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Die Zeit voll ausnutzen. Soviel wie möglich in einen einzigen Augenblick hineinpacken.

Mir schnell neues Wissen zu einem bestimmten Thema aneignen und dann fröhlich zum nächsten wechseln.

Ständig neue Ideen, obwohl noch so vieles unbeendet daliegt, und dann von anderen hören: »Sei nicht so wankelmütig!«, »Bring doch mal etwas zu Ende!«, »Entscheide dich endlich für eine Sache!«.

Kommt auch dir das bekannt vor?

Ich interessiere mich für sehr viele unterschiedliche Dinge und Themen und teste mich gerne darin aus. Und ziemlich oft mache ich mir selbst später Vorwürfe, weil ich schon wieder drei neue Dinge begonnen habe, ohne die letzten drei abzuschließen.

Inzwischen weiß ich, dass ich eine HSPlerin (Hochsensible Person) und so genannte Scannerin bin und das beschriebene Verhalten offenbar ganz normal für Menschen, die so veranlagt sind.

Ich langweile mich schnell, wenn etwas zur Routine wird und denke dann: Ich weiß jetzt genug über die Sache und kann mich mit etwas anderem beschäftigen.

Das Thema hat mich neugierig gemacht und ich habe viel über Scanner-Persönlichkeiten recherchiert. Dabei bin ich auf einige interessante Bücher gestoßen. Das sind meine Favoriten:

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast

Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast (Barbara Sher)

Auch mit dem Wissen, dass ich ein Scanner bin, wusste ich erstmal nichts anzufangen. Dieses Buch hat mir geholfen, mich besser zu verstehen. Es hat mir ein Stück weit die Last genommen, mich vor mir selbst und anderen rechtfertigen zu wollen und meine Scannereigenschaft stärker anzunehmen. Meiner Meinung nach für jeden Scanner absolut empfehlenswert und auch für Nicht-Scanner in deren Umfeld sehr aufschlussreich.

Auf viele Arten anders

Auf viele Arten anders (Anne Heintze)

»Ein vielbegabter Mensch ist reich an geistiger Vielfalt und bunter Kreativität. Er kann lernen, sich als außergewöhnliches Individuum zu positionieren, um die vorhandenen Gaben für sich und andere gewinnbringend und sinnstiftend ein- und umzusetzen.« (Anne Heintze)
Das Buch eignet sich zum Einstieg in das Thema und verschafft anfangs einen Überblick, was eine Scannerpersönlichkeit überhaupt ausmacht. Wenn du dich bisher noch nicht damit beschäftigt hast, erlebst du vielleicht den ein oder anderen Aha- oder Ja, genauso geht es mir-Effekt. Interessant ist der Selbst-Test, viele Fallbeispiele anderer Scanner und die Übungen.

Geht ja doch!

Geht ja doch (Cordula Nussbaum)

Wenn du das Gefühl hast, deine Träume sind irgendwo unterwegs verloren gegangen oder du einfach mehr von dem tun willst, was dir Spaß macht und gut tut, dann ist dieses Buch das Richtige für dich. Die Autorin gilt als Expertin im erfolgreichen Selbstmanagement. Anhand fünf zentraler Fragen räumt sie mit verstaubten Glaubenssätzen auf und zeigt dir neue Wege, Blockaden zu überwinden und lang angesammeltes Gerümpel aus dem Kopf zu schaffen. Für mich war das Lesen ein sehr inspirierender Denkanstoß.

Der Weg des Künstlers

Der Weg des Künstlers (Julia Cameron)

Dieses Buch ist ein Arbeitsprogramm, um deine Kreativität zu entfalten. Ein Reiseführer in dein eigenes Inneres. Wenn du dich auf die wiederkehrenden Übungen – Morgenseiten (versuche ich regelmäßig), Künstlertreff (muss ich noch stärker dran arbeiten) etc. – einlässt, öffnen sich dir neue Impulse, um dein kreatives Selbst dauerhaft wachzurütteln und auszuleben. Inspirierend für alle, die mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen.

Du kennst weitere empfehlenswerte Bücher für Scanner-Persönlichkeiten, die hier nicht fehlen sollten? Oder hast du selbst als Scanner eine besondere Erfahrung gemacht? Dann hinterlasse doch einen Kommentar.