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Ich bin ein Riesenfan von Fachliteratur. Schon als Teenager. Wenn mich ein Thema interessiert, kaufe ich mir etliche Bücher darüber. Das gilt natürlich auch fürs Schreiben.

Es gibt wirklich unendlich viele Schreibratgeber da draußen für unterschiedlichste Ansprüche, für Anfänger und Fortgeschrittene, für Sachbuch- oder Belletristikautoren, genrespezifisch oder allübergreifend. Hier stelle ich dir meine TOP 8 vor:

Das Leben und das Schreiben (Stephen King)

Nachdem ich viel Gutes über dieses Buch – mittlerweile ein Standardwerk – gehört hatte, habe ich es mir ebenfalls gekauft und gelesen. Ich war fasziniert! Der Meister des Horrors beschreibt in seiner Biografie in ehrlichen und deutlichen Worten seinen ganz persönlichen Weg. Die vielen eingestreuten Tipps lassen sich aber auch auf jedes andere Schreibgenre anwenden. Meiner Meinung nach ein Muss für jeden Autor!

Wie man einen verdammt guten Roman schreibt (James N. Frey)

Der Autor erklärt hier auf ausführliche und unterhaltsame Weise die „Basics“ des Schreibens, geht dabei auf alle relevanten Themen wie Figurenentwicklung, den Aufbau von Spannung, Plot und Dialoge ein. Ein gutes Buch für Schreibanfänger, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Story-Turbo (L. C. Frey)

Ein Buch in nur vier Wochen fertig schreiben – ein Traum! Ich habe ehrlich gesagt, nicht daran geglaubt, dass mir dieser Ratgeber wirklich zeigen könnte, wie das geht. Trotzdem war ich neugierig.
Der Autor schafft keinesfalls Illusionen á la: Lies dieses Buch und schon klappt es. Das wäre dumm zu glauben. Aber sein System ist durchaus umsetzbar, auch bei (vermeintlich – es liegt schließlich an uns, wofür wir uns Zeit nehmen) wenig Zeit im Alltag. Mich hat das Buch jedenfalls von Beginn an gefesselt und ich werde es sicher noch ein zweites Mal lesen, um alle Tipps wirklich aufzugreifen.

Fantasy schreiben und veröffentlichen (Sylvia Englert)

Sylvia Englert zeigt dir, worauf es beim Schreiben von Fantasy ankommt. Alles, was du über Subgenres, Ideenfindung, den Bau fantastischer Welten und die Erschaffung spannender Charaktere wissen musst, findest du in diesem Buch. Weil es so verständlich geschrieben ist, eignet es sich auch gut für Schreiber-Neulinge.

Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben (Roy Peter Clark)

Kein Buch, das du mal eben wegliest. Aber eines, in das du immer wieder reinschaust, weil es mit vielen guten Kniffen für das Schreibhandwerk ausgestattet ist. Denn wir wissen ja: Schreiben ist nicht nur Talent, sondern vor allem Handwerk.

Schreiben in Cafés (Natalie Goldberg)

Schreiben – egal wo man ist, egal wann, egal worüber. Darum geht es hier. Das Buch ist kein wirklicher Schreibratgeber, eher eine Sammlung an kreativen Denkanstößen und Schreibübungen. Eine kleine Motivation für alle, die schreiben wollen.

Plot & Struktur (Stephan Waldscheidt)

Ist für mich kein Muss, aber eine gute Ergänzung. Der Autor erläutert schlicht und präzise Tipps und Tricks, um den Plot deines Romans aufzubauen.

So lektorieren Sie Ihre Texte (Sylvia Englert)

Ich betone, dass dieses Buch kein externes Lektorat ersetzt! Du selbst wirst nämlich – ebenso wie ich und wahrscheinlich die meisten Schreiberlinge -, nachdem du deinen Text zig Mal gelesen und überarbeitet hast, sehr blind für noch vorhandene Fehler. Die Autorin gibt dir aber Hinweise, worauf du beim ersten Überarbeiten noch mal ein Auge haben solltest.

Du findest, hier fehlt ein bestimmter Ratgeber? Wie lauten deine TOP Bücher über das Schreibhandwerk?

Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Bildbearbeitung, ja toll! Aber wie? Im besten Fall nutzt du natürlich eigene Fotos. Aber dennoch fragst du dich, wo du passende und auch kommerziell nutzbare Bilder findest, wenn du keine eigenen zur Verfügung hast?

Hier nenne ich dir zwei Quellen, die infrage kommen: Pixabay und Unsplash.
Auf beiden Seiten findest du Bilder zu allen möglichen Kategorien. Gib zum Beispiel einfach mal books, schreiben oder Autor ins Suchfeld ein. Da erscheinen jede Menge Ergebnisse.

Du kannst auf beiden Plattformen – nach heutigem Stand (!) – die Bilder kostenlos und kommerziell nutzen. Sicherheitshalber solltest du aber die Lizenzbestimmungen in jedem Fall noch mal prüfen.

Jetzt aber zu den genialen Tools, mit denen du deine Fotos aufpeppen oder ganz neu gestalten kannst.

Gimp

Mit Gimp (GNU Image Manipulation Program) lässt sich so vieles anstellen, dass für entsprechende Ausführungen ein separater Beitrag infrage käme (vielleicht mache ich den bald mal …).

Als Freeware stellt es in jedem Fall eine gute und kostenlose Alternative zu Photoshop dar und eignet sich auch für komplexe Bearbeitungen durch Anlegen verschiedener Ebenen.

Das Programm bietet zahlreiche Auswahl-, Filter- und Umwandlungswerkzeuge, die du über Werkzeugleisten, Menüs und dauerhaft eingeblendete Dialogfenster erreichen kannst. Es werden Farbpaletten für RGB, HSV, CMYK unterstützt, ebenso wie Funktionen, um Farben aus einem Bild zu entnehmen (Pipette).

Die Einarbeitung in Gimp kostet Zeit. Auch ich habe noch nicht alles ausprobiert. Es gibt aber auf Youtube jede Menge Videotutorials. Eine andere Möglichkeit sind Kurse bei Udemy oder das Handbuch (für Gimp 2.8) bzw. Handbuch (für Gimp 2.10).

Canva

Auch über Canva könnte man leicht einen eigenen Beitrag verfassen. Ein tolles Tool!

Es gibt zahlreiche Vorlagen: z. B. Instagram- oder Facebook-Beitrag, passende Profilbanner für eure unterschiedlichen Social Media – Kanäle, Postkarten, CD-Cover, Präsentationen und Grafiken und vieles mehr. Du kannst auch Buchcover mit Canva anfertigen. Wenn du gar nichts passendes unter den Vorlagen findet, hast du außerdem die Möglichkeit, benutzerdefinierte Formate einzustellen.

Zuerst musst du dir einen kostenlosen Account anlegen. Danach kannst du aus wirklich sehr vielen kostenfreien oder sehr kostengünstigen (meist 1$) Vorlagen Hintergründe, Muster, Rahmen, Schriften, Farben usw. auswählen – schau dich in Ruhe um. Es ist zudem möglich, eigene Bilder hochzuladen und zu bearbeiten. Dafür stehen dir verschiedene Filter ähnlich denen auf Instagram zur Verfügung und du kannst auch noch z. B. Helligkeit, Farbton, Intensität, Kontrast, Weichzeichner oder Vignette einstellen.

Deine vorgenommenen Filtereinstellungen kannst du für ein späteres Projekt abspeichern. Kopiere dazu einfach den angezeigten Filtercode in den Einstellungen und füge ihn bei deinem neuen Projekt an entsprechender Stelle wieder ein.
Anschließend musst du das Design-Projekt nur noch auf deine Festplatte downloaden und speichern. Zur Auswahl stehen dir dabei .png oder .jpg oder das druckbare High Quality PDF.

Self3D

Mit Self3D kannst du auf einfache Weise Produktbilder erstellen, z. B. tolle 3D-Buchcover.

Einfach dein Coverbild hochladen und passend skalieren. Du kannst wählen, ob dein Buch geschlossen oder aufgeklappt abgebildet werden soll und außerdem die Position verschieben bzw. das Ganze drehen oder kippen. Mit dem Button unten rechts gelangst du weiter.

Wenn du deine Konfiguration abgeschlossen hast, wählst du die entsprechende (kostenlose bzw. kostenpflichtige) Auflösung aus und legst sie in den Warenkorb. Im weiteren Verlauf kannst du den Vorgang dann abschließen und dein Bild downloaden.

Logomakr

Mit Logomakr (achte auf die Schreibweise ohne e!) kannst du – wie der Name schon sagt – dein eigenes Logo entwerfen. Ganz ohne Anmeldung. Du kannst direkt loslegen. Das Tool erklärt sich von selbst, beim Start wird dir aber auch eine kurze Einführung angezeigt.

Als erstes definierst du am besten oben rechts die Gesamtgröße, so wie du sie benötigst. Du kannst das auch später noch machen, nachdem du alles angelegt hast. Aber das Bearbeitungsfeld verschiebt sich dann und du musst gegebenenfalls dein Logo nochmals korrigieren.

Jetzt tippe in das Suchfeld oben links einfach mal pen, books, writing oder sonst was ein und scroll dich dann durch die lange Liste. Wenn du dich entschieden hast, wähle die jeweilige Grafik durch Anklicken aus. Sie erscheint dann im Bearbeitungsfeld.

Am linken und rechten Rand findest du die Bearbeitungsleisten.
Rechts hast du die Möglichkeit, z. B. die Farbe zu ändern, indem du entweder in dem kleinen Farbkreis den Punkt verschiebst oder den Hexa-Code für deine gewünschte Farbe in das Feld unter dem Kreis eintippst. Sollte der Farbkreis nicht sichtbar sein, kannst du ihn mit Klick auf den Farbpunkt in der linken Leiste aufrufen.

Über die linke Toolleiste kannst du dann noch Text erstellen, zum Beispiel deinen Autorennamen. Außerdem können hier weitere Elemente eingefügt werden. Führe dazu den Mauszeiger über das kleine Dreieck, dann zeigt er dir, welche Formen du verwenden kannst: Kreis, Viereck oder Dreieck. Möchtest du beispielsweise deinen Namen unterstreichen, wähle das Viereck und schiebe bzw. ziehe es so zusammen, bis es passt. Auf diese Weise kannst du auch alle anderen Elemente in der Größe anpassen.

Klickst du ein eingefügtes Element mit der rechten Maustaste an, bieten sich dir weitere Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel Duplizieren oder in den Hintergrund bzw. Vordergrund stellen.
Natürlich kannst du auch noch weitere Grafiken auswählen. Einfach wieder über das Suchfeld wie beim ersten Mal.

Sobald du alles zusammengestellt hast, klicke oben rechts auf das Speichern-Symbol. Du kannst dann auswählen, ob du die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählst.

Favicon-Generator

Ein Favicon ist ein sehr kleines (16×16 oder 32×32 Pixel) Icon, Symbol oder Logo, das in der Adresszeile eines Webbrowsers vor der URL angezeigt wird. Es dient dazu, die Webseite wiedererkennbar zu machen.

Zum Erstellen eines Favicons beginnst du zunächst wieder im Logomakr. Wichtig ist, dass dein Favicon quadratisch ist, darum definierst du am besten zuerst die Größe (z. B. 300×300). Anschließend gehst du wie oben beschrieben vor und speicherst die Datei auf deiner Festplatte ab.

Als nächstes rufst du Favicon-Generator.org auf und lädst dort deine eben angelegte Datei hoch. Durch Klick auf Create Favicon wird eine ZIP-Datei erstellt. Diese enthält mehrere .png-Dateien sowie eine .ico-Datei (Symbol). Gehe auf Download the generated favicon und das Ganze wird auf deiner Festplatte gespeichert. Fertig!

Ergänzung: Eine weitere Möglichkeit, ganz einfach ein Favicon zu erstellen, bietet die Seite  https://www.websiteplanet.com/de/webtools/favicon-generator/

Du brauchst nur ein kostenloses Symbol aus den Vorlagen auswählen oder ein Bild hochladen und anschließend auf Generieren klicken. Kurz warten und fertig! Zum Schluss nur noch herunterladen und speichern.

(Herzlichen Dank an die liebe Antje für den Hinweis!)

Bildverkleinerer

Auf der Seite www.bildverkleinern.com kannst du die Größe eines Bildes bearbeiten. Wähle dazu über Datei -> Öffnen das Bild aus, dessen Größe du verändern willst. Danach klickst du auf das Feld mit den vier kleinen Pfeilen (»Größe verändern«) und kannst dort durch Verschieben des Reglers das Bild anpassen. Im Hintergrund wird die Veränderung sofort angezeigt.

Denke daran, dass beim Vergrößern von Pixelbildern Qualitätsverluste entstehen können, was später unschön aussieht. Vektorbilder kannst du hingegen beliebig verändern.

Speichere das fertige Bild am Ende wieder über Datei -> Speichern.

Und jetzt bist du dran! Viel Spaß beim Experimentieren!