15 Must-have Plugins für Wordpress

15 Must-have WordPress-Plugins für deine Website

Wordpress ist meiner Ansicht nach völlig zu Recht das beliebteste Content-Management-System. Du kannst schnell und einfach deine Website basteln und die Funktionen lassen sich – ganz ohne Kenntnisse im Programmieren – durch WordPress-Plugins vielfach erweitern.

Plugins helfen dir zum Beispiel, deine Website schneller und sicherer zu machen, deinen Traffic zu erhöhen und mehr Geld zu verdienen. Nur gibt es mittlerweile tausende WordPress-Plugins auf dem Markt. Welche sind also wichtig und welche brauchst du überhaupt nicht?

Im Folgenden werde ich dir die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) vorstellen, die du benötigst, um

  • deinen Besuchern ein tolles Erlebnis zu bieten und
  • deine Website sicher zu machen.

Weniger ist mehr!

Generell solltest du nicht zu viele Plugins nutzen. Denn viele Plugins bewirken, dass deine Webseite langsamer lädt, und das wirkt sich negativ auf dein Ranking in den Suchmaschinen aus! Außerdem können potenzielle Sicherheitslücken in Plugins deine Seite angreifbar für Hacker machen.

Nutze vor allem niemals zwei Plugins parallel, die dasselbe machen.



Achte auf Aktualität

Gute Plugins werden regelmäßig aktualisiert, um potenzielle Sicherheitslücken zu schließen. Achte daher bei der Auswahl und Installation darauf, dass das Plugin regelmäßig aktualisiert wird. Schau dir auch die Bewertungen des Plugins an.

Tipp: Aus Sicherheitsgründen solltest du Plugins, die du nicht mehr benötigst, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen. Denn auch inaktive Plugins können von Hackern dazu genutzt werden, Schadcode auf deiner Website auszuführen.

Jetzt kommen wir aber zu den 15 besten WordPress-Plugins, die du bedenkenlos für deine Website nutzen kannst …


Die besten (must-have) Wordpress-Plugins

Die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) für deine Website

Performance-Plugins

WP Rocket / WP Super Cache / WP Fastest Cache

wordpress-plugin-wp-rocketMit einem Caching-Plugin verringerst du die Ladezeit deiner Website, was sich sowohl positiv auf dein Google-Ranking, als auch auf die Verweildauer deiner Website-Besucher auswirkt.

WP Rocket ist eines der besten Plugins zur Ladezeitoptimierung mit diversen Zusatzfunktionen, für die du in der Regel weitere Plugins benötigen würdest:

  • Zusammenfassung und Minimierung von HTML, CSS und JS
  • Deaktivieren von Emojis
  • Deaktivieren von Embeds
  • Zusammenfassen von Google Fonts
  • LazyLoading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung

Das Plugin kostet allerdings 39 $ im Jahr pro Seite.

Kostenlose Alternativen sind WP Fastest Cache oder  WP Super Cache, die ebenfalls gute Ergebnisse erzielen.

ACHTUNG!: Caching-Plugins laufen nicht immer einwandfrei, wenn du viele dynamische Elemente auf deiner Seite einsetzt (z. B. in Online-Shops). Deshalb teste deine Seite unbedingt nach Installation eines Caching-Plugins, ob alles richtig funktioniert!

EWWW Image Optimizer

Must-have WordPress-Plugin zur BildoptimierungEin häufiger Grund für lange Ladezeiten sind unkomprimierte, also zu große Bilder. Das wirkt sich wieder negativ auf dein Ranking bei Google aus. Darüber hinaus „frisst“ es deinen Speicherplatz!

Der EWWW Image Optimizer schafft Abhilfe, indem jedes in die Mediathek hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird. (Am besten optimierst du deine Bilder schon bevor du sie hochlädst – das kannst du z. B. mit TinyJPG oder bildverkleinern.com)

  • DSGVO Update: Die Optimierung erfolgt auf dem eigenen Server, daher ist das Plugin grundsätzlich unkritisch. Aber Achtung: Anders sieht es aus, wenn die Cloud-Optimierung aktiviert ist, denn dann werden deine Bilder an Dritt-Server gesendet, was problematisch ist, wenn diese erkennbare Personen abbilden.

WP-Sweep

Wordpress-Plugin SweepIm Laufe der Zeit sammelt sich viel Müll in deiner WordPress-Datenbank, wodurch deren Größe immer weiter anschwillt. Mit dem Plugin WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. die Revisionen deiner Beiträge, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach aus der Datenbank löschen.

Alternativ kannst du das Plugin Optimize Database after Deleting Revisions nutzen.

WICHTIG: Leg vor jeder Verwendung zuerst ein Backup an!

  • DSGVO-Update: Beide Tools laufen zur Bereinigung der Datenbank nur im Adminbereich.

SEO-Plugins

Yoast SEO

Must-have WordPress-Plugin SEODas Standard Plugin für SEO. YoastSEO erweitert WordPress um wichtige SEO-Funktionen, ist einfach zu bedienen und eignet sich durch seine Keyword- und Lesbarkeits-Analyse auch gut für Anfänger, die sich noch nicht so in Sachen Keyword-Optimierung auskennen. Per Ampelsystem zeigt es dir auf, wo du deine Seiten oder Beiträge noch verbessern solltest, damit sie auch gut gefunden werden (z. B. Keyword, Meta-Beschreibung, Verlinkungen etc.)

Zudem bringt es einige nützliche Zusatzfunktionen mit, wie XML-Sitemaps oder Verifizierung für die Google Search Console.

  • DSGVO-Update: Das Plugin verarbeitet keine personenbezogenen Daten und ist somit datenschutzkonform. Tipp: Stell in den Yoast Einstellungen deine Datenschutzerklärung auf „noindex“, damit die Datenschutzerklärung nicht im Google-Index landet. Auf diese Weise werden Web-Crawler, die automatisiert nach veralteten Formulierungen in Datenschutzerklärungen suchen, nicht fündig.

Easy Table of Contents

Plugin Easy Table of ContentsMit Easy Table of Contents erleichterst du es deinen Lesern, sich schnell einen Überblick über den Inhalt deines Beitrags zu verschaffen.

Das Plugin ermöglicht es dir nämlich, automatisch ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen. Damit können deine Leser direkt zu den Inhalten springen, die sie interessieren.

Broken Link Checker

Broken Link Checker PluginLinks, die ins Leere laufen, sind weder für Besucher noch für Google toll.

Mit Broken Link Checker prüfst du die internen und ausgehenden Links auf deiner Website und stellst sicher, dass alle korrekt dorthin verweisen, wohin sie verweisen sollen.

Tipp: Da der Broken Link Checker deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und danach wieder zu löschen.

Redirection

Plugin Tipp: RedirectionMit Redirection erstellst du schnell und einfach Weiterleitungen in WordPress. Außerdem hilft dir das Plugin 404-Fehler und somit alte oder kaputte interne Links ausfindig zu machen.

  • DSGVO-Update: Aus Datenschutzgründen empfiehlt es sich, in den Optionen die IP-Protokollierung auszuschalten (standardmäßig werden in den 404- und Weiterleitungs-Logs IP-Adressen gespeichert).

Datenschutz & Sicherheit

Borlabs Cookie

Must-have WordPress Plugin: Borlabs CookieSeit dem EuGH-Urteil vom 29.07.2019 ist die Einbindung eines Opt-In für Cookies für jede Website Pflicht. Hältst du dich nicht daran, können dir Abmahnungen drohen.

Dieses Problem lässt sich mit dem Plugin Borlabs Cookie lösen!

Damit kannst du Opt-Ins für jeden beliebigen Dienst, wie z. B. Facebook Pixel, Google Analytics oder Google AdSense in die eigene Website einbinden. Cookies werden nur dann gesetzt, wenn der Nutzer dem aktiv zugestimmt hat.

Außerdem bietet es mit seinem Content-Blocker eine Nachladefunktion, mit der sich eingebettete Inhalte z. B. von YouTube, Vimeo, Google Maps oder Instagram erst laden lassen, nachdem der Nutzer auf einen Button geklickt hat.

AntiSpam Bee

Plugin Sicherheit AntiSpamDas Plugin befasst sich mit dem Thema Kommentar-Spam und reduziert diesen drastisch. Auch kann es Kommentar-Spam automatisch löschen.

  • DSGVO Update:Im Gegensatz zum vorinstallierten Plugin Akismet und vielen anderen Antispam-Plugins, ist die Nutzung von Antispam Bee mit der DSGVO vereinbar. Denn durch die von Antispam Bee verwendeten Filter werden entweder gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder diese werden anonymisiert. Um ganz sicher zu gehen, deaktiviere noch die Einstellungen Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (die ersten drei Wörter werden an Google Translate geschickt) und Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die Kommentator-IP wird um die hinteren Stellen gekürzt und an den Dienst IP2Country gesendet).

UpdraftPlus / BackWPup

Backups erstellen WordPressWas machst du, falls deine Website mal gehackt werden sollte oder ein Fehler auftritt und deine kompletten Daten verschwunden sind? Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein Systemausfall, ohne dass du ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien hast.

Gute Provider (z. B. all-inkl) legen von sich aus Backups an. Mit einem Backup-Plugin bist du aber doppelt sicher. Erst recht, wenn du keine Backups über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir dringend, ein Backup-Plugin zu installieren.

Mit UpdraftPlus kannst du einstellen, wie oft deine Website gesichert werden soll, z. B. täglich, wöchentlich, usw. und das Plugin erledigt das daraufhin automatisch.

Alternativ kannst du auch das Plugin BackWPup nutzen.

  • DSGVO-Update: Wenn du Backups nur auf dem eigenen Server speicherst, werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet, weil diese an einem Ort bleiben (beachte allerdings, dass sich durch Backups die Speicherdauer der Daten erhöhen kann). Wenn du hingegen Backups auf einem anderen Server oder Cloud-Dienst (Google Drive, Dropbox, UpdraftVault etc.) erstellst, solltest du einen AV-Vertrag mit dem Provider abschließen und Nutzer im Rahmen der Informationspflicht darüber aufklären.

Sonstige Plugins

Shariff Wrapper

Social Share Buttons WordPress DSGVOEs gibt viele Plugins, mit denen man Social-Media-Buttons auf dem eigenen Blog einbinden kann.

Bei Shariff Wrapper werden personenbezogene Daten erst dann an die sozialen Netzwerke übertragen, nachdem der Nutzer auf einen Teilen-Button geklickt hat. Das Plugin ist somit datenschutzkonform.

Statify

Plugin WordPress StatistikDu willst nur ab und an schauen, wie viele Seitenaufrufe deine Website bekommt und wo deine Besucher herkommen? Und du brauchst keine weiteren ausführlichen Statistiken, wie du sie beispielsweise mit Google Analytics bekommst?

Dann empfehle ich dir das Plugin Statify. Es zeigt dir die Seitenaufrufe und Referrer (also die URLs, über die Leser zu deiner Website gekommen sind) direkt im WordPress-Dashboard an.

Contact Form 7

Plugin Tipp KontaktformularDas Plugin Contact Form 7 ist eines der besten Tools für Kontaktformulare.

Es bietet von Haus aus die Option, eine Checkbox zu integrieren, die geklickt werden muss, damit jemand das Kontaktformular überhaupt erst abschicken kann. Füge diese Checkbox immer deinen Kontaktformularen hinzu und verweise darin auf deine Datenschutzerklärung.

Better Search Replace

Better Search ReplaceMit Better Search Replace kannst du in deiner WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen suchen und diese im Bedarf umfassend ersetzen lassen.

Das ist nützlich, wenn du zum Beispiel deine Domain von http auf https umstellst oder Änderungen an Permalinks vornimmst.

Prosodia VGW OS

Blog Geld verdienen: VG WortFalls du mit deinen Blogartikeln Geld verdienen willst, ist die Verwertungsgesellschaft Wort, kurz VG Wort, für dich interessant. In dem Verein haben sich Autoren zur gemeinsamen Verwertung von Urheberrechten zusammengetan. Für Texte im Internet, die mindestens 1.800 Zeichen lang sind und in einem Jahr eine bestimmte Zahl an Aufrufen erreichen, kannst du einen gewissen Betrag bekommen. Die erforderlichen Zugriffszahlen und der Betrag wird jedes Jahr von der VG Wort festgelegt.
Gemessen werden die Zugriffe über Zählpixel, die du in jeden Beitrag einfügst. Das kannst du auch manuell erledigen. Aber je mehr Texte du hast, desto unübersichtlicher wird es mit der Zeit. Das Plugin Prosodia VGW OS unterstützt dich, indem es Zählmarken samt Zuordnung im Admin-Bereich des Backends verwaltet. Zudem zeigt es an, ob ein Beitrag die erforderliche Zeichenmenge erreicht hat und die eingefügte Zählmarke korrekt wiedergegeben wird.

Zum Abschluss noch einmal: Weniger ist mehr! Halte dich also bei der Nutzung von WordPress-Plugins an folgende Grundregeln:

  1. Installiere nur Plugins, die du wirklich benötigst
  2. Prüfe regelmäßig, ob du die Plugins, die du bereits installiert hast, noch immer brauchst
  3. Wenn du ein Plugin nicht mehr brauchst, dann lösche es komplett anstatt es nur zu deaktivieren
  4. Installiere nur Plugins, die regelmäßig gewartet werden und die von vertrauenswürdigen Entwicklern kommen (sieh dir die Bewertungen an)
  5. Führe verfügbare Aktualisierungen für deine Plugins durch
  6. Halte dich über Sicherheitslücken in Plugins auf dem Laufenden (z. B. mit der WPScan Vulnerability Database)

Wie findest du die Plugin-Liste oder hast du eine Frage rund um das Thema WordPress Plugins? Hinterlasse einfach einen Kommentar.

Für mehr nützliche Tool-Tipps schau mal hier: Meine wichtigsten Business-Tools

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