Wir alle wollen doch glücklicher, erfolgreicher und zufriedener im Leben sein, oder? Wir sehnen uns danach, mehr zu erreichen aber wissen dabei oft nicht, was genau dieses mehr für uns persönlich eigentlich ist, geschweige denn wie wir es verwirklichen sollen.

Der Weg scheint so unendlich weit und wir zweifeln, ob wir jemals ankommen werden.

Erfolg ist kein Zufall! Diese Tipps helfen dir, deine Ziele schneller zu erreichen.

1. Gib niemals auf

»Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.« (Bertolt Brecht)

Ja. Es ist möglich – sogar wahrscheinlich – dass du auf deinem Weg hinfallen wirst. Nicht einmal, sondern mehrfach. Aber das ist nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass du dadurch nie deinen Mut verlierst und aufgibst. Bleib dran! Versuch es noch einmal, zweimal, dreimal … bis es klappt!

2. »Tue jeden Tag etwas, wovor du Angst hast«

Eleanor Roosevelt sagte das und es klingt erstmal … beängstigend?

Jeder Mensch hat Angst vor irgendetwas. Aber solange wir dieser Angst immer wieder nachgeben, hält sie uns klein und wir verpassen vermutlich Chancen und Glücksmomente im Leben, weil wir stattdessen darüber grübeln, was vielleicht passieren könnte.

Obendrein ist das meiste von diesen Grübeleien totaler Quatsch und tritt niemals ein. Ernsthaft – also hör auf damit!

Leicht gesagt? Da stimme ich zu. Ich selbst bin eine wahre Meisterin des Grübelns und schaffe es nicht immer, diesen enorm wichtigen Rat von Eleanor Roosevelt zu beherzigen.

Doch mit jedem Mal, das ich mich meiner Angst stelle, stelle ich fest, dass sie geringer wird und mein Vertrauen wächst. Das kannst auch du.

3. Betrachte Krisen als Chance, daraus zu lernen

Jeder Mensch erlebt hin und wieder Krisen im Leben. Zeiten, in denen wir nur noch negativ denken, verzweifeln und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Oft suchen wir die Schuld dann im Außen und hadern, wenn sich dort nichts ändert.

So etwas habe ich vor nicht allzu langer Zeit selbst intensiv erlebt und es hat eine Weile gedauert, bis sich meine Gedanken verändert haben.

Hinterfrage doch einmal ehrlich, auf was die jeweilige Situation dich vielleicht hinweisen will. Welchem »Problem« bist du bisher – bewusst oder unbewusst – aus dem Weg gegangen? Worin könnte die Hürde liegen, vor der du in der Vergangenheit bei jedem Run abgebremst hast und die du jetzt lernen könntest, zu überspringen?

Eine Krise verschafft dir die Möglichkeit, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und dich besser kennenzulernen. Nimm dir die Zeit und ergründe dich. Du musst dabei natürlich aufrichtig zu dir sein. Dann kannst du an der Situation wachsen und bist hinterher dankbar, weil es dich stärker gemacht hat.

4. Sei dankbar für das, was du hast

Echte Dankbarkeit gibt dir ein völlig neues Gefühl. Im Alltag, wenn uns gerade mal wieder irgendetwas nervt, rufen wir es uns selten ins Gedächtnis. Aber wenn wir ehrlich nachdenken, hat jeder von uns etwas, für das er dankbar sein kann – materiell oder nicht materiell.

Fang an, es dir regelmäßig bewusst zu machen, und deine ganze Einstellung wird sich ändern. Schreib jeden Abend drei Dinge auf, für die du an dem Tag dankbar bist.

5. Verlasse deine Komfortzone

Das Leben besteht aus Erfahrungen. Tu nicht immer das Gleiche. Sei offen, Neues zu entdecken. Lass dich auf Unbekanntes ein. Du kannst nie wissen, was dich erwartet. Erweitere deinen Horizont.

6. Lerne »Nein« zu sagen

Du sagst oft Ja, obwohl du lieber Nein sagen möchtest, weil du Angst hast, egoistisch zu sein? Verursacht dir Nein zu sagen sofort ein schlechtes Gewissen?

Oft beherrschen uns negative Glaubenssätze, dass wir abgelehnt oder nicht mehr geliebt werden, wenn wir Nein sagen. Auch meinen wir, durch ein Ja Konflikten und Diskussionen aus dem Weg gehen zu können.

Selbstbewusst Nein zu sagen, bedeutet, dass ich meine eigenen Bedürfnisse ebenso achte wie die von anderen.

Es geht darum, ob mein Ja aus dem echten Wunsch, jemandem eine Freude zu bereiten oder einem Schuld- bzw. Pflichtgefühl, falls ich mit Nein antworten würde, resultiert.

Nimm dich selbst an. Steh zu dir. Du hast das Recht, Nein zu sagen, wenn dir danach ist.

7. Bewahre dein inneres Kind

Erinnerst du dich, wie du als Kind die Welt entdeckt hast? Jeder Tag ein neues Abenteuer, voller Wunder, Träumerei und Fantasie?

Kinder sind wissbegierig, neugierig und offen. Wenn wir erwachsen werden, denken wir immerzu nach und verlieren viel von dieser Leichtigkeit.

Sei öfter spontan, erlaube dir öfter zu lachen und etwas von deiner verloren gegangenen Naivität wiederzuerlangen.

8. Akzeptiere dich

Nimm dich an, mit allem, was (jetzt) zu dir gehört. Alle Stärken, Schwächen, Fehler und Talente.

Dich voll zu akzeptieren, heißt nicht, dass du alles gut finden musst oder bestimmte Dinge nicht für die Zukunft ändern kannst.

9. Achte auf deine Gedanken

Achte bewusst auf deine Gedanken. Beobachte, nach welchen Glaubenssätzen du lebst und ersetze negative durch positive.

10. Hör auf, perfekt sein zu wollen

Niemand ist perfekt. Weder ich noch du oder irgendein anderer Mensch werden das je erreichen. Also verschwende deine Zeit und Energie nicht mit dem Versuch, es zu sein.

Perfektionismus tritt auf der Stelle, weil du immer wieder etwas finden wirst, das du verbessern könntest. Gib stattdessen einfach dein Bestes und dann lass los, damit du dir nicht selbst das Vorwärtskommen versperrst.

11. Schalte einen Gang zurück

Immer muss alles schnell gehen. Wir hetzen von einem zum nächsten Termin und sind gedanklich oft schon ganz woanders als körperlich.

»Wenn du es eilig hast, gehe langsam«, lautet ein Sprichwort.

Also geh langsamer. Iss langsamer. Sprich langsamer.

Und verzichte auf Multitasking. Mach eine Sache – mach sie richtig. Und danach die nächste.

Du musst dich nicht ständig beeilen. Nimm das Leben bewusst wahr, lass es nicht vorbeiziehen, ohne dass du es merkst.

12. Schlafe ausreichend

Fünf Stunden, sechs, sieben … oder doch acht?

Wenn du dauerhaft zu wenig schläfst, wird sich das bemerkbar machen. Anfangs wirst du gereizter, hast mehr Stimmungsschwankungen und kannst dich schlechter konzentrieren. Langfristig steigt auch dein Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Krankheiten.

Wie viel Schlaf jemand benötigt, ist individuell. Teste es aus.

13. Ernähre dich bewusst

Unser Körper ist echt erstaunlich, wenn man bedenkt, wie gut er funktioniert, obwohl wir ihn dauernd mit irgendwelchem ungesunden Zeug vollstopfen. Fast Food, Süßigkeiten, Softdrinks …

Mal ehrlich: Tu dir das nicht länger an! Ich habe vor einiger Zeit angefangen, auf Zucker zu verzichten (ja, zugegeben … zweimal wurde ich rückfällig). Aber ich steigere meine Auszeit vom Zucker stetig. Inzwischen kommt mir vieles, das ich früher oft gegessen oder getrunken habe, widerlich süß vor, so dass es mir gar nicht mehr schwerfällt, darauf zu verzichten.

Ich sag nicht, dass du jetzt komplett abstinent leben und dich nur noch von grünem Biofutter ernähren sollst. Aber etwas bewusster darauf achten, was wir so täglich in uns hineinschaufeln, und manches auszutauschen schadet nicht.

14. Trink ausreichend Wasser

Fang sofort nach dem Aufstehen damit an und trink ein halbes Glas stilles Wasser. So gleichst du schon mal die Flüssigkeit, die dein Körper nachts durchs Schwitzen verloren hat, wieder aus.

15. Miste aus, was du nicht mehr benötigst

Verschenke es. Gib es jemandem, der es noch gebrauchen könnte.

Glaub mir, dieses äußere Entrümpeln schafft auch in deinem Inneren neuen Platz und mehr Klarheit. Probiere es aus!

16. Riskiere auch mal etwas

Vorsicht ist gut. Zu viel Vorsicht ist es nicht, denn das bedeutet Stillstand.

17. Halte dich fit

Treib Sport. Zwei- bis dreimal die Woche.

Es gibt so viele Sportarten. Da ist bestimmt auch für dich was dabei …

18. Meditiere täglich 15 Minuten

Setz dich in eine entspannte Position, schließ deine Augen und versuch dich für fünfzehn Minuten nur auf deinem Atem zu konzentrieren.

Am Anfang wird dir das sicher schwerfallen und es werden jede Menge anderer Gedanken auftauchen. Lenk deine Konzentration dann wieder zurück auf deinen Atem.

19. Entspanne in der Natur

Geh öfter spazieren. Denk an nichts anderes. Genieß einfach den Moment.

20. Umgib dich mit positiven Menschen

Immer wieder im Leben haben wir es mit Menschen zu tun, die uns bremsen und uns sagen, was wir ohnehin nie können oder erreichen werden. Menschen, die unsere eigenen Zweifel nähren und damit unser Selbstvertrauen schwächen. Von solchen Menschen solltest du dich fernhalten. Wenn eure gemeinsam verbrachte Zeit dazu führt, dass du dich all deiner Energie ausgesaugt und erschöpft fühlst, lass sie aus deinem Leben gehen.

Umgib dich stattdessen mit Menschen, die dich bestärken und bei dem, was du erreichen willst, unterstützen. Menschen, bei denen du motiviert und energiegeladen aus eurer Begegnung hervorgehst.

21. Habe Vorbilder und Mentoren

Erfolg hinterlässt Spuren. Folge der Spur!

Orientiere dich an Menschen, die bereits erfolgreich in dem sind, was du dir wünschst. Nutze sie als Vorbild. Lies ihre Biografien. Die Energie, die sie ausstrahlen, wird dich inspirieren und motivieren.

22. Finde deinen Flow

Kennst du das? Wenn du dich mit etwas beschäftigst, das du so richtig gerne und aus vollem Herzen tust, und völlig die Zeit darüber vergisst und alles andere ausblendest?

Das nennt man Flow.

Mir geht es beim Schreiben so oder wenn ich mit der Kamera draußen in der Natur unterwegs bin.

Was ist es bei dir? Wo liegt deine Leidenschaft?

23. Häng nicht permanent am Smartphone

Das wahre Leben findet nicht online statt, sondern direkt um dich herum in der realen Welt. Wenn du die ganze Zeit nur auf dein Smartphone starrst, bist du in deinem eigenen Leben nicht anwesend und es läuft im Hintergrund ohne dich ab. Deshalb schalte das Smartphone auch mal aus und leg es außer Reichweite.

24. Lerne, wirklich zuzuhören

Menschen reden sehr viel (oft auch viel dummes Zeug, aber das ist ein anderes Thema). Indem du ihnen zuhörst, kannst du eine Menge lernen – sowohl inhaltlich als auch über den Gesprächspartner.

Außerdem signalisierst du deinem Gegenüber durch wirkliches Zuhören, dass du gedanklich ganz bei ihm bist und nicht schon z. B. bei der Einkaufsliste, weil du später noch in den Supermarkt musst oder beim Termin am nächsten Tag etc.

25. Lass die Vergangenheit los

Du fragst dich, was wäre, wenn du bestimmte Wege nicht eingeschlagen oder dich in gewissen Situationen anders entschieden hättest?

Fehler, Rückschläge und Niederlagen hat jeder von uns vorzuweisen. Aber sie sind geschehen und auch Gutes, das einmal Teil unseres Lebens war und jetzt nicht mehr, können wir nicht zurückholen. Die Vergangenheit ist vorbei. Lass alten Kummer und Sorgen los.

Leben können wir einzig im Jetzt.

Deshalb vergleiche deine Vergangenheit mit einem ausgelesenen Kapitel in einem Buch. Du nimmst mit, was in diesem Kapitel geschrieben stand. Doch dein Blick liegt auf den Zeilen der neuen Seite, die du jetzt aufschlägst.

26. Entwickle eine Morgenroutine

Mach dir eine feste Morgenroutine zur Gewohnheit, die dich körperlich und geistig optimal für den Tag vorbereitet.

27. Lies täglich

Werde eine echte Leseratte!

Ich lese im Schnitt zwei bis drei Bücher pro Woche. Querbeet. Du lernst etwas, wirst inspiriert und entwickelst neue Sichtweisen auf viele Dinge.

Integriere das Lesen doch gleich mal in deine Morgenroutine, z. B. in Form von inspirierenden Interviews deiner Vorbilder.

28. Bleib offen für Neues

Hand aufs Herz: Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert? Oder wann wolltest du etwas Neues testen und hast es dann aus irgendwelchen Gründen doch nicht getan?

Du wirst erst wissen, ob dir etwas Spaß macht oder ob du es kannst, nachdem du es versucht hast. Vielleicht entdeckst du Fähigkeiten, die du bisher nicht für möglich gehalten hast. Vielleicht öffnen sich dir neue Möglichkeiten, privat oder beruflich.

Bleib nicht stehen, wo du gerade bist. Lauf weiter!

29. Sei authentisch

Das Leben ist zu kurz, um vorzugeben, jemand anderes zu sein. Verstell dich nicht, nur um anderen Menschen zu gefallen.

Sei du selbst. Steh hinter deinen Werten und Überzeugungen.

30. Hör auf zu existieren und fang an zu leben

Das Leben ist das mit der Freude und mit den Farben, nicht das mit dem Ärger und dem Grau.

Darum – wie schon Astrid Lindgren sagte: »Sei frech und wild und wunderbar!«

Und jetzt – ganz besonders wichtig …

31. Finde ein starkes Warum

Definiere dein Ziel. Und noch wichtiger: Kläre dein Warum. Dieser Punkt ist ganz besonders wichtig!

Warum willst du dein Ziel erreichen? Was treibt dich an?

Vielleicht bist du intrinsisch motiviert. Du tust also etwas, weil du daran Spaß hast, darin einen Sinn siehst oder die Tätigkeit dich herausfordert. Die Tätigkeit selbst ist dann deine Belohnung.

Du kannst stattdessen auch extrinsisch motiviert sein, z. B. durch den Wunsch nach Anerkennung, Geld, Macht etc. Vielleicht möchtest du auch anderen helfen oder die Welt verbessern.

Je stärker dein Warum ist, desto mehr Klarheit wirst du gewinnen und desto größer werden dein Antrieb und deine Disziplin sein, dein Ziel zu erreichen.

32. Denk nicht nur darüber nach – TU ES!

Noch mal: Das Leben ist kurz. Du hast nur diese eine Zeit auf Erden, um deine Träume zu erfüllen. Willst du sie an dir vorbeiziehen lassen, während du weiterhin überlegst, was du irgendwann mal machen könntest?

Erfolg hat drei Buchstaben: T-U-N

Alles Reden, Denken und Planen hilft nicht, wenn kein Handeln folgt. Leg endlich los!

Hier kannst du dir die Tipps als PDF downloaden: 30+2 Ideen, die dich besser machen

Und jetzt bist du dran …

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