreis, Viereck oder Dreieck. Möchtest du beispielsweise deinen Namen unterstreichen, wähle das Viereck und schiebe bzw. ziehe es so zusammen, bis es passt. Auf diese Weise kannst du auch alle anderen Elemente in der Größe anpassen.

Klickst du ein eingefügtes Element mit der rechten Maustaste an, bieten sich dir weitere Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel Duplizieren oder in den Hintergrund bzw. Vordergrund stellen. Natürlich kannst du auch noch zusätzliche Grafiken auswählen. Einfach wieder über das Suchfeld wie beim ersten Mal. Sobald du alles zusammengestellt hast, klicke oben rechts auf das Speichern-Symbol. Du kannst dann auswählen, ob du die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählst.

Wiedererkennung erzeugen mit dem Favicon-Generator

Ein Favicon ist ein sehr kleines (16×16 oder 32×32 Pixel) Icon, Symbol oder Logo, das in der Adresszeile eines Webbrowsers vor der URL angezeigt wird. Es dient dazu, die Webseite wiedererkennbar zu machen. Zum Erstellen eines Favicons beginnst du deine Bildbearbeitung zunächst wieder im Logomakr. Wichtig ist, dass dein Favicon quadratisch ist, darum definierst du am besten zuerst die Größe (z. B. 300×300). Anschließend gehst du wie oben beschrieben vor und speicherst die Datei auf deiner Festplatte ab.

Als nächstes rufst du Favicon-Generator.org auf und lädst dort deine eben angelegte Datei hoch. Durch Klick auf Create Favicon wird eine ZIP-Datei erstellt. Diese enthält mehrere .png-Dateien sowie eine .ico-Datei (Symbol). Gehe auf Download the generated favicon und das Ganze wird auf deiner Festplatte gespeichert. Fertig!

Eine Alternative, um ganz einfach ein Favicon zu erstellen, bietet die Seite https://www.websiteplanet.com/de/webtools/favicon-generator/. Du brauchst nur ein kostenloses Symbol aus den Vorlagen auswählen oder ein Bild hochladen und anschließend auf Generieren klicken. Kurz warten und fertig! Zum Schluss nur noch herunterladen und speichern. (Herzlichen Dank an Anja für den Hinweis!)

Bilder bearbeiten und komprimieren mit dem Bildverkleinerer

Auf der Seite www.bildverkleinern.com kannst du sehr leicht die Größe eines Bildes verändern. Wähle dazu über Datei -> Öffnen das Bild aus, dessen Größe du verändern willst. Danach klickst du auf »Größe verändern« und kannst durch Verschieben des Reglers das Bild anpassen. Die Veränderung wird sofort angezeigt. Genauso schnell lassen sich Bilder zuschneiden.

Bilder bearbeiten - 13 geniale Tools (Bildverkleinerer)

Denke daran, dass beim Vergrößern von Pixelbildern Qualitätsverluste entstehen können, was später unschön aussieht. Vektorbilder kannst du hingegen beliebig verändern. Solltest du dich einmal vertan haben, kannst du den letzten Schritt einfach zurücksetzen. Das fertige Bild kannst du am Ende über Datei -> Speichern als .jpg oder .png ablegen.

Bilder optimieren mit TinyJPG

TinyJPG ist ein tolles und simples Tool zur Bildoptimierung.

Es reduziert die Dateigrößen von Bildern im .jpg oder .png-Format. Dabei kannst du bis zu zwanzig Bilder gleichzeitig von deinem PC auswählen und optimieren lassen. Einfach warten bis die Komprimierung abgeschlossen ist und wieder downloaden.

Bildergröße verändern mit Fotosizer

Mit dem kostenlosen Fotosizer kannst du blitzschnell Bilder zuschneiden und anpassen. Zudem kannst du Text und Wasserzeichen hinzufügen oder die Ecken deiner Fotos abrunden. Das Tool steht dir in über 35 verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Farben finden mit Just Color Picker

Du suchst nach einem bestimmten Farbcode? Dann hilft dir der Color Picker sicher weiter. Mit diesem kostenlosen Tool lassen sich Farbwerte aus einem definierten Punkt auf dem Desktop »auslesen«. Eine Bildschirmlupe erleichtert dabei die exakte Auswahl.

Der Color Picker unterstützt HTML-, RGB-, HEX-, HSB-/HSV- und HSL-Farbwerte. Du kannst sie ganz simpel per Mausklick in die Zwischenablage kopieren und so später weiterverwenden.

Grafiken bearbeiten mit Inkscape

Mit Inkscape ist ein professionelles Vektor-Grafikprogramm. Damit lassen sich Vektorgrafiken im SVG-Format (Scalable Vector Graphics) und einigen anderen Formaten erstellen und bearbeiten. Du kannst unter anderem Logos oder Plakate, Diagramme, Landkarten oder Comics damit entwerfen.

Bilder bearbeiten mit Paint.Net

Das Gratis-Bildbearbeitungsprogramm Paint.NET von der Washington State University umfasst viele professionelle Funktionen, die über die Möglichkeiten des in Windows integrierten Paint-Tools hinausgehen.

Microsoft Image Resizer

Der Microsoft Image Resizer arbeitet unter Windows XP und ist prima geeignet, wenn du nur schnell die Größe deines Fotos verändern willst. Nach der Installation hast du die Option, entweder die Größe eines oder mehrerer Bilder zugleich zu ändern. Einfach die gewünschten Fotos markieren und mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü »Resize Pictures« auswählen.

Bildbetrachtung mit IrfanView

Bei IrfanView handelt es sich um ein kostenloses und leistungsstarkes Bildbetrachtungsprogramm mit großem Funktionsumfang für den nicht kommerziellen Gebrauch. Es unterstützt rund 70 verschiedene Bildformate, GIFs und ebenso die gängigsten Video- und Audiodateien.

Open ClipArt

Die Open-Clip-Art-Sammlung enthält mehr als 4.300 nach Themen sortierte Cliparts. Alle Inhalte können frei verwendet werden.

Mit den vorgenannten Programmen zur Bildbearbeitung kannst du noch einiges mehr aus deinen Fotos herausholen. Also los, jetzt bist du dran!

Viel Spaß beim Experimentieren.

Bilder bearbeiten - 13 kostenlose Tools

Du suchst nach anderen Tools?

Dann schau dir hier meine Tool-Empfehlungen an …

Noch mehr nützliche Tools rund ums Schreiben, Bilder bearbeiten, Planen und Organisieren, zur Keywordrecherche und vieles mehr findest du in meinem E-Book Tool-Guide (nicht nur) für Autoren.

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Oft werde ich als Autorin gefragt, woher die Schreibinspiration für meine Bücher kommt. Die ehrliche Antwort lautet: Die Idee war irgendwann einfach da.

Viele Autoren kennen das sicher. Denn oft ist die Inspiration für unsere Geschichten gar nichts so Außergewöhnliches, sondern etwas recht Banales – ein Gesprächsfetzen, den du unterschwellig aufschnappst, einen Ort, den du während einer Reise besuchst, etwas Flüchtiges im Film oder beim Lesen, das dich berührt und dann eine Weile in dir weiterarbeitet. Es ist kein abrupter einzelner Moment, indem sich eine komplette Geschichte in unserem Gehirn manifestiert. Viel mehr ist es ein leises Flüstern, das durch unseren Geist schwebt, vielleicht wieder abebbt und später etwas lauter wiederkehrt, bis der richtige Augenblick gekommen ist, um die Idee festzuhalten.

Nicht jede erste Idee bleibt in uns haften. Manche tauchen auf und wir lassen sie wieder ziehen. Andere sind so stark, dass wir sie direkt weiterverfolgen. Manchmal wissen wir nicht gleich zu Anfang, ob eine Idee für ein ganzes Buch taugt. Doch wenn sie sich immer wieder in deine Gedanken zurückdrängt, lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.

Schreibinspiration steckt im Leben jedes Einzelnen. Wir schöpfen sie aus den großen wie kleinen Dingen, die wir erleben …

Schreibinspiration finde ich oft im Alltäglichen

Ich bin sicher, wenn ich zum ersten Mal bewusst erwäge, eine Geschichte zu einem bestimmten Thema zu entwickeln, hat die Idee dazu tatsächlich schon eine Zeit lang in mir gearbeitet, ohne dass ich das wahrgenommen habe. Daher fällt mir im Nachhinein schwer zu sagen, was der eine Auslöser war, der mich zum Schreiben inspiriert hat.

Brennende Kerze mit zwei Dochten - Schreibinspiration für Flamme der SeelenDie Schreibinspiration für meine »Flamme der Seelen«-Bücher

Ich erinnere mich nicht an den einen Moment, in dem die Buchidee zur Fantasy-Reihe Flamme der Seelen entstanden ist. Als ich begonnen habe, am ersten Buch Dämmernebel zu schreiben, waren sicher schon viele unbewusste Gedanken dazu durch meinen Kopf geflossen.

Rund um Weihnachten hatte ich damals meine Eltern besucht und in ihrem Wohnzimmer entdeckte ich einen Glaszylinder mit einer großen roten Kerze. Das Glas stand auf dem Boden und als ich von oben darauf herabsah, fiel mir auf, dass die Kerze zwei Dochte besaß – Schreibinspiration klick!

Dieses Bild hat sich mir eingeprägt: Zwei strahlende Lichter, miteinander vereint – die Seelenflamme. Ein Ort, an dem sich die Seelen nach dem Tod finden und gemeinsam in der Ewigkeit überdauern.

Wieder zuhause fing ich an zu schreiben, was die Flamme der Seelen sei, worin ihr Ursprung lag und so erwachte meine Romanwelt Shaendâra zum Leben, über deren Bewohner das Seelenfeuer wachte. Daneben haben mich sicher auch die Texte im Silmarillion, den Nachrichten aus Mittelerde und in die Kinder Húrins bei der Schöpfung meiner Romanwelt beeinflusst (vgl. die Ainur).

Ich denke, die Grundidee meiner Flamme der Seelen – Bücher wirkte jedoch bereits früher in mir: Ein Heranwachsender auf der Suche nach seinen Wurzeln – in dieser Geschichte nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat und dessen Abwesenheit mehr verbirgt, als er je hätte ahnen können. Im Nachhinein betrachtet, befand ich mich Jahre zuvor als Teenager, nach der Scheidung meiner Eltern, vielleicht selbst ein Stück weit auf der Suche nach Wurzeln, die mich hielten. Wenngleich ich persönlich anders als mein Protagonist Elyjas nie auf einen Elternteil verzichten musste.

Wie aus der ersten Schreibinspiration ein Buch entsteht …

Die »Flamme der Seelen«-Trilogie zu schreiben, hat lange gedauert. Länger als ich erwartet oder geplant hatte. Das gilt insbesondere für den dritten Teil, bei dem ich mit einer gewaltigen Schreibblockade zu kämpfen hatte. Weniger wegen der Geschichte an sich, als mit äußeren Umständen, die mich einfach gehindert haben, meine Schreibinspiration und meinen Schreibfluss wiederzufinden (Hier kannst du mehr darüber lesen).

Inzwischen fließen die Worte rasant auf das epische Finale zu und ich bin schon richtig aufgeregt, euch den krönenden Abschluss von Elyjas‘ und Andrûs‘ Abenteuer zu präsentieren. Das wird auf jeden Fall noch einmal richtig spannend.

Seid ihr schon neugierig?

Ein bisschen Geduld müsst ihr noch haben. Aber nicht mehr allzu lange – versprochen!

In Kürze verrate ich mehr. Also schaut mal wieder vorbei …

Du kennst die Flamme der Seelen – Bücher noch nicht? Entdecke sie hier: Dämmernebel | Sturmbeben

Schreibinspiration finden - Ideen für Geschichten

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Früher oder später naht er, der Corona Lagerkoller … Quarantäne und Social Distance bringen ungewohnte Situationen und Unsicherheiten mit sich und schränken uns im Alltag ziemlich ein. Was tun, wenn alles geschlossen ist und dir zuhause allmählich die Decke auf den Kopf fällt?

Hier gibt es Tipps und Anregungen, wie du dem Lagerkoller und Corona-Blues entgehen und eine positive Einstellung behalten kannst.


Das sind die 11 besten Tipps gegen Corona Lagerkoller

Tipp #1: Strukturen schaffen

Lege Strukturen fest und stelle einen Tages- oder auch Wochenplan auf, indem du dein jeweiliges Ziel festhältst.

Ich habe mir einen agilen Wochenplan angelegt, der jetzt über meinem Schreibtisch hängt. Die einzelnen Aufgaben klebe ich mit kleinen Post-Its in die jeweilige Tagesspalte. Dabei habe ich alle Aufgaben über verschiedene Farben in Kategorien eingeteilt, z. B. Schreibaufgaben, Lernen oder allgemeine Alltagsdinge wie Hausputz oder Einkaufen. Wenn ich eine Aufgabe erledigt habe, entferne ich den Post-It und klebe ihn in die letzte Spalte »Done«. Schaffe ich eine Aufgabe nicht am vorgesehenen Tag, wird der Post-It in die nächste Tagesspalte verschoben. Sollte er am Ende der Woche noch immer nicht abgehakt sein, kommt er zurück in die Spalte »Backlog« und wird für die darauffolgende Woche erneut eingeplant.

Seitdem ich diesen Plan führe und die Wochenaufgaben übersichtlich vor mir abgebildet sehe, verzettele ich mich weniger und arbeite tatsächlich effektiver als mit einer simplen ToDo-Liste.

Probiere es einmal aus.

Tipp #2: Alte Kontakte auffrischen

Klar – mit den engsten Freunden und der Familie hältst du regelmäßigen Kontakt. Aber vielleicht sind da auch Personen, mit denen du seit Längerem nicht gesprochen hast. Vielleicht gute Freunde aus der Kindheit und ihr habt euch im Laufe der Jahre aus den Augen verloren. Greif zum Telefon und ruf an! Das geht auch trotz Corona. Wer weiß, was ihr euch alles zu erzählen habt.

Tipp #3: Treibe Sport

Die Fitness-Studios sind dank Corona geschlossen. Bleibe trotzdem körperlich aktiv und trainiere zuhause. Viele Studios bieten inzwischen ihre Trainings im Live-Stream an, sodass du sie aus deinem Wohnzimmer heraus verfolgen und mitmachen kannst. Auch auf Youtube finden sich zahlreiche Trainingsvideos. Obendrein wird so dein Immunsystem gestärkt.

Tipp #4: Ausmisten

Das lässt sich auf verschiedene Bereiche anwenden: Kleiderschrank, Schreibtisch, Küchenutensilien, Vorratskammer oder Keller.

Seien wir ehrlich – oftmals wissen wir gar nicht mehr, was wir so alles darin aufbewahren. Darum sollten wir hin und wieder einen genaueren Blick riskieren und entrümpeln, was wir nicht mehr benötigen. Im Küchenregal findet sich sicher das ein oder andere, das weg kann, und auch Kleidung, die wir seit Langem nicht mehr getragen haben, darf ausgemistet werden.

Ich selbst habe einen großen Rundumschlag durch meine Wohnung gemacht. Mein Kleiderschrank quillt jetzt nicht mehr über, meine Ordner habe ich von uralten Unterlagen befreit, die nicht mehr gebraucht werden (achte bei Papieren aber auf geltende Aufbewahrungsfristen!), einen Teil alter Bücher habe ich weggegeben und auch aus der Küche habe ich manche Schüsseln, Fläschchen oder Geräte entfernt, die ich sowieso nie gebrauche.

Du wirst sehen, wenn du einmal gründlich im Außen aufräumst, fühlst du dich auch im Innern leichter.

Tipp #5: Kreativ sein

Wie wäre es mit Malen, Basteln oder Schreiben? Vielleicht stöberst du einfach mal nach DIY-Anleitungen im Internet und versuchst, das ein oder andere nachzumachen. Oder du hast mit etwas angefangen, es aber bisher nicht fertiggestellt. Dann kannst du jetzt daran weiterarbeiten.

Ich habe noch manche begonnene Projekte, die jetzt endlich eine Auffrischung erleben :-)

Tipp #6: Lesen

Du könntest die Zeit zuhause während Corona ja auch nutzen, um endlich mal ein paar Titel von deinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) »abzuarbeiten«. Welches Buch willst du schon seit geraumer Zeit lesen? Mach es dir gemütlich und fang an!

Auf meinem SuB tummeln sich aktuell rund 60 Bücher und E-Books, darunter sowohl Fantasy und Krimis als auch Sachbücher. In meinem Newsletter stelle ich dir regelmäßig meine besten Buchtipps vor.

Tipp #7: Brettspiele neu entdecken

Brettspiele sind ein echter Klassiker. In meiner Kindheit, die zugegeben schon ein Weilchen zurückliegt, waren sie ein regelmäßiger Bestandteil und eine Zeit lang gab es einen wöchentlichen Spielenachmittag, zu dem wir uns alle bei meiner Oma trafen.

Heute hat sich vieles an den Computer und die Spielkonsole verlagert. Aber besonders im Familienkreis sind Brettspiele eine tolle Möglichkeit, um den Gemeinschaftssinn zu stärken.

Tipp #8: Selbst kochen

Der Gang ins Restaurant oder Café scheidet wegen Corona derzeit ebenfalls aus. Zwar kann man sich auch Speisen liefern lassen. Aber irgendwie ist das nicht dasselbe. Wie wäre es also, einfach selbst zu kochen? Du könntest zum Beispiel etwas zubereiten, das du seit langer Zeit nicht mehr gegessen hast oder ein ganz neues Rezept ausprobieren. Vielleicht änderst du sogar deine ganze Ernährungsweise. Lass deiner Kreativität freien Lauf und genieße es mit allen Sinneseindrücken!

Ich habe in dieser Zeit die Ernährung nach den fünf Elementen für mich entdeckt. Wenn du dich darüber informieren willst, empfehle ich dir als Einstieg mein E-Book »TCM – Eine Einführung in die Ernährung nach den 5 Elementen«.

Tipp #9: Etwas Neues lernen

Willst du schon seit Ewigkeiten ein Instrument, eine Fremdsprache oder etwas anderes lernen? Aber bisher hast du nie Zeit dafür gefunden? Dann nutze die Zeit jetzt.

Es gibt viele tolle Angebote wie Kurse oder Kongresse, auch online, also ganz im Sinne von Corona. Als eine von vielen Möglichkeiten kann ich dir die Lernplattform Udemy empfehlen. Dort findest du eine wirklich sehr große Auswahl an Kursen zu allen möglichen Themen und vielfach sehr kostengünstig. Auch gibt es regelmäßig Preisaktionen. Ich selbst habe schon etliche Udemy-Kurse absolviert.

Wenn du dich speziell für Schreibkurse interessierst, findest du hier einige Anregungen.

Tipp #10: Filme oder Serien schauen

Krame doch einfach mal wieder deine Lieblings-DVD hervor und sieh dir einen schönen Film an. Oder schau eine aktuelle Serie.

Tipp #11: Einfach mal entspannen

Nicht jede Minute am Tag muss verplant und komplett mit Aktivitäten vollgestopft sein. Hin und wieder ist es auch hilfreich, einfach mal gar nichts zu tun. Abzuschalten und eine Pause einzulegen. Ganz ohne schlechtes Gewissen. (Ich selbst war lange ein Paradebeispiel darin, mir viel zu viel auf einmal aufzuhalsen, damit ich keine Zeit unnütz verplempere, bei all dem, was ich immer zu erledigen habe – zum Glück weiß ich es inzwischen besser und lasse auch mal Fünfe gerade sein).

Du kannst natürlich auch gezielt Entspannungstechniken ausprobieren.

So, das waren meine Tipps gegen Langeweile im Corona-Lager.

Mehr Tipps und nützliche Links rund um das Thema Corona findest du in meiner Linksammlung: Corona für Freiberufler & Selbständige.

Corona Lagerkoller - 11 Tipps

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Eine Morgenroutine hilft dir, den Tag bewusst zu starten. Als Autorin, die wie viele andere Schreibgefährten ihre Bücher neben einem Vollzeitjob schreibt, ist solch eine Routine durchaus nützlich. Zwar gibt es Tage, an denen es nicht immer leicht ist, noch früher aufzustehen (mein Wecker klingelt inzwischen um halb fünf!). Aber es geht nicht nur ums frühe Aufstehen und Kaffee trinken (den ich allerdings unbedingt morgens benötige!!!).

Meine Morgenroutine hilft mir, mich selbst besser zu organisieren. Sie unterstützt mein Zeitmanagement, in welchem ich mich früher oft verzettelt habe.

Wie du mit Hilfe einer Morgenroutine das beste aus deinem Tag rausholst, das erzähle ich dir in diesem Artikel. Egal ob du selbst nebenberuflich Autor:in bist und oft nur am Wochenende an deinem Buch arbeiten kannst oder unter der Woche noch bevor zu zu deinem Brotjob gehst. Oder ob du aus anderen Gründen etwas ändern willst, um bewusster und energiegeladener deinen Tag zu beginnen …

Schau dir meine Tipps an und lass dich inspirieren. Probiere es aus und pass es für dich persönlich an, so wie es sich gut für dich anfühlt.

So startet meine Morgenroutine

Morgenroutine #1 Früh aufstehen

Mein Wecker klingelt um 04:30 Uhr. Tatsächlich werde ich meist schon gegen vier wach – das ist (inzwischen) meine innere Uhr – und sicher sind auch meine beiden Stubentiger beteiligt, die dann lautstark ihr Frühstück einfordern (jemand könnte behaupten, ich hätte sie schlecht erzogen … hm … tja, schuldig ?). Ich finde es aber nicht schlimm. Das Gefühl, so früh auf den Beinen zu sein, gibt mir einen enormen Energie- und Motivationsschub!

Morgenroutine #2 Flüssigkeit ausgleichen

Als erstes nach dem Aufstehen trinke ich ein großes Glas Wasser. Denn es ist unglaublich wichtig, ausreichend zu trinken. Vor allem gleich morgens, weil dein Körper nachts durch Schwitzen und Atmen etwa 250 bis 400 ml Wasser verliert. Wenn ich tagsüber zu wenig trinke, bekomme ich außerdem ganz schnell Kopfschmerzen. Und das will ich mal gar nicht!

Morgenroutine #3 Kurzes Workout

Ich powere mich hier keineswegs völlig aus. Aber ich habe mir angewöhnt, einige Minuten lang durch Bewegung den Körper anzukurbeln. Das heißt für mich meist ein paar Hampelmänner und 20 Liegestütze. Zum Runterkühlen gehe ich anschließend auf den Balkon und atme einmal tief die frische Morgenluft ein und wieder aus.

Danach geht es ins Badezimmer, in Ruhe duschen, Zähne putzen usw.

Morgenroutine #4 Loslegen!

Bereits am Abend zuvor gehe ich im Kopf durch, welche Aufgaben am nächsten Tag anstehen. Dann versuche ich morgens so viel wie möglich zu erledigen. Denn wenn ich am Nachmittag aus dem Büro komme, ist meist erst mal die Luft raus und meine Motivation, vor allem aber meine Konzentration schwindet. Manchmal nutze ich die Zeit am Morgen, um an meinem Buch weiterzuschreiben. Manchmal arbeite ich auch an neuen Blogartikeln, kümmere mich um Social Media oder organisiere einfach meine Projekte.

Am Abend setze ich mich dann oft erneut hin und beschäftige mich mit den Aufgaben, die nicht so wichtig sind und die ich auch mal erledigen kann, während im Hintergrund der Fernseher läuft. Und ich schreibe täglich in mein Dankbarkeitstagebuch.

Welche Zeit am Tag für dich am produktivsten ist, musst du für dich selbst austesten. Ich pflege sowohl meine Morgenroutine als auch Abendroutine, nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Morgenroutine #5 Frühstück

Ein gesundes Frühstück gehört einfach zu jeder Morgenroutine.

Sehr lange Zeit bestand mein Frühstück morgens, bevor ich ins Büro ging, nur aus zwei Tassen Kaffee. Im Laufe des Vormittags habe ich dann oft einen Joghurt und Obst hinterhergeschoben. Bis nach Feierabend musste das dann oft reichen, da ich in der Mittagspause meist irgendetwas zu erledigen hatte und keine Zeit zum Essen übrigblieb.

Inzwischen bin ich klüger! Denn mein Körper gab mir deutliche Signale, dass ihm das zu wenig war – mit Magenknurren so gegen halb elf und Heißhungerattacken auf Süßes am Nachmittag. Leider habe ich diese Anzeichen eine ganze Weile ignoriert.

Jetzt frühstücke ich jeden Morgen, sogar am Wochenende, wo es früher bis mittags meist nur beim Kaffee blieb. (Nachtrag: Seitdem ich die Traditionelle Chinesische Medizin und 5-Elemente-Lehre für mich entdeckt habe, frühstücke ich außerdem stets warm! (Buchtipp: TCM – Eine Einführung in die Ernährung nach den 5 Elementen).

Unter der Woche gibt es meist Porridge – nicht jedermanns Sache, meine aber schon. Und ich pimpe das Ganze abwechselnd mit Nüssen und Mandeln, Mandelmus, Kokosflocken, Vanille, Zimt und wechselndem Obst wie Beeren, Äpfeln oder Banane. Als Alternativen lassen sich auch Grieß, Polenta, Reis oder Couscous verwenden, in Pflanzenmilch aufgekocht.

Morgenroutine #6 Inspiration

Ich liebe Podcasts! Manchmal schon beim Frühstücken oder auf dem Weg zur Arbeit schalte ich einen meiner Lieblingspodcasts ein (du kannst stattdessen auch deine Lieblingsmusik hören). Podcasts zu hören, steigert nicht nur mein Wissen, sondern schenkt mir auch zusätzliche Motivation für den Tag.

Morgenroutine: 6 Schritte für deinen erfolgreichen Start in den Tag

Wie ich so organisiert sein kann?

Die Wahrheit ist, das bin ich gar nicht. Ich bin ein absoluter kreativer Chaot! Ich habe nur für mich persönlich einen Weg entdeckt, wie ich mein Chaos besser planen und in etwas Produktives verwandeln kann.

Ob das auch für dich funktioniert? Das musst du selbst austesten.

Du willst mehr Tipps zu Motivation und Erfolg? Dann lies auch diese Beiträge:

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Ich suche immer mal wieder schöne Zitate über das Schreiben. Weil sie toller Content für Social Media und Pinterest sind. Oder weil sie mich einfach inspirieren. Hier habe ich eine Liste meiner liebsten Zitate über das Schreiben und über Bücher erstellt. Vielleicht dienen sie dir ja ebenso als Inspiration und Mutmacher.

Die besten Zitate: Lass dich inspirieren!

Deutsche Zitate über das Schreiben

  • #1 Wir brauchen keine Magie, um die Welt zu verändern. Wir tragen die notwendige Kraft in uns, und zwar die Macht uns eine bessere Welt vorzustellen. – J. K. Rowling
  • #2 Schriftsteller leben zwei Mal. – Natalie Goldberg
  • #3 Ich brauche keinen Wecker. Meine Ideen wecken mich auf. – Ray Bradbury, amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor (1920 bis 2012)
  • #4 Schreiben heißt, sich selber lesen. – Max Frisch, Schweizer Schriftsteller und Architekt (1911 bis 1991)
  • #5 Bringen Sie es zu Papier. Wagen Sie etwas. Es mag schlecht sein, aber es ist die einzige Möglichkeit, etwas Gutes zustande zu bringen. – William Faulkner, amerikanischer Schriftsteller (1897 bis 1962)
  • #6 Schreiben ist nichts Besonderes. Alles, was man tut, ist: Man sitzt an einer Schreibmaschine und blutet. – Ernest Hemingway
  • #7 Der furchteinflößendste Moment ist immer der, bevor du anfängst. – Stephen King
  • #8 Beim Text muss sich einer quälen, der Absender oder der Empfänger. Besser ist, der Absender quält sich. – Wolf Schneider, Journalist und Sachbuchautor
  • #9 Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben. – Enrique Jardiel Poncela, spanischer Dramenautor und Journalist (1901 bis 1952)
  • #10 Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen. – Joseph Conrad, britisch-polnischer Autor
  • #11 Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. – Mark Twain
  • #12 Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen. – Ernest Hemingway
  • #13 Die echten Schriftsteller sind die Gewissensbisse der Menschheit. – Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph (1804 bis 1872)
  • #14 Bleistift, Papier und Bücher sind das Schießpulver des Geistes. – Neil Postman, amerikanischer Medienkritiker (1931 bis 2003)
  • #15 Nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss. – Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph (1788 bis 1860)
  • #16 Der erste Satz kann nicht geschrieben werden, bevor der letzte Satz geschrieben ist. – Joyce Carol Oates, amerikanische Schriftstellerin
  • #17 Man muss erst zum Leben aufstehen, bevor man sich niedersetzt zum Schreiben. – Henry David Thoreau, amerikanischer Schriftsteller (1817 bis 1862)
  • #18 Sag mir nicht, dass der Mond scheint; zeige mir das funkelnde Licht auf zerbrochenem Glas. – Anton Tschechow, russischer Schriftsteller und Dramatiker (1860 bis 1904)
  • #19 Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten. – Joseph Pulitzer, ungarisch-amerikanischer Journalist, Herausgeber und Zeitungsverleger
  • #20 Schreibe den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will. – William Faulkner
  • #21 Es ist mit meinem Herzblut geschrieben so wie es nun einmal ist, dick oder dünn, und ich kann nicht anders. – J. R. R. Tolkien, britischer Schriftsteller und Philologe (1892 bis 1973)
  • #22 Mir graut vor dem Erscheinen, denn es wird unmöglich sein, sich nichts daraus zu machen, was gesagt wird. Ich habe mein Herz bloßgelegt, und nun kann man darauf schießen. – J. R. R. Tolkien

Englische Zitate über das Schreiben

  • #23 The first draft is just you telling yourself the story. – Terry Pratchett
  • #24 Storytelling is the most powerful way to put ideas into the world. – Robert McKee
  • #25 The purpose of a storyteller is not to tell you how to think, but to give you questions to think upon. – Brandon Sanderson
  • #26 I try to make the readers fell they’ve lived the events of the book … – George R. R. Martin
  • #27 The secret of it all is to write … without waiting for a fit time or place. – Walt Whitman, amerikanischer Dichter (1819 bis 1892)
  • #28 To write means more than putting pretty words on a page; the act of writing is to share a part of your soul with the world. – unbekannt
  • #29 Write freely and as rapidly as possible and throw the whole thing on paper. Never correct or rewrite until the whole thing is down. – John Steinbeck, amerikanischer Schriftsteller
  • #30 Dreaming is the day job of novelists, but sharing our dreams is a still more important task for us. We cannot be novelists without this sense of sharing something. – Haruki Murakami, japanischer Autor
  • #31 Writing is the painting of the voice. – Voltaire
  • #32 I think new writers are too worried that it has all been said before. Sure it has, but not by you. – Asha Dornfest
  • #33 You fail only if you stop writing. – Ray Bradbury, amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor (1920 bis 2012)
  • #34 The purpose of literature is to turn blood into ink. – T. S. Eliot

Zitate über Bücher und das Lesen

  • #35 Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. – Heinrich Heine
  • #36 Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen. – Francis Bacon
  • #37 Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen. – Jorge Bucay, argentinischer Autor und Psychiater
  • #38 Über jedem guten Buch muss das Gesicht des Lesers von Zeit zu Zeit hell werden. – Christian Morgenstern
  • #39 Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. – Hermann Hesse
  • #40 Lesen stärkt die Seele. – Voltaire
  • #41 Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele. – Marcus Tillius Cicero
  • #42 Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel… und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. – Walt Disney
  • #43 Worte sind Luft. Aber die Luft wird zu Wind, und der Wind macht die Schiffe segeln. – Arthur Köstler, ungarisch-britischer Schriftsteller (1905 bis 1983)
  • #44 Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie. – James Daniel, amerikanischer Schriftsteller (1946 bis 2012)
  • #45 Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst. – Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (1803 bis 1882)
  • #46 Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten. – Aldous Huxley, britischer Schriftsteller (1894 bis 1963)
  • #47 Ein Buch lesen – für mich ist das das Erforschen eines Universums. – Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (1914 bis 1996)
  • #48 Es kommt darauf an, einem Buch im richtigen Augenblick zu begegnen. – Hans Derendinger, Schweizer Journalist und Politiker (1920 bis 1996)
  • #49 Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen der Worte. – Mosche Ibn Esra, andalusisch-jüdischer Schriftsteller und Philosoph (1055 bis 1138)
  • #50 Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben. – Maxim Gorki, russischer Schriftsteller (1868 bis 1936)
  • #51 Bücher sind Bienen, die lebenzeugenden Blütenstaub von einem Geist zum andern tragen. – James Russel Lowell, amerikanischer Lyriker und Herausgeber (1819 bis 1891)
  • #52 Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers. – Stendhal, französischer Schriftsteller (1783 bis 1842)
  • #53 Lies, um zu leben. – Gustave Flaubert, französischer Schriftsteller (1821 bis 1880)
  • #54 Jedes Mal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht. – Janusz Korczak
  • #55 Ich bin ein Teil von allem, das ich je gelesen habe. – Theodore Roosevelt
  • #56 You know you’ve read a good book when you turn the last page and feel a little as if you have lost a friend. – Paul Sweeney
56 beste Zitate über das Schreiben

Du kennst weitere schöne Zitate über das Schreiben, die hier fehlen? Schreib sie gerne in die Kommentare!

Oder schreibst du gar selbst? In meinem Gratis-Bereich findest du viele weitere Informationen und Downloads rund ums Schreiben und Veröffentlichen.

Und hier findest du noch ein paar schöne Zitate aus bekannten Büchern. Einfach zum Genießen oder auch zum Nachdenken …

Wenn andere hören, dass ich schreibe, lautet die erste Frage oft: »Und was verdienst du damit so?« Aber ich schreibe nicht wegen des Geldes. Mein Warum ist ein anderes.

Es gibt unterschiedliche Beweggründe und Motivationen zu schreiben und Autor zu werden. Für viele stellt es einen Kindheitstraum dar, einmal im Leben ein Buch zu schreiben. Anderen geht es darum, sich als Experte für ein bestimmtes Thema zu etablieren und neben dem Bücher schreiben vielleicht auch Vorträge zu halten und mehr.

Was ist also mein persönlicher Grund, warum ich schreibe?

Schreibmotivation: Tausend Welten in uns

Ich liebe es, in der Natur unterwegs zu sein. Schon als Kind habe ich viel lieber draußen herumgetobt. Als Teenager – und ich tue es noch heute – habe ich oft die Wolken beobachtet, wie sie langsam am Himmel vorüberziehen und mir dabei vorgestellt, jede einzelne wäre eine fremde Welt mit eigenen Bewohnern und Gesetzmäßigkeiten. Welten, die es zu erforschen galt und deren Geschichten darauf warteten, erzählt zu werden.

Solche Welten tragen wir auch in uns selbst.

Welten voller Konflikte, mit all unseren Träumen und Hoffnungen. Aber auch mit vielen Zweifeln und Ängsten.

Wir kämpfen mit uns selbst, verlieren den Mut, hadern und geben vielleicht auf. Und manchmal bekommen wir einen unerwarteten Impuls, der uns neue Kraft verleiht und uns herausreißt aus unserem alltäglichen Gewohnheitsbrei. Etwas, das uns an uns selbst glauben lässt und neue Möglichkeiten offenbart.

Bereits in der Grundschulzeit habe ich meine ersten kleinen Geschichten geschrieben, auf einer klappernden mechanischen Schreibmaschine im Büro meiner Mutter. In den darauffolgenden Jahren ist das Schreiben zwar eine Weile hinter den Alltag zurückgetreten. Aber es ist niemals ganz aus meinem Leben verschwunden. Es gehört einfach zu mir und ich bin froh und dankbar, dass es sich wieder an die »Front« zurückgekämpft hat.

Das Schreiben hat mir persönlich sehr geholfen, wenn ich schwierige Zeiten durchlebt habe. Ich habe dadurch an Klarheit gewonnen und mich selbst besser kennengelernt. Ich habe mein Warum entdeckt.

Warum schreibe ich?

Ich schreibe, weil es mich begeistert, weil es mich die Zeit vergessen lässt. Nicht wegen des Geldes oder der Anerkennung. Nicht weil ich sonst nichts zu tun hätte, sondern weil es mich im Herzen erfüllt.

Wenn ich schreibe, fühle ich mich lebendig. Ich bin ein Entdecker, ein Forscher, sowohl der Welt um mich herum, als auch in mir selbst.

Schreiben ist ein Abenteuer. Es ist Arbeit, manchmal hart und herausfordernd oder gar zermürbend. Und Schreiben ist Freude, Selbsterkenntnis und Wachstum. Es ist die Quelle meiner Stärke und das Zeugnis meiner Zweifel.

Ich schreibe, weil Schreiben verändert.

Es verändert mich selbst und auch den Leser, wenn ich es »richtig« mache. 

Mit dem Herzen schreiben

Jeder Mensch kennt Geschichten und ist geprägt durch eigene Erlebnisse und Erfahrungen. Sie machen uns einzigartig und zu etwas Besonderem.

Manche Geschichten bringen uns zum Lachen, andere machen uns traurig oder regen uns zum Nachdenken an. Von Generation zu Generation werden Geschichten weitergegeben. Erinnerungen und Botschaften, die nicht in Vergessenheit geraten sollen.

Geschichten bewegen.

Wir lernen durch Geschichten und erzählen sie wiederum anderen, die ihnen begeistert lauschen. Ihre Worte verändern uns, indem sie Bewusstsein schaffen.

Beim Schreiben geht es aber nicht darum, ein paar Worte aneinanderzureihen, sondern die richtigen Worte. Worte, die den Leser, also dich, im Herzen berühren.

Das erfordert, dass ich selbst mit dem Herzen dabei bin. Ich muss wissen, muss fühlen, wovon ich schreibe. Nur so können meine Geschichten etwas bewirken. Nur so entfaltet sich die Magie.

»Worte können Aufbruch sein, können uns tragen wie der Wind.

Uns wachsen Flügel.«

Ich schreibe über das, was mich selbst bewegt und was mir wichtig ist.

In meinen Geschichten geht es um persönliche Entwicklung, Vertrauen und den Mut, seinem eigenen Weg zu folgen, der nicht immer einfach ist, das Ziel aber um so wertvoller macht.

Ich will, dass meine Geschichten bewegen. Dass sie Menschen inspirieren und verändern. Damit sie wachsen und ihren Träumen folgen.

Das ist mein Warum.

Warum ich schreibe: Statement einer Autorin - Melanie Völker

Wie sieht es mit deinem Warum im Leben aus? Hast du es bereits gefunden?

Was treibt dich an und lässt dich jeden Morgen aufstehen?

Es ist die wichtigste Fragen im Leben. Deshalb nimm dir Zeit, dein Warum herauszufinden, falls du es bisher nicht kennst. Und habe Geduld mit dir.

Hier sind einige Tipps, wie du dir Zeit zum Nachdenken verschaffen kannst:

  • #1 Vergiss die Erwartungen anderer. (Es ist dein Leben!)
  • #2 Lerne Nein zu sagen.
  • #3 Schalte alle Störfaktoren und Zeitfresser wie Handy und Social Media aus.
  • #4 Meide Energievampiere (= Menschen, die immer nur jammern und dich runterziehen).
  • #5 Genieße auch mal das Alleinsein und die Stille. Das verschafft Klarheit und Ideen.
  • #6 Frage dich solange »warum?«, bis nur noch eines übrig bleibt.

Verschaffe deinem Leben mehr Sinn. Deinen Sinn!

Schreib mir gerne deine Gedanken dazu oder verrate mir, an welchem Punkt du gerade stehst. Ich bin gespannt!

Wenn du dich mehr für das Thema Persönlichkeitsentwicklung interessierst, dann schau mal in meinem Gratis-Bereich vorbei. Dort findest du interessante Links und vieles mehr …

Inhaltsverzeichnis

Du betreibst einen eigenen Blog und kämpfst mit der Ideenfindung? Du weißt einfach nicht, worüber du schreiben sollst und wie du neue Themen für deinen Autorenblog findest?

Wenn dir langsam die Inspiration ausgeht, findest du hier Anregungen, über welche Themen du auf deinem Blog schreiben kannst.

77 Themen, die du auf deinem Autorenblog posten kannst

Über das Schreiben

Gib Einblicke in deine Autorentätigkeit.

  1. Woher nimmst du die Ideen zum Schreiben? Poste Fotos von Orten oder Dingen, die dich inspirieren.
  2. Wie entwickelst du deine Buchideen? Lass die Leser am Entstehungsprozess teilhaben.
  3. Wie entwickelst du deine Charaktere?
  4. Wann kommen dir die besten Ideen? Wo notierst du sie?
  5. Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?
  6. Wie hieß deine allererste Geschichte? Wann hast du sie geschrieben?
  7. Welche drei Autoren bewunderst du?
  8. Schreibst du nur über das, was du selbst erlebt hast?
  9. Was muss beim Schreiben unbedingt dabei sein?
  10. Nutzt du ein bestimmtes Schreibprogramm?
  11. Schreibst du deine Bücher nur am PC oder auch mal per Hand?
  12. Stelle die Tools und Apps, die du benutzt, vor.
  13. Hörst du Musik beim Schreiben? Lege eine Playlist auf Spotify an und poste den Link.
  14. Wie hat sich dein Schreiben im Laufe der Zeit verändert?
  15. Welche Schreibziele hast du aktuell / im nächsten Jahr?
  16. Zeige einen Auszug aus deinem Manuskript vor und nach dem Überarbeiten.
  17. Interviewe deine Romanfiguren.
  18. Stelle deine Protagonisten in Kurzportraits vor.
  19. Stelle deine Romanwelt und -schauplätze vor.
  20. Interviewe einen Autorenkollegen.
  21. Welche deiner Blogartikel sollten Leser unbedingt lesen (mache eine TOP 10 – Liste).
  22. Präsentiere eine Rezension zu deinem Buch, die dir besonders gut gefallen hat.
  23. Bedenke dir bekannte Blogger oder Leser in einem Dankeschön-Post oder -Video.
  24. Berichte von Autorenveranstaltungen und Buchmessen, die du besucht hast.
  25. Teile lustige Anekdoten und interessante Informationen aus deinem Autorenalltag.
  26. Veranstalte eine Schreibchallenge und lade deine Leser zum Mitmachen ein.
  27. Wie verbindest du das Schreiben mit deinem Leben / mit deinem Alltag? Wie organisierst du dich?

Über Selfpublishing

Bist du Indie-Autor, steh dazu! Verbinde dich mit anderen Indie-Autoren und teile Infos, die ihnen vielleicht noch unbekannt sind.

  1. Verlag vs. Selfpublishing – Der größte Vorteil bzw. der größte Nachteil
  2. Hast du schon einmal in einem Verlag veröffentlicht? Wie waren deine Erfahrungen?
  3. Hast du Erfahrungen mit mehreren Anbietern von Selfpublishing – Stelle einen Vergleich an
  4. Was sind deiner Meinung nach die fünf wichtigsten Dinge, auf die man beim Selfpublishing achten muss?
  5. Schreibe einen Beitrag über die 10 häufigsten Irrtümer über Selfpublishing.
  6. Wofür investierst du beim Selfpublishing Geld?
  7. Welche anderen Selfpublisher hast du begeistert gelesen? Schreib eine Empfehlung.
  8. Wo können Indie-Autoren gute Tipps zum Thema Selfpublishing bekommen (Blogs, Foren, Bücher, Podcasts etc.)? Poste eine Liste mit interessanten Links.
  9. Wo sind deine Bücher erhältlich? In welchen Formaten? Veröffentliche eine Liste der Online-Shops mit direktem Link zum Buch / E-Book.

Persönliches

Zeige dich menschlich. Das macht dich sympathisch. Erzähle aber nur, was wirklich in die Öffentlichkeit gehört.

  1. Wie sieht dein Tagesablauf (als Autor) aus?
  2. Beschreibe dein »perfektes« Wochenende. Poste ein Foto oder ein kurzes Video.
  3. Bist du Kaffee- oder Teetrinker? Was ist dein Lieblingsfrühstück?
  4. Wie kommst du morgens in die Gänge? Hast du eine Morgenroutine?
  5. Wenn dein Leben verfilmt würde, wie würde der Film heißen?
  6. Welchen Film siehst du dir am liebsten an einem Regentag an?
  7. Welche drei fiktiven Personen würdest du gern zum Dinner einladen? Warum?
  8. Wer ist dein Lieblingsheld aus Film und Literatur?
  9. Wer ist dein Lieblingsbösewicht aus Film und Literatur?
  10. Wenn dein Buch verfilmt würde, wie sähe die Besetzung aus?
  11. Was gefällt dir an deinem aktuellen Buch am meisten?
  12. Welche (Buch-)Blogger inspirieren dich?
  13. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
  14. Bist du ein Stadt- oder ein Landmensch? Warum? Poste ein Foto aus deinem Fenster!
  15. Verrate dein Lieblingsgericht und poste das Rezept. Kochst du gern selbst?
  16. Wohin reist du am liebsten? Erzähle etwas von deinem letzten Urlaub.
  17. Poste den Fragebogen nach Marcel Proust und deine Antworten dazu.
  18. Teile ein Mantra / eine Lebenseinstellung von dir.
  19. Erzähle 5 Fakten über dich, die bisher keiner kennt
  20. Suche dir ein inspirierendes Zitat und erzähle, was es in dir bewirkt.

Über das Lesen

Als Autor liest du natürlich selbst gern. Lass deine Leser Gemeinsamkeiten erkennen, denn das verbindet.

  1. Welches Buch liest du gerade? Warum?
  2. Liest du mehrere Bücher gleichzeitig?
  3. Was sind deine 10 Lieblingsbücher?
  4. Wie sieht dein Bücherregal aus (nach Genre, Farbe etc. sortiert)? Mach ein Foto.
  5. Wie sieht deine Lieblingsbuchhandlung aus (Foto)?
  6. Welche Bücher hast du als Kind gern gelesen?
  7. Welche Bücher hast du schon mehrmals gelesen?
  8. Wie viele Bücher liest du im Jahr? Wie viele Seiten macht das?
  9. Was liest du lieber: Hardcover, Taschenbuch oder E-Book?
  10. Liest du nur ein bestimmtes Genre?
  11. Wie sieht dein Lieblingsplatz zum Lesen aus?
  12. Welche verfilmten Bücher hast du gesehen und gelesen? In welcher Reihenfolge?
  13. Schreibe eine Rezension zu einem Buch eines anderen Autors. Dadurch werden die Leser anderer Seiten aufmerksam.

Über (Online-)Marketing

Teile deine Erfahrungen.

  1. Auf welchen Social-Media-Plattformen bist du zu finden? Was sind die Vor- und Nachteile?
  2. Mach ein Video, wie du aus deinem Buch liest und veröffentliche jede Woche einen Ausschnitt.
  3. Wenn dein Buch einen Soundtrack hätte, welche Lieder gehörten dazu. Verlinke zu Youtube.
  4. Wie versuchst du an Rezensionen für deine Bücher zu kommen?
  5. Welche Bücher oder Blogs kannst du zum Thema Marketing empfehlen?
  6. Hast du schon mal ein Buch signieren lassen? Wie kommen Leser an deine signierten Bücher?
  7. Die Autorenwebsite: Gib Tipps, wie du sie erstellst und was man dabei beachten muss.
  8. Bitte Autorenkolleg*innen, einen Gastartikel zu schreiben und veröffentliche diesen auf deinem Blog.
blog - autorenblog themen finden

Ich habe zuletzt den Tipp Interviewe eine Romanfigur ausprobiert und zwar mit meinem Protagonisten Andrûs aus meiner Fantasy-Saga »Flamme der Seelen«. Das Interview kannst du hier nachlesen.

Für weitere Tipps empfehle ich dir diesen interessanten Beitrag über Erfolgreiche Autorenblogs.

Und jetzt du!