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Du betreibst einen eigenen Blog und kämpfst mit der Ideenfindung? Du weißt einfach nicht, worüber du schreiben sollst und wie du neue Themen für deinen Autorenblog findest?

Wenn dir langsam die Inspiration ausgeht, findest du hier Anregungen, über welche Themen du auf deinem Blog schreiben kannst.

77 Themen, die du auf deinem Autorenblog posten kannst

Über das Schreiben

Gib Einblicke in deine Autorentätigkeit.

  1. Woher nimmst du die Ideen zum Schreiben? Poste Fotos von Orten oder Dingen, die dich inspirieren.
  2. Wie entwickelst du deine Buchideen? Lass die Leser am Entstehungsprozess teilhaben.
  3. Wie entwickelst du deine Charaktere?
  4. Wann kommen dir die besten Ideen? Wo notierst du sie?
  5. Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?
  6. Wie hieß deine allererste Geschichte? Wann hast du sie geschrieben?
  7. Welche drei Autoren bewunderst du?
  8. Schreibst du nur über das, was du selbst erlebt hast?
  9. Was muss beim Schreiben unbedingt dabei sein?
  10. Nutzt du ein bestimmtes Schreibprogramm?
  11. Schreibst du deine Bücher nur am PC oder auch mal per Hand?
  12. Stelle die Tools und Apps, die du benutzt, vor.
  13. Hörst du Musik beim Schreiben? Lege eine Playlist auf Spotify an und poste den Link.
  14. Wie hat sich dein Schreiben im Laufe der Zeit verändert?
  15. Welche Schreibziele hast du aktuell / im nächsten Jahr?
  16. Zeige einen Auszug aus deinem Manuskript vor und nach dem Überarbeiten.
  17. Interviewe deine Romanfiguren.
  18. Stelle deine Protagonisten in Kurzportraits vor.
  19. Stelle deine Romanwelt und -schauplätze vor.
  20. Interviewe einen Autorenkollegen.
  21. Welche deiner Blogartikel sollten Leser unbedingt lesen (mache eine TOP 10 – Liste).
  22. Präsentiere eine Rezension zu deinem Buch, die dir besonders gut gefallen hat.
  23. Bedenke dir bekannte Blogger oder Leser in einem Dankeschön-Post oder -Video.
  24. Berichte von Autorenveranstaltungen und Buchmessen, die du besucht hast.
  25. Teile lustige Anekdoten und interessante Informationen aus deinem Autorenalltag.
  26. Veranstalte eine Schreibchallenge und lade deine Leser zum Mitmachen ein.
  27. Wie verbindest du das Schreiben mit deinem Leben / mit deinem Alltag? Wie organisierst du dich?

Über Selfpublishing

Bist du Indie-Autor, steh dazu! Verbinde dich mit anderen Indie-Autoren und teile Infos, die ihnen vielleicht noch unbekannt sind.

  1. Verlag vs. Selfpublishing – Der größte Vorteil bzw. der größte Nachteil
  2. Hast du schon einmal in einem Verlag veröffentlicht? Wie waren deine Erfahrungen?
  3. Hast du Erfahrungen mit mehreren Anbietern von Selfpublishing – Stelle einen Vergleich an
  4. Was sind deiner Meinung nach die fünf wichtigsten Dinge, auf die man beim Selfpublishing achten muss?
  5. Schreibe einen Beitrag über die 10 häufigsten Irrtümer über Selfpublishing.
  6. Wofür investierst du beim Selfpublishing Geld?
  7. Welche anderen Selfpublisher hast du begeistert gelesen? Schreib eine Empfehlung.
  8. Wo können Indie-Autoren gute Tipps zum Thema Selfpublishing bekommen (Blogs, Foren, Bücher, Podcasts etc.)? Poste eine Liste mit interessanten Links.
  9. Wo sind deine Bücher erhältlich? In welchen Formaten? Veröffentliche eine Liste der Online-Shops mit direktem Link zum Buch / E-Book.

Persönliches

Zeige dich menschlich. Das macht dich sympathisch. Erzähle aber nur, was wirklich in die Öffentlichkeit gehört.

  1. Wie sieht dein Tagesablauf (als Autor) aus?
  2. Beschreibe dein »perfektes« Wochenende. Poste ein Foto oder ein kurzes Video.
  3. Bist du Kaffee- oder Teetrinker? Was ist dein Lieblingsfrühstück?
  4. Wie kommst du morgens in die Gänge? Hast du eine Morgenroutine?
  5. Wenn dein Leben verfilmt würde, wie würde der Film heißen?
  6. Welchen Film siehst du dir am liebsten an einem Regentag an?
  7. Welche drei fiktiven Personen würdest du gern zum Dinner einladen? Warum?
  8. Wer ist dein Lieblingsheld aus Film und Literatur?
  9. Wer ist dein Lieblingsbösewicht aus Film und Literatur?
  10. Wenn dein Buch verfilmt würde, wie sähe die Besetzung aus?
  11. Was gefällt dir an deinem aktuellen Buch am meisten?
  12. Welche (Buch-)Blogger inspirieren dich?
  13. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
  14. Bist du ein Stadt- oder ein Landmensch? Warum? Poste ein Foto aus deinem Fenster!
  15. Verrate dein Lieblingsgericht und poste das Rezept. Kochst du gern selbst?
  16. Wohin reist du am liebsten? Erzähle etwas von deinem letzten Urlaub.
  17. Poste den Fragebogen nach Marcel Proust und deine Antworten dazu.
  18. Teile ein Mantra / eine Lebenseinstellung von dir.
  19. Erzähle 5 Fakten über dich, die bisher keiner kennt
  20. Suche dir ein inspirierendes Zitat und erzähle, was es in dir bewirkt.

Über das Lesen

Als Autor liest du natürlich selbst gern. Lass deine Leser Gemeinsamkeiten erkennen, denn das verbindet.

  1. Welches Buch liest du gerade? Warum?
  2. Liest du mehrere Bücher gleichzeitig?
  3. Was sind deine 10 Lieblingsbücher?
  4. Wie sieht dein Bücherregal aus (nach Genre, Farbe etc. sortiert)? Mach ein Foto.
  5. Wie sieht deine Lieblingsbuchhandlung aus (Foto)?
  6. Welche Bücher hast du als Kind gern gelesen?
  7. Welche Bücher hast du schon mehrmals gelesen?
  8. Wie viele Bücher liest du im Jahr? Wie viele Seiten macht das?
  9. Was liest du lieber: Hardcover, Taschenbuch oder E-Book?
  10. Liest du nur ein bestimmtes Genre?
  11. Wie sieht dein Lieblingsplatz zum Lesen aus?
  12. Welche verfilmten Bücher hast du gesehen und gelesen? In welcher Reihenfolge?
  13. Schreibe eine Rezension zu einem Buch eines anderen Autors. Dadurch werden die Leser anderer Seiten aufmerksam.

Über (Online-)Marketing

Teile deine Erfahrungen.

  1. Auf welchen Social-Media-Plattformen bist du zu finden? Was sind die Vor- und Nachteile?
  2. Mach ein Video, wie du aus deinem Buch liest und veröffentliche jede Woche einen Ausschnitt.
  3. Wenn dein Buch einen Soundtrack hätte, welche Lieder gehörten dazu. Verlinke zu Youtube.
  4. Wie versuchst du an Rezensionen für deine Bücher zu kommen?
  5. Welche Bücher oder Blogs kannst du zum Thema Marketing empfehlen?
  6. Hast du schon mal ein Buch signieren lassen? Wie kommen Leser an deine signierten Bücher?
  7. Die Autorenwebsite: Gib Tipps, wie du sie erstellst und was man dabei beachten muss.
  8. Bitte Autorenkolleg*innen, einen Gastartikel zu schreiben und veröffentliche diesen auf deinem Blog.
blog - autorenblog themen finden

Ich habe zuletzt den Tipp Interviewe eine Romanfigur ausprobiert und zwar mit meinem Protagonisten Andrûs aus meiner Fantasy-Saga »Flamme der Seelen«. Das Interview kannst du hier nachlesen.

Für weitere Tipps empfehle ich dir diesen interessanten Beitrag über Erfolgreiche Autorenblogs.

Und jetzt du!

Jeder Webseitenbetreiber kennt die Frage, woher er passende und möglichst kostenlose Bilder für seinen Webauftritt bekommt. Sofern du nicht alle Fotos selbst schießen möchtest und auch nicht über ein umfassendes Budget verfügst, um dich regelmäßig mit teuren Stockfotos zu versorgen, helfen dir nur kostenlose und lizenzfreie Bilddatenbanken.

In diesem Artikel liste ich gleich neun solche kostenlosen Bildarchive auf, die eine sehr gute Alternative zu Fotolia, Shutterstock und Co. bieten. Du findest auf jeder dieser Plattformen zahlreiche Fotos, Videos oder auch Vektorgrafiken in hoher Auflösung und zu den unterschiedlichsten Kategorien und Themen, aus denen du frei wählen kannst. Entscheidend für die Auswahl ist für mich, dass die Bilder auch kommerziell nutzbar sind und ich sie ohne vorherige Anmeldung downloaden und nutzen kann.

Du solltest trotzdem immer (!) die aktuellen Lizenzbedingungen lesen!

Datenbanken für lizenzfreie und kostenlose Bilder

Umfangreiche kostenlose Bilder auf Pexels

Pexels ist das wohl größte kostenlose Bildarchiv im Internet und jeden Monat kommen etliche neue Fotos hinzu. Neben eigenen Bildern werden auch Fotos aus anderen Bilddatenbanken auf der Plattform gebündelt. Alle Bilder werden unter der sogenannten Creative Commons Zero (CC0) Lizenz bereitgestellt. Das heißt, du kannst sie sowohl privat als auch kommerziell verwenden. Dabei musst du nicht einmal den Urheber benennen, was ich allerdings für fair halte.

Lizenzfreie und kostenlose Bilder bei Unsplash

Auf Unsplash findest du jede Menge qualitativ hochwertiger Bilder, die du ohne vorherige Anmeldung herunterladen kannst. Auch hier gilt, dass du die Fotos privat und kommerziell nutzen darfst, solange du sie nicht weiterverkaufst. Eine Nennung des Urhebers ist erwünscht, aber kein Muss.

Breite Auswahl auf Pixabay

Seit 2010 existiert die Grafikplattform Pixabay. Sie enthält über 1,8 Millionen kostenlose Bilder, Illustrationen, Vektoren und Videos bereit. Alle angebotenen Inhalte stehen für kommerzielle und nicht kommerzielle Zwecke zur Verfügung. Eine Namensnennung des Fotografen ist nicht erforderlich, jedoch würde man sich darüber freuen.

Bilder vielseitig verwenden mit Canva

Das Online-Tool Canva verfügt ebenfalls über eine Vielzahl an Vorlagen an Fotos, Illustrationen oder Hintergründen. Viele davon sind kostenlos, einige andere kannst du günstig (meist für 1$) kaufen. Canva ist aber keine reine Bilddatenbank. Du kannst damit weitaus mehr anstellen, denn dir stehen auch jede Menge anderer Vorlagen – zum Beispiel für Instagram- oder Facebook-Beiträge, Social-Media-Profilbanner, Postkarten, CD-Cover oder Buchcover, Präsentationen, Visitenkarten, Grafiken und vieles mehr – zur Verfügung.

Picjumbo

Auf Picjumbo findest du täglich neue Bilder in guter Qualität und Auflösung. Auch hier ist keine Registrierung erforderlich, um Bilder herunterzuladen. Du darfst die Inhalte sowohl privat als auch kommerziell verwenden.

Kostenlose Bilder auf Flickr

Der Bilderdienst Flickr ist im Jahr 2004 entstanden und liefert für jeden etwas. Über die »advanced search« können Nutzer einstellen, dass bei einer Suche nur Bilder angezeigt werden, die unter CCO-Lizenz stehen.

Freepik

Eine weitere kostenfreie Bilddatenbank ist Freepik. Dort findest du jeden Tag neue hochwertige Fotos und Illustrationen. In der Premium-Variante hast du sogar Zugriff auf mehr als neun Millionen Inhalte. Zudem entfällt die Namensnennung und die tägliche Download-Begrenzung wird erweitert.

Food-Bilder bei FoodiesFeed

FoodiesFeed hat sich, wie der Name schon andeutet, auf Food-Fotografie spezialisiert. Hier wirst du also fündig, wenn du nach kostenlosen Bildern von Nahrungsmitteln oder zu Kochthemen suchst. Dir stehen über 1.600 Fotos zur Verfügung. Alle Bilder stehen unter der Creative Commons Zero (CCO) Lizenz.

Free Nature Stock

Auch Free Nature Stock hat sich spezialisiert, nämlich auf kostenlose Bilder zur Naturfotografie. Hier findest du ganz viel Himmel und Landschaft und einiges mehr. Alle Bilder stehen auch in dieser Datenbank wieder unter der CCO-Lizenz und es kommen täglich neue Fotos hinzu.

Damit steht dir also eine breite Auswahl an kostenlosen Bildquellen zur Verfügung. Falls am Ende dennoch nicht das passende dabei war, lohnt sich aber auch der Blick auf die kostenpflichtigen Bilddatenbanken.

Und jetzt du …

Auf zur Bildersuche!

Du suchst nach anderen Tools?

Noch mehr nützliche Tools rund ums Schreiben, Bilder bearbeiten, Planen und Organisieren, zur Keywordrecherche und vieles mehr findest du in meinem E-Book Tool-Guide (nicht nur) für Autoren.

Du willst einen Roman schreiben? Glückwunsch! Dazu kann ich dir nur gratulieren. Ein wirklich spannendes und spaßiges Abenteuer liegt vor dir. Auch wenn du gerade erst anfängst, werden dir die folgenden 15 Tipps für bessere Romane sicher hilfreich sein.

Vielleicht bist du aber auch schon fertig und hast dein Werk nach langer, liebevoller und manchmal nervenaufreibender Arbeit endlich vollendet. Auch in diesem Fall: Herzlichen Glückwunsch! Ich erinnere mich, wie toll es sich angefühlt hat, als ich selbst zum ersten Mal das Wort »Ende« unter ein Manuskript geschrieben habe.

Allerdings … da fehlt noch etwas.

Roman schreiben: Der große Hausputz für besseren Schreibstil

Mein Roman ist fertig. Oder doch nicht?

Trotz aller Freude und Mühen – noch ist nicht der Zeitpunkt, an dem du dich von deinen Romanfiguren verabschiedest. Du hast ihnen das Haus gebaut, den Rohbau sozusagen. Aber noch ist das Dach nicht gedeckt, die Wände nicht tapeziert und es fehlen noch die bequemen Möbelstücke. Zuerst musst du noch ein bisschen dekorieren, damit sich deine Figuren – und ihre Gäste (deine Leser!) auch richtig wohl darin fühlen können.

Zum Schluss darfst du deinen Figuren auch noch ein paar letzte Streicheleinheiten schenken, bevor du sie in die große Welt hinausschickst.

15 Tipps um bessere Romane zu schreiben

Diese 15 Schreibtipps verbessern deinen Roman

All dein Herzblut und deine Leidenschaft sind bereits in deine Geschichte eingeflossen. Voller Vorfreude richtest du nun an, um Gäste in dein Haus zu laden.

Mit den Schreibtipps, die ich dir jetzt nenne, streichst du die rauen Stellen glatt, polierst die Fenster und verleihst deinem Haus Raum für Raum den letzten Feinschliff.

Wie fängst du also am besten an?

Tipp #1 Schaffe den nötigen Abstand zu deinem Roman

Jede Überarbeitung startet mit Distanz.

Wenn du wochen-, monate- oder gar jahrelang an deinem Roman geschrieben hast, steckst du zu tief in deiner Geschichte drin, um sofort ans Überarbeiten zu gehen.

Du benötigst Abstand, um die Instrumente für den Feinschliff an den richtigen Stellen ansetzen zu können, mindestens vier bis sechs Wochen.

Leg dein Manuskript beiseite und beschäftige dich mit etwas anderem. Schreibe an einem neuen Roman, überarbeite ein Buch, zu dem du den nötigen Abstand bereits hast oder fahre in den Urlaub.

Danach kannst du mit den kritischen Augen eines Lesers an deinen Text gehen.

Tipp #2 Befreie deinen Roman von Füllwörtern

Füllwörter besitzen keine Funktion im Text und sind darum überflüssig. Wenn du sie streichst, wird sie niemand in deinem Roman vermissen. Im Gegenteil wirkt der Satz ohne sie schlanker und kraftvoller.

Füllwörter, die sich oft wie von allein in den Text schleichen, sind z. B. ja, doch, irgendwie, eigentlich, ganz, mal, natürlich, nun oder allerdings.

Du brauchst sie nicht. Darum ein ganz dringender Tipp: Schmeiß sie raus!

Tipp #3 Vermeide Nominalstil und Substantivierungen

Prüfe deinen Text einmal auf die Endung -ung. Wie oft kommt sie in deinem Roman vor?

Wir lieben es offenbar sogenannte Substantivierungen, also die Bildung eines Substantivs aus einem anderen Wort, meist einem Verb oder Adjektiv. Das mag in wissenschaftlichen Texten okay sein, für alle anderen Texte ist ein Übermaß davon der Tod. Also ganz wichtiger Tipp: Vermeide sie beim Roman schreiben.

Tipp #4 Bessere Romane schreiben mit originellen Metaphern und Vergleichen

Ewig zerkaute Redewendungen wie »nach der Nadel im Heuhaufen suchen«, »mit Ach und Krach«, »wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen«, »wie Schuppen von den Augen fallen«, »Blut und Wasser schwitzen« und ähnliche sind uns so geläufig, dass sie uns leider immer als Erstes einfallen.

Wenn du einen besseren Roman schreiben willst, spüre diese abgedroschenen Ausdrücke auf und ersetze sie durch originellere Redewendungen. Erfinde für deine Geschichte doch einfach mal ein paar ganz neue.

Tipp #5 Streiche nichtssagende Adjektive und Adverbien

Sei dabei wirklich streng mit dir und prüfe, welche Adjektive und Adverbien unnötig deinen Text aufblähen. Entferne sie!

Ein passendes Adjektiv am rechten Ort ist wunderbar und löst Bilder im Kopf aus. Darum frage dich im zweiten Schritt, wo du vielleicht ein Adjektiv hinzufügen könntest, um die Szenen deines Romans bildhafter und präziser zu gestalten.

Tipp #6 Schreibe abwechslungsreiche Satzanfänge in deinem Roman

Beginne nicht jeden Satz in deinem Roman auf die gleiche Weise. Wenn mehrere Sätze hintereinander z. B. mit »Der/Die/Das« oder »Ich« beginnen, solltest du die Sätze dringend umstellen.

Um mehr Abwechslung zu erreichen, ist es in Ordnung, einen Satz mit einem Adjektiv oder mit einer Konjunktion (aber, doch, denn, oder, und, …) zu beginnen.

Achte aber auch hier auf die Dosis und nutze dieses Stilmittel nicht zu oft.

Tipp #7 Kürze zu lange Sätze

Ebenfalls ein Tipp, für den deine Leser sehr dankbar sein werden.

Denn mehrfach verschachtelte Sätze, die über vier oder fünf Zeilen gehen, erschweren das Lesen. Ersetze darum das ein oder andere Komma lieber durch einen Punkt und mach aus einem langen zwei kurze Sätze.

Tipp #8 Streiche Offensichtliches und Überflüssiges

Beispiel: Er griff mit der Hand nach der Tasse.

Ja, womit sonst? Wenn er nicht höchst talentiert mit den Zehen oder einer Zange nach der Tasse greift, erübrigt es sich, das zu erwähnen.

Beispiel: Sie hob das Glas, um daraus zu trinken.

Auch hier ist der Teilsatz ›um …‹ überflüssig und du kannst ihn streichen. Anders wäre es, wenn sie das Glas stattdessen aus dem Fenster schmeißen wollte. In dem Fall solltest du es erwähnen.

Tipp #9 Dein Roman ›selbst‹ ist nicht ›direkt‹ gut

Zunächst – wenn du es schreibst, heißt es »selbst«, nicht »selber«. Letzeres ist Umgangssprache.

Oft ist aber das Wörtchen ›selbst‹ überflüssig.

Beispiel: Er sollte nicht nur an sich selbst denken.

Besser: Er sollte nicht nur an sich denken.

Ähnliches gilt für das Wort ›direkt‹.

Beispiel: Sie sah ihm direkt in die Augen.

Besser: Sie sah ihm in die Augen.

Tipp #10 hin und her

Viele Menschen tun sich mit der richtigen Anwendung von hin(…) und her(…) schwer. Grundsätzlich gilt:

Wenn etwas auf den Erzähler zukommt, nimmst du ›her‹.

Beispiel 1: Er zog das Glas zu sich herüber.

Beispiel 2: Eine Frau kam die Treppe herunter.

Entfernt sich etwas von dem Erzähler (ausgehend von seiner Augenhöhe), nutzt du ›hin‹.

Beispiel 1: Er stieg die Leiter hinauf.

Beispiel 2: Er würgte es hinunter.

Tipp #11 Sprecherverben

Als ich mit dem Schreiben meines Romans anfing, habe ich diesen Fehler selbst häufig begangen – nämlich falsche Sprecherverben zu nutzen.

Wörtliche Rede lässt sich nicht ›kichern‹, ›grinsen‹, ›lächeln‹ usw.

Wenn du Zusätze zur wörtlichen Rede nutzt, dann achte darauf, dass es echte Sprecherverben wie ›sagte‹, ›fragte‹, ›antwortete‹, ›erwiderte‹ etc. sind.

Grundsätzlich prüfe aber, ob du überhaupt Zusätze benötigst. Im Allgemeinen sollte auch ohne Zusatz erkennbar sein, welche Romanfigur gerade spricht.

Tipp #12 Dativ oder Genitiv?

Ein weiteres Problem ergibt sich bei Präpositionen. Aus dem in der Schriftsprache geforderten Genitiv wird im Gesprochenen oftmals der Dativ.

angesichts
mit GenitivBeispiel: angesichts des Grauens
anhand

anhand von

mit Genitiv

mit Dativ

Beispiel: anhand der Indizien

Beispiel: anhand von Zeugenaussagen

anstatt
mit GenitivBeispiel: anstatt eines Blumenstraußes
aufgrund

aufgrund von

mit Genitiv

mit Dativ

Beispiel: aufgrund schlechten Wetters

Beispiel: aufgrund von Vermutungen

dank
mit GenitivBeispiel: dank der Wettervorhersage
entgegenmit DativBeispiel: entgegen ihrem Willen
entsprechendmit DativBeispiel: entsprechend ihrer Aussage
gemäßmit DativBeispiel: seinem Alter gemäß
infolgemit GenitivBeispiel: infolge des Zusammenbruchs
jenseitsmit GenititvBeispiel: jenseits des Ozeans
mithilfemit GenitivBeispiel: mithilfe eines Anwalts
nahemit DativBeispiel: nahe dem Dorf
seitensmit GenitivBeispiel: seitens seines Arztes
währendmit GenitivBeispiel: während des Spiels
wegenmit GenitivBeispiel: wegen der Hitze
zwecksmit GenitivBeispiel: zwecks höherer Einnahmen

Tipp #13 Pleonasmen … äh … was, bitte?

Was das sein soll, fragst du dich?

Von Pleonasmen (von griech. pleonasmós = »Überfluss«) spricht man, wenn innerhalb eines Ausdrucks mehrfach sinngleiche Wörter auftreten, die dem Leser keine zusätzliche Information bieten.

Die Liste solcher Pleonasmen ist lang. Sie gelten als Stilfehler, wenn du sie ohne erkennbaren Grund einsetzt.

  • schwarzer Rappe
  • kleines Kätzchen
  • Gratisgeschenk
  • winziger Zwerg
  • Baumallee
  • Einzelindividuum
  • zwei Zwillinge
  • Glasvitrine
  • Mitbeteiligung
  • runde Kugel
  • tote Leiche
  • zusammenaddieren
  • weibliche Kandidatin

usw.

Tipp #14 Auslassungspunkte

Endet ein Wort mittendrin, wird zwischen dem letzten Buchstaben und den Auslassungspunkten kein Leerzeichen gesetzt.

Beispiel: Was zur Höl…

Ist hingegen das letzte Wort vor den Auslassungspunkten vollständig, gehört grundsätzlich ein Leerzeichen dazwischen.

Beispiel: Ach hätte ich doch nur …

Am Satzende entfällt nach Auslassungspunkten der Schlusspunkt, jedoch nicht Frage- und Ausrufezeichen.

Beispiel 1: Wie kann er denn …?

Beispiel 2: Verd…!

Tipp #15 Anführungszeichen in deinem Roman

Achte auf eine einheitliche Verwendung von Anführungszeichen in deinem Roman. Statt der geraden Anführungszeichen am Anfang der wörtlichen Rede unten und am Ende oben (beides oben wird nur in englischsprachigen Texten genutzt) kannst du auch Chevrons (»…« und ›…‹) oder die französichen Guillemets («…» und ‹…›) verwenden.

Verwechsle einzelne Anführungszeichen nicht mit der Akzente-Taste (´) und (`) rechts neben dem ß auf einer deutschen Tastatur!

Die Zeichen erhältst du auch mit den folgenden Windows-Tastenkürzeln:

„ ALT + 0132
» ALT + 0187
“ ALT + 0147« ALT + 0171
‚ ALT + 0130› ALT + 0155
‘ ALT + 0145‹ ALT + 0139

So, das waren meine Schreibtipps zum Überarbeiten deines Romans.

Willst du dich ins Thema vertiefen, kann ich dir außerdem Schreiben! hoch 3: Schreibratgeberpaket für Romanautoren« von Stephan Waldscheidt empfehlen.

Jetzt bist du dran … also nochmals ran an den Roman. Achtung, fertig, verbessern!

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