Shândradur

Shândradur ist das kleine Ergänzungsbuch zur Fantasy-Trilogie »Flamme der Seelen« und behandelt deren Vorgeschichte vom Ersten Zeitalter an. Es stellt die Kulturen Shaendâras vor und beinhaltet als Leseprobe den Prolog aus dem noch unveröffentlichten dritten Band.

Taschenbuch, 72 Seiten

ISBN: 978-3743177505

Aus den ersten Tagen der Welt Shaendâra existieren lediglich bruchstückhafte Überlieferungen in den Erinnerungen der Menschen. Allein die Dìlae, die Treuen aus dem Geschlecht Dràochs, wissen um die einstigen Mächte ihrer Vorfahren, deren Kenntnisse sie bewahren und jene darin unterweisen, deren inneres Licht danach sehnt. Bekannt ist daher, dass die Shana, mystische strahlende Wesen voller friedlicher Weisheit die Welt Shaendâra zu Anbeginn der Zeiten erschufen. Diese Wesen unterteilten sich in die Talmar, die »Erdwandelnden« und die Penyar, die »Geflügelten« und in ihnen fanden alle späteren Rassen Shaendâras ihren Ursprung.
Noch während des frühen Erwachens vermählten sich die beiden Talmar Neamh’yar und Glychna, deren ältester Sohn Ellyllon in späteren Tagen Dìlumis, die Tochter Cruthars und Bêthnahels heiratete. Aus dieser Verbindung entsprangen die Anführer der Ellyllîm.
Ellyllons Bruder Dràoch hingegen vereinigte sich mit Tarakdejha, einer der Nachkommen Draighors und Tanniymhs von den Penyar und begründete die Linie der Mestari, die bis in die heutigen Zeitalter die Gaben der Shana gegenwärtig halten.
Die Vermählung Gaoths, Tarakdejhas Bruder, mit dem Penyar Fûhbor brachte die heutigen Drachen hervor, während Cruthars und Bêthnahels Sohn Ghorza die Ghorrocs aus Stein und die Tallocs aus grasiger Erde formte.
Zuletzt vereinte sich Dubhor, Ellyllons und Dràochs Bruder, mit Rigmor der Mächtigen, aus deren Linie sich später die Schatten erhoben.

Wahanlen Earrach - Tränen des Erwachens

Das Leben in Shaendâra entwickelte sich während der ersten Tage aus Wahanlen Earrach, den »Tränen des Erwachens«. Dabei handelte es sich um eine Art schöpferischen Regen, in dem die Shana urkräftige Energien verdichtet und entfesselt hatten. Jene Energien bezeichneten sie als die »Geister der Urkraft« und gaben ihnen die Namen Tândrul, Gandawyr, Daeroniel und Diurylsar. Diese herrschten über die Mächte von Feuer, Luft, Erde und Wasser. Alles Lebendige zeigte sich fortan als schwächerer Spiegel der Urkräfte …

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