Gedichte über Schottland, Impressionen auf Reisen

Schottland – ein Land, für Fantasy gemacht

Braveheart, Highlander I bis III, die Highand-Saga von Diana Gabaldon. Noch bevor ich zum ersten Mal meinen Fuß nach Schottland gesetzt habe, war es um mein Herz geschehen! Ein Land, für Fantasy gemacht!

»Da will ich unbedingt mal hin!«

2010 habe ich mir diesen lang gehegten Traum endlich erfüllt und bin erstmalig nach Schottland gereist. Was war ich voller Vorfreude und aufgeregt, konnte es gar nicht erwarten. Überhaupt war es seit Jahren die erste Urlaubsreise, die ich mir gegönnt habe.

Ich habe unzählige Fotos verknipst, damals noch mit meiner alten Kompaktkamera. So viele Eindrücke, so wenig Zeit, um sie alle richtig zu verarbeiten (erst recht für mich als HSPler).

Ich war so überwältigt von der Natur und der traumhaften Landschaft der Highlands, die ich während jener ersten Reise gerade mal zwei Tage lang kennenlernen durfte. Den Rest der Reise verbrachte ich nämlich in Edinburgh (auch diese Stadt hat es mir angetan!) und Glasgow.

Also habe ich gleich nach der Rückkehr beschlossen, im nächsten Jahr erneut nach Schottland zu fahren, dann aber länger. Ein Stück meines Herzens war ja ohnehin dageblieben.

Mittlerweile war ich fünf Mal in Schottland. In Edinburgh bin ich bei gefühlten dreißig Grad auf Arthur’s Seat gekraxelt und habe mir einen derben Sonnenbrand eingefangen (ja, wirklich, und es war definitiv in Schottland), habe im gleichen Jahr noch ganz kurz, bevor wir wieder abfuhren, die Ankunft der Royals erlebt und mich in Glasgow in einem gemütlichen Pub bei Live-Musik mit Whisky gewärmt, nachdem der Dauerregen draußen mich aufgeweicht hatte.

Ich bin quer durch die Highlands gefahren, erst um eins, dann um viele andere Lochs herum und bin vom Festland über die Inseln Mull, Iona (mit echtem Karibikfeeling: türkisblaues Wasser) und Skye auf die äußeren Hebriden „gehüpft“, genau zum passenden Zeitpunkt, um in Stornoway auf der Insel Lewis das Hebridean Celtic Musikfestival mitzuerleben.

Neben den flauschigen Entenküken, über deren Nest wir auf Mull fast gestolpert wären, den tausendundeins Schafen und einigen Hochlandrindern, die auf der Straße spazierten, habe ich auf beiden Fährüberfahrten auf die Orkney-Inseln auch jede Menge Seehunde gesehen. Nur die Delfine hielten sich leider immer versteckt.

Dieses Land ist einfach fantastisch – jedes Mal aufs Neue – und der Wettergott meinte es entgegen aller verbreiteten Annahmen wirklich gut mit mir. Nur ein einziges Mal, während meiner Reise 2015, hat es fast eine Woche am Stück geregnet.

In Schottland erlebe ich immer wieder eine kreative Hoch-Zeit, fotografiere natürlich und schreibe sehr viel. Die Natur ist traumhaft – zwischen den Bergriesen und den schimmernden Lochs, in deren Stille sich der Himmel spiegelt, begleiten mich so viele Eindrücke und inspirieren mich. Jedes Mal staune ich über das Licht, das da oben im Norden so mystisch und irgendwie nicht ganz von dieser Welt zu kommen scheint. Ein Kessel an Inspiration und Ideen für mich als Fantasy-Autorin, aus dem manches in meine Bücher einfließt.

In »Auf Schottlands wilden Pfaden« geht es jedoch einmal nicht um Fantasy. Hier fasse ich einige Gedanken und Reiseeindrücke zusammen, die während meines Umherstreifens in mir aufgekommen sind und für immer berührende und Kraft schöpfende Bilder in meiner Seele hinterlassen haben. Vielleicht berühren sie auch dich. Daher warne ich dich vor der Gefahr, dass Schottland auch dir ein Stück deines Herzens ›stehlen‹ mag 😉

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Das Büchlein wird online und über den Buchhandel als Taschenbuch und E-Book erhältlich sein, u. a. bei Amazon, BoD, Thalia oder Hugendubel.

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