FAQs – Ich schreibe, denn …

“Worte können Aufbruch sein und die Magie beginnt …”

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Wie gesagt, war das eher dem langen grauen Winter geschuldet. Ich bin seit jeher ein absoluter Frühlings- und Sommermensch, weshalb mir die Kälte und dunkle Jahreszeit, die gefühlt gar nicht mehr enden wollte, gehörig auf die Nerven ging. Inzwischen muss ich ihr aber sehr dankbar sein!

Woher stammen die Ideen zu deinen Büchern?

Die meisten Ideen sind irgendwann einfach da. Das kann man nicht planen. Oft kommen mir die Gedanken direkt beim Aufwachen, manchmal auch unter der Dusche oder beim Spazierengehen und es sprudelt einfach los. Meist habe ich schnell eine Ahnung, wohin ich das Ganze führen will. Manchmal schreibe ich auch einfach drauflos. Aber auch wenn das Ende bereits feststeht, entwickeln sich manche Dinge erst beim Schreiben.

Schreibst du am Computer oder mit Stift und Papier?

Das ist unterschiedlich. Wenn ich Lyrik oder Kurzprosa verfasse, tue ich dies in der Regel mit Stift und Papier. Arbeite ich hingegen an umfangreicheren Projekten, schreibe ich meist direkt in den PC.

Wie sieht dein Schreibtisch aus?

Recht aufgeräumt, was jedoch weniger an meiner Ordnung liegt, als an meinen drei Katern, die ansonsten ihre eigene Form von Ordnung anrichten würden 😉

Arbeitest du mit einem speziellen Schreibprogramm?

Für umfangreichere Projekte nutze ich inzwischen Papyrus Autor aufgrund der vielen Zusatztools (Denkbrett, Stilanalysen, Korrektor, Datenbanken, Zeitstrahl). Kürzere Texte schreibe ich gewöhnlich in Word. Außerdem Calibre für die E-Book-Umwandlung sowie Kindle Previewer und Gimp zur Covergestaltung.

Wieviel Zeit benötigst du zur Fertigstellung eines Buches?

Da ich leider nicht hauptberuflich schreibe, sondern das nebenberuflich im Tagesablauf „unterbringen“ muss, vergehen mehrere Monate, bis ich ein Buch fertig habe. Für Dämmernebel, den ersten Band der „Flamme der Seelen“-Trilogie (mein Erstlingswerk) habe ich rund 10 Monate benötigt, für den zweiten Band Sturmbeben sogar fast zwölf. Aber ich versuche, schneller zu schreiben.

Zu welcher Tageszeit schreibst du am liebsten?

Für mich beginnt die kreativste Phase früh morgens, gleich nach dem ersten Schluck Kaffee – so viel Zeit muss sein! – und noch bevor ich zur Arbeit gehe. Und dann schreibe ich abends meist noch weiter.

Hast du einen bestimmten Schreib-Ort?

Eigentlich nicht. Im Sommer sitze ich gern gemütlich mit dem Laptop auf dem Balkon. Wenn es draußen zu kalt ist, bevorzuge ich das Wohnzimmer mit dem Esstisch, um all meine Notizen und Skizzen ausbreiten zu können.

Was hat dich zur Entscheidung Selfpublishing bewogen?

Mein erster Roman erschien in einem Kleinverlag und ich habe dadurch auf diesem Weg einige Erfahrungen sammeln können. Der Vorteil im Selfpublishing liegt darin, dass man mehr Einfluss behält und in der Regel sein Werk (ausgenommen die großen Publikumsverlage mit entsprechenden Auflagenzahlen) günstiger als im Verlag anbieten kann. Auf der anderen Seite birgt Selfpublishing den Nachteil, sich um alles selbst kümmern zu müssen, vor allem allein Werbung zu veranstalten. Das birgt enorm viel Arbeit und Zeit. Trotzdem macht es viel Spaß und man lernt viel dazu.

Nutzt du Social Media?

Ich glaube, in der heutigen Zeit und bei der Vielzahl an Veröffentlichungen, hat man als Autor kaum eine andere Chance, obwohl ich mich anfangs dagegen gewehrt habe. Inzwischen besitze ich eine Autorenseite auf Facebook und bin auch auf Instagram, und Google+ zu finden.

Was liest du selbst am liebsten?

Ich lese sehr gerne Fantasy, aber auch Liebesromane, Krimis und anderes. Ich möchte gern für Neues offenbleiben.

Welchen Rat gibst du angehenden Autoren mit?

Es ist wichtig, regelmäßig zu schreiben (man findet rasch allerhand Ausreden, was sonst noch alles zu tun ist). Doch man sollte sich die Zeit zum Schreiben unbedingt nehmen! Darüber hinaus – viel Lesen und das Wichtigste: niemals aufgeben und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen!

Noch ganz knapp …

Print oder Ebook? – Print. Ich mag schön gestaltete Einbände, den Duft des Papiers und die Seiten umzublättern.
Tee oder Kaffee? – Inzwischen wieder Tee, trotzdem brauche ich täglich ein Mindestmaß an Kaffee 😉
Meer oder Berge? – Meer
Lieblingsfarbe? – Grün und Blau
Lieblingsjahreszeit? – Frühling, wenn alles sprießt …
Lieblingsbuch? – Das Lied von Eis und Feuer, Die Sturmlichtchroniken


Lesen ist … Eintauchen ins Unbekannte

Schreiben ist … pure Magie

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