Entdecke die fantastische Welt Shaendâra (Teil 1)

 

Die Welt Shaendâra ist Schauplatz der Romane meiner Fantasy-Trilogie Flamme der Seelen, die in den ersten beiden Büchern Dämmernebel und Sturmbeben nach und nach von den Protagonisten der Story erkundet wird.

In Shaendâra gibt es verschiedene Reiche, die in unterschiedlichen Klimazonen liegen, ganz ähnlich zu unserer realen Welt. Sie sind die Heimat der Menschenstämme. Noch ältere Rassen und Völker überdauern inmitten dieser Reiche und doch von den Menschen abgeschieden – die Elfen und Laubläufer in den urtümlichen Wäldern, die Tallocs und Ghorrocs in den verborgenen Hügeln und unter den Bergen sowie die Drachen.

Aber auch finstere Geschöpfe verbergen sich in den Schatten dieser Lande, die Shaendâra und alles Leben darin bedrohen. Der erbitterte Kampf um die Seelen hat längst begonnen …

Damit ihr die Welt Shaendâra ein bisschen besser kennenlernt, will ich euch die Orte, die Magie sowie die Rassen und Völker hier nach und nach vorstellen. Ich beginne, indem ich euch erzähle, wie die Welt Shaendâra von den Shana erschaffen wurde.

 

Die Welt Shaendâra

 

Der Schöpfungsmythos

Aus den ersten Tagen der Welt Shaendâra existieren nur bruchstückhafte Überlieferungen. Allein die Dìlae, die Treuen aus dem Geschlecht Dràochs, wissen um die einstigen Mächte ihrer Vorfahren, deren Kenntnisse sie bewahren und jene darin unterweisen, deren inneres Licht danach sehnt. Bekannt ist daher, dass die Shana, strahlende Wesen voller friedlicher Weisheit, Shaendâra zu Anbeginn der Zeiten erschufen.

 

Wahanlen Earrach – Tränen des Erwachens

Das Leben in Shaendâra entwickelte sich aus Wahanlen Earrach, den »Tränen des Erwachens«. Dabei handelte es sich um eine Art schöpferischen Regen, in dem die Shana urkräftige Energien verdichtet und entfesselt hatten. Jene Energien bezeichneten sie als die »Geister der Urkraft« und gaben ihnen die Namen Tândrul, Gandawyr, Daeroniel und Diurylsar. Diese herrschten über die Mächte von Feuer, Luft, Erde und Wasser. Alles Lebendige zeigte sich fortan als schwächerer Spiegel der Urkräfte, die zu beherrschen fortgeschrittene Geistesmagie erfordert.
Jede einzelne der Urkräfte der Elementare beeinflusst auch die übrigen drei. Sie funktionieren als Kreislauf.

Wenngleich der Geist jedes Einzelnen imstande ist, alle Elementare zu verstehen und deren Stimmen, die vier Lieder Avaarus, zu beherrschen lernen kann, agiert doch in jedem Lebewesen meist ein Element stärker als die anderen.
So wirkte in all jenen, die im Laufe der Zeitalter zum Hüter des Seelenfeuers erwählt wurden, zuhöchst die Magie des Feuers, während zum Beispiel den Quellschwestern aus Beth’nal’Mâr die Macht des Wassers am stärksten innewohnt.

 

Talmar und Penyar

Die Shana unterteilten sich in die Talmar, die »Erdwandelnden«, und die Penyar, die »Geflügelten«, und in ihnen fanden alle späteren Rassen ihren Ursprung. Dem Namen nach bekannt – und diese waren die höchsten unter den Shana – waren Neamh’yar und Glycha, Draighor und Tanniymh, Fûhbor, Cruthar und Bêthnahel sowie Rigmor.

Noch während des frühen Erwachens vermählten sich die Talmar Neamh’yar und Glychna, deren ältester Sohn Ellyllon in späteren Tagen Dìlumis, die Tochter Cruthars und Bêthnahels heiratete. Aus dieser Verbindung entsprangen die Anführer des Elfenvolkes.
Ellyllons Bruder Dràoch hingegen vereinigte sich mit Tarakdejha, einer der Nachkommen Draighors und Tanniymhs von den Penyar, und begründete die Linie der Mestari, die bis in die heutigen Zeitalter die Gaben der Shana gegenwärtig halten.

Die Vermählung Gaoths mit dem Penyar Fûhbor brachte die heutigen Drachen hervor, während Cruthars und Bêthnahels Sohn Ghorza die Ghorrocs aus Stein und die Tallocs aus grasiger Erde formte.

Zuletzt vereinte sich Dubhor, der Bruder Ellyllons und Dràochs, mit Rigmor, aus deren Linie sich später die Schatten erhoben.

 

Die Flamme der Seelen

Obgleich die Shana unsterblich waren, verließen sie eines Tages ihren Körper. Ihre Seele jedoch wurde in einem mystischen Licht für alle Zeiten bewahrt.
Als für Neamh’yar und Glychna der Zeitpunkt gekommen war, ihre körperlichen Hüllen aufzugeben, flogen ihre Seelen hinaus und vereinten sich miteinander zu einem einzigen Licht, das heller strahlte als alles andere – der Flamme der Seelen. Seit jenem Tag brannte ihr Feuer zum Schutz allen Lebens in Shaendâra und wann immer ein Lebewesen seinen Körper verließ, fand sein inneres Licht den Weg zu den anderen, die es willkommen hießen, und die Seelen entflammten noch heller.

 

So war es zu Anbeginn aller Zeiten, doch diese Tage sind längst entschwunden. Das Seelenfeuer brennt heute deutlich schwächer und droht gar zu erlöschen, die Seelen auf ewig in der Dunkelheit zu irren. Ein grausiger Krieg hält Shaendâra gefangen, dessen Ausgang ungewiss ist.

Das Schicksal liegt in der Freundschaft zweier Jungen und ihrem Vertrauen in sich selbst …

Hier geht’s zu den Büchern: Flamme der Seelen – Reihe oder direkt hier: Dämmernebel, Sturmbeben

 

Soweit erstmal.

In Teil 2 werde ich euch zu Beginn der nächsten Woche das Königreich Drâea vorstellen, wo zumindest für Elyjas die Reise durch Shaendâra begonnen hat.