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Autoren-Tipp: Geniale 3D-Buchcover erstellen

Damit dein Buch erfolgreich wird, sollte es ein ansprechendes Cover besitzen. Aber ist es tatsächlich nötig, ein 3D-Buchcover für dein Buch zu erstellen?

So ein 3D-Buchcover sieht einfach viel hochwertiger aus als ein langweiliges Bild. Deshalb möchte ich dir in diesem Beitrag zeigen, wie du so ein hochwertiges 3D-Buchcover erstellen kannst.

Du benötigst dafür dein »flaches« Buchcover als Bilddatei, die du mit Gimp oder Photoshop (oder notfalls auch in Word, falls du dich mit Bildbearbeitungsprogrammen nicht gut auskennst) angelegt hast.

So erstellst du hochwertige 3D-Buchcover mit Boxshot

Boxshot installieren

Gehe dazu auf www.boxshot.com und lade dir die Software herunter. Anschließend öffne das Programm.

Auf der linken Seite wird dir eine große Auswahl an Modellen angezeigt, die du auswählen kannst. Da findet sich neben Buchcovern noch sehr viel mehr. Hier soll es aber darum gehen, ein schönes 3D-Cover für dein Print-Buch oder E-Book zu erzeugen.

Ziehe also das gewünschte Modell mit der Maus einfach auf die Bühne in der Mitte, wo wir es in den nächsten Schritten weiter bearbeiten.

3D-Buchcover anlegen mit Boxshot

Im rechten oberen Bereich siehst du drei kleine Symbole. Klicke auf das linke Symbol Shape parameters. Hier hast du die Möglichkeit, die Proportionen wie Größe, Breite und Dicke deines Modells zu verändern und festzulegen, ob dein Buch geschlossen oder leicht geöffnet dargestellt werden soll.

Aktiviere dann die Option Wrap Cover Image Around.

3D-Cover mit Boxshot formatieren

Coverdatei hochladen

Gehe jetzt auf das mittlere Symbol Materials und lade dort die Bilddatei deines Buchcovers hoch. Das Cover wird direkt auf das Modell »angelegt«. Verändere einfach mal die Perspektive des Modells, um dir das anzuschauen.

Mit Boxshot 3D-Bilder erzeugen Coverbilder erzeugen für dein Buchmarketing

3D-Buchcover ausrichten

Als nächstes richtest du die Perspektive deines 3D-Modells so aus, wie du es später anzeigen lassen möchtest. Das gelingt dir über die mittlere Symbolleiste direkt über dem Bearbeitungsfeld.

Wähle hier das Schiebekreuz (zweites von links), um dein Modell entlang der drei Achsen zu verschieben. Oder wähle das Symbol rechts daneben, mit dem du dein Modell drehen oder kippen kannst.

Zudem kannst du weitere Modelle einfügen. Klicke dazu einfach mit der rechten Maustaste auf dein Modell und wähle im Untermenü Copy. Anschließend klicke erneut in die Bearbeitungsfläche und wähle im Untermenü Paste.

Boxshot Tutorial: Modelle einfügen und ausrichten

Willst du ein anderes Modell hinzufügen, ziehe dieses wie oben aus der linken Seitenleiste ins Bearbeitungsfeld.

Buchmarketing mit Boxshot



Stapel anlegen

Du kannst dein Buch auch stapelweise abbilden lassen. Das erreichst du über das Menü Tools und dann den Unterpunkt Stack …

Danach kannst du wie gewohnt sowohl den ganzen Stapel als auch mit erneutem Klick auf das einzelne Modell lediglich dessen Perspektive verändern.

Buchcover als Stapel abbilden

Dein 3D-Buchcover rendern

Bevor du dein fertiges 3D-Buchcover renderst, hast du noch die Möglichkeit, die Lichtquelle oder Schatteneffekte zu variieren. Das machst du über das Glühbirnen-Symbol in der oberen linken Icon-Leiste. Probiere hier einfach ein bisschen aus, wie es dir am besten gefällt.

Darüber hinaus kannst du über das Zahnrad-Symbol in der linken Leiste einen transparenten oder farbigen Hintergrund wählen oder ein eigenes Hintergrundbild hochladen.

Zum Rendern klicke anschließend wieder in der mittleren Icon-Leiste auf das Symbol rechts außen (Filmklappe). Du kannst jetzt noch einmal die Auflösung anpassen. Klicke dann auf Start.

3D-Buchcover entwerfen mit Boxshot

Das Rendern dauert jetzt einen Moment, je nachdem wie schnell dein PC arbeitet. Der Fortschritt wird dir in Prozent angezeigt.

Geniale 3D-Buchcover mit Boxshot

Anschließend kannst du das fertige Coverbild speichern.

3D-Cover mit Boxshot online erstellen

Du kannst Boxshot auch online verwenden, wenn du dir die Software nicht installieren möchtest. Gehe dazu auf https://lite.boxshot.com.

Das Prinzip funktioniert hier genauso. Du hast allerdings nicht die Möglichkeit, dein Buchcover per Wrap Cover Image Around mit einem Klick auf das Modell zu legen. Stattdessen musst du für Front, Back und Spine (Buchrücken) jeweils separat das Bild anlegen und hochladen.

3D-Buchcover online mit Boxshot

Boxshot ist ein wirklich cooles Tool für 3D-Cover, 3D-Boxen und -Grafiken, das ich selbst nutze und nur empfehlen kann.

Hast du es vielleicht selbst schon mal genutzt und damit Cover für deine Bücher und E-Books angelegt? Wie waren deine Erfahrungen? Zeig mir gern die Ergebnisse!

Jetzt viel Spaß beim Herumexperimentieren und Erstellen deiner genialen 3D-Buchcover!

P.S. Welche anderen tollen Tools ich nutze, erfährst du hier.

Wie du geniale 3D-Buchcover für dein Buchmarketing erstellst

15 Must-have WordPress-Plugins für deine Website

Wordpress ist meiner Ansicht nach völlig zu Recht das beliebteste Content-Management-System. Du kannst schnell und einfach deine Website basteln und die Funktionen lassen sich – ganz ohne Kenntnisse im Programmieren – durch WordPress-Plugins vielfach erweitern.

Plugins helfen dir zum Beispiel, deine Website schneller und sicherer zu machen, deinen Traffic zu erhöhen und mehr Geld zu verdienen. Nur gibt es mittlerweile tausende WordPress-Plugins auf dem Markt. Welche sind also wichtig und welche brauchst du überhaupt nicht?

Im Folgenden werde ich dir die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) vorstellen, die du benötigst, um

  • deinen Besuchern ein tolles Erlebnis zu bieten und
  • deine Website sicher zu machen.

Wordpress Plugins: Zwei wichtige Grundsätze

Weniger ist mehr!

Generell solltest du nicht zu viele Plugins nutzen. Denn viele Plugins bewirken, dass deine Webseite langsamer lädt, und das wirkt sich negativ auf dein Ranking in den Suchmaschinen aus! Außerdem können potenzielle Sicherheitslücken in Plugins deine Seite angreifbar für Hacker machen.

Nutze vor allem niemals zwei Plugins parallel, die dasselbe machen.



Achte auf Aktualität

Gute Plugins werden regelmäßig aktualisiert, um potenzielle Sicherheitslücken zu schließen. Achte daher bei der Auswahl und Installation darauf, dass das Plugin regelmäßig aktualisiert wird. Schau dir auch die Bewertungen des Plugins an.

Tipp: Aus Sicherheitsgründen solltest du Plugins, die du nicht mehr benötigst, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen. Denn auch inaktive Plugins können von Hackern dazu genutzt werden, Schadcode auf deiner Website auszuführen.

Jetzt kommen wir aber zu den 15 besten WordPress-Plugins, die du bedenkenlos für deine Website nutzen kannst …


Die besten (must-have) Wordpress-Plugins

Die 15 Must-have WordPress-Plugins (+ Alternativen) für deine Website

Performance-Plugins

WP Rocket / WP Super Cache / WP Fastest Cache

wordpress-plugin-wp-rocketMit einem Caching-Plugin verringerst du die Ladezeit deiner Website, was sich sowohl positiv auf dein Google-Ranking, als auch auf die Verweildauer deiner Website-Besucher auswirkt.

WP Rocket ist eines der besten Plugins zur Ladezeitoptimierung mit diversen Zusatzfunktionen, für die du in der Regel weitere Plugins benötigen würdest:

  • Zusammenfassung und Minimierung von HTML, CSS und JS
  • Deaktivieren von Emojis
  • Deaktivieren von Embeds
  • Zusammenfassen von Google Fonts
  • LazyLoading für Bilder, Videos und iframes
  • Datenbank-Bereinigung

Das Plugin kostet allerdings 39 $ im Jahr pro Seite.

Kostenlose Alternativen sind WP Fastest Cache oder  WP Super Cache, die ebenfalls gute Ergebnisse erzielen.

ACHTUNG!: Caching-Plugins laufen nicht immer einwandfrei, wenn du viele dynamische Elemente auf deiner Seite einsetzt (z. B. in Online-Shops). Deshalb teste deine Seite unbedingt nach Installation eines Caching-Plugins, ob alles richtig funktioniert!

EWWW Image Optimizer

Must-have WordPress-Plugin zur BildoptimierungEin häufiger Grund für lange Ladezeiten sind unkomprimierte, also zu große Bilder. Das wirkt sich wieder negativ auf dein Ranking bei Google aus. Darüber hinaus „frisst“ es deinen Speicherplatz!

Der EWWW Image Optimizer schafft Abhilfe, indem jedes in die Mediathek hochgeladene Bild automatisch und ohne Qualitätsverluste optimiert wird. (Am besten optimierst du deine Bilder schon bevor du sie hochlädst – das kannst du z. B. mit TinyJPG oder bildverkleinern.com)

  • DSGVO Update: Die Optimierung erfolgt auf dem eigenen Server, daher ist das Plugin grundsätzlich unkritisch. Aber Achtung: Anders sieht es aus, wenn die Cloud-Optimierung aktiviert ist, denn dann werden deine Bilder an Dritt-Server gesendet, was problematisch ist, wenn diese erkennbare Personen abbilden.

WP-Sweep

Wordpress-Plugin SweepIm Laufe der Zeit sammelt sich viel Müll in deiner WordPress-Datenbank, wodurch deren Größe immer weiter anschwillt. Mit dem Plugin WP-Sweep kannst du diesen Müll, wie z. B. die Revisionen deiner Beiträge, Spam-Kommentare, gelöschte Beiträge oder transiente Optionen, einfach aus der Datenbank löschen.

Alternativ kannst du das Plugin Optimize Database after Deleting Revisions nutzen.

WICHTIG: Leg vor jeder Verwendung zuerst ein Backup an!

  • DSGVO-Update: Beide Tools laufen zur Bereinigung der Datenbank nur im Adminbereich.

SEO-Plugins

Yoast SEO

Must-have WordPress-Plugin SEODas Standard Plugin für SEO. YoastSEO erweitert WordPress um wichtige SEO-Funktionen, ist einfach zu bedienen und eignet sich durch seine Keyword- und Lesbarkeits-Analyse auch gut für Anfänger, die sich noch nicht so in Sachen Keyword-Optimierung auskennen. Per Ampelsystem zeigt es dir auf, wo du deine Seiten oder Beiträge noch verbessern solltest, damit sie auch gut gefunden werden (z. B. Keyword, Meta-Beschreibung, Verlinkungen etc.)

Zudem bringt es einige nützliche Zusatzfunktionen mit, wie XML-Sitemaps oder Verifizierung für die Google Search Console.

  • DSGVO-Update: Das Plugin verarbeitet keine personenbezogenen Daten und ist somit datenschutzkonform. Tipp: Stell in den Yoast Einstellungen deine Datenschutzerklärung auf „noindex“, damit die Datenschutzerklärung nicht im Google-Index landet. Auf diese Weise werden Web-Crawler, die automatisiert nach veralteten Formulierungen in Datenschutzerklärungen suchen, nicht fündig.

Easy Table of Contents

Plugin Easy Table of ContentsMit Easy Table of Contents erleichterst du es deinen Lesern, sich schnell einen Überblick über den Inhalt deines Beitrags zu verschaffen.

Das Plugin ermöglicht es dir nämlich, automatisch ein Inhaltsverzeichnis in Beiträgen oder auf Seiten anzeigen zu lassen. Damit können deine Leser direkt zu den Inhalten springen, die sie interessieren.

Broken Link Checker

Broken Link Checker PluginLinks, die ins Leere laufen, sind weder für Besucher noch für Google toll.

Mit Broken Link Checker prüfst du die internen und ausgehenden Links auf deiner Website und stellst sicher, dass alle korrekt dorthin verweisen, wohin sie verweisen sollen.

Tipp: Da der Broken Link Checker deine Server-Ressourcen belasten kann, empfehle ich dir, ihn nur von Zeit zu Zeit zu verwenden und danach wieder zu löschen.

Redirection

Plugin Tipp: RedirectionMit Redirection erstellst du schnell und einfach Weiterleitungen in WordPress. Außerdem hilft dir das Plugin 404-Fehler und somit alte oder kaputte interne Links ausfindig zu machen.

  • DSGVO-Update: Aus Datenschutzgründen empfiehlt es sich, in den Optionen die IP-Protokollierung auszuschalten (standardmäßig werden in den 404- und Weiterleitungs-Logs IP-Adressen gespeichert).

Datenschutz & Sicherheit

Borlabs Cookie

Must-have WordPress Plugin: Borlabs CookieSeit dem EuGH-Urteil vom 29.07.2019 ist die Einbindung eines Opt-In für Cookies für jede Website Pflicht. Hältst du dich nicht daran, können dir Abmahnungen drohen.

Dieses Problem lässt sich mit dem Plugin Borlabs Cookie lösen!

Damit kannst du Opt-Ins für jeden beliebigen Dienst, wie z. B. Facebook Pixel, Google Analytics oder Google AdSense in die eigene Website einbinden. Cookies werden nur dann gesetzt, wenn der Nutzer dem aktiv zugestimmt hat.

Außerdem bietet es mit seinem Content-Blocker eine Nachladefunktion, mit der sich eingebettete Inhalte z. B. von YouTube, Vimeo, Google Maps oder Instagram erst laden lassen, nachdem der Nutzer auf einen Button geklickt hat.

AntiSpam Bee

Plugin Sicherheit AntiSpamDas Plugin befasst sich mit dem Thema Kommentar-Spam und reduziert diesen drastisch. Auch kann es Kommentar-Spam automatisch löschen.

  • DSGVO Update:Im Gegensatz zum vorinstallierten Plugin Akismet und vielen anderen Antispam-Plugins, ist die Nutzung von Antispam Bee mit der DSGVO vereinbar. Denn durch die von Antispam Bee verwendeten Filter werden entweder gar keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder diese werden anonymisiert. Um ganz sicher zu gehen, deaktiviere noch die Einstellungen Kommentare nur in einer bestimmten Sprache zulassen (die ersten drei Wörter werden an Google Translate geschickt) und Kommentare aus bestimmten Ländern blockieren (die Kommentator-IP wird um die hinteren Stellen gekürzt und an den Dienst IP2Country gesendet).

UpdraftPlus / BackWPup

Backups erstellen WordPressWas machst du, falls deine Website mal gehackt werden sollte oder ein Fehler auftritt und deine kompletten Daten verschwunden sind? Nichts ist schlimmer als eine kaputte WordPress-Installation oder ein Systemausfall, ohne dass du ein Backup deiner Datenbank und deiner Dateien hast.

Gute Provider (z. B. all-inkl) legen von sich aus Backups an. Mit einem Backup-Plugin bist du aber doppelt sicher. Erst recht, wenn du keine Backups über deinen Hosting-Anbieter einrichten kannst, rate ich dir dringend, ein Backup-Plugin zu installieren.

Mit UpdraftPlus kannst du einstellen, wie oft deine Website gesichert werden soll, z. B. täglich, wöchentlich, usw. und das Plugin erledigt das daraufhin automatisch.

Alternativ kannst du auch das Plugin BackWPup nutzen.

  • DSGVO-Update: Wenn du Backups nur auf dem eigenen Server speicherst, werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet, weil diese an einem Ort bleiben (beachte allerdings, dass sich durch Backups die Speicherdauer der Daten erhöhen kann). Wenn du hingegen Backups auf einem anderen Server oder Cloud-Dienst (Google Drive, Dropbox, UpdraftVault etc.) erstellst, solltest du einen AV-Vertrag mit dem Provider abschließen und Nutzer im Rahmen der Informationspflicht darüber aufklären.

Sonstige Plugins

Shariff Wrapper

Social Share Buttons WordPress DSGVOEs gibt viele Plugins, mit denen man Social-Media-Buttons auf dem eigenen Blog einbinden kann.

Bei Shariff Wrapper werden personenbezogene Daten erst dann an die sozialen Netzwerke übertragen, nachdem der Nutzer auf einen Teilen-Button geklickt hat. Das Plugin ist somit datenschutzkonform.

Statify

Plugin WordPress StatistikDu willst nur ab und an schauen, wie viele Seitenaufrufe deine Website bekommt und wo deine Besucher herkommen? Und du brauchst keine weiteren ausführlichen Statistiken, wie du sie beispielsweise mit Google Analytics bekommst?

Dann empfehle ich dir das Plugin Statify. Es zeigt dir die Seitenaufrufe und Referrer (also die URLs, über die Leser zu deiner Website gekommen sind) direkt im WordPress-Dashboard an.

Contact Form 7

Plugin Tipp KontaktformularDas Plugin Contact Form 7 ist eines der besten Tools für Kontaktformulare.

Es bietet von Haus aus die Option, eine Checkbox zu integrieren, die geklickt werden muss, damit jemand das Kontaktformular überhaupt erst abschicken kann. Füge diese Checkbox immer deinen Kontaktformularen hinzu und verweise darin auf deine Datenschutzerklärung.

Better Search Replace

Better Search ReplaceMit Better Search Replace kannst du in deiner WordPress-Datenbank nach bestimmten Wörtern oder Zeichenfolgen suchen und diese im Bedarf umfassend ersetzen lassen.

Das ist nützlich, wenn du zum Beispiel deine Domain von http auf https umstellst oder Änderungen an Permalinks vornimmst.

Prosodia VGW OS

Blog Geld verdienen: VG WortFalls du mit deinen Blogartikeln Geld verdienen willst, ist die Verwertungsgesellschaft Wort, kurz VG Wort, für dich interessant. In dem Verein haben sich Autoren zur gemeinsamen Verwertung von Urheberrechten zusammengetan. Für Texte im Internet, die mindestens 1.800 Zeichen lang sind und in einem Jahr eine bestimmte Zahl an Aufrufen erreichen, kannst du einen gewissen Betrag bekommen. Die erforderlichen Zugriffszahlen und der Betrag wird jedes Jahr von der VG Wort festgelegt.
Gemessen werden die Zugriffe über Zählpixel, die du in jeden Beitrag einfügst. Das kannst du auch manuell erledigen. Aber je mehr Texte du hast, desto unübersichtlicher wird es mit der Zeit. Das Plugin Prosodia VGW OS unterstützt dich, indem es Zählmarken samt Zuordnung im Admin-Bereich des Backends verwaltet. Zudem zeigt es an, ob ein Beitrag die erforderliche Zeichenmenge erreicht hat und die eingefügte Zählmarke korrekt wiedergegeben wird.

Zum Abschluss noch einmal: Weniger ist mehr! Halte dich also bei der Nutzung von WordPress-Plugins an folgende Grundregeln:

  1. Installiere nur Plugins, die du wirklich benötigst
  2. Prüfe regelmäßig, ob du die Plugins, die du bereits installiert hast, noch immer brauchst
  3. Wenn du ein Plugin nicht mehr brauchst, dann lösche es komplett anstatt es nur zu deaktivieren
  4. Installiere nur Plugins, die regelmäßig gewartet werden und die von vertrauenswürdigen Entwicklern kommen (sieh dir die Bewertungen an)
  5. Führe verfügbare Aktualisierungen für deine Plugins durch
  6. Halte dich über Sicherheitslücken in Plugins auf dem Laufenden (z. B. mit der WPScan Vulnerability Database)

Wie findest du die Plugin-Liste oder hast du eine Frage rund um das Thema WordPress Plugins? Hinterlasse einfach einen Kommentar.

Für mehr nützliche Tool-Tipps schau mal hier: Meine wichtigsten Business-Tools

☞ 6 geniale Tools für deine Bildbearbeitung

Du hast schon viel über Bildbearbeitung gehört aber fragst dich, wie du denn nun deine eigenen Bilder bearbeiten kannst? Woher du passende Bilder bekommst, wie du sie für den jeweiligen Zweck aufbereitest und ob es nicht ein paar Tools gibt, die dir dabei helfen?

Wie komme ich an geeignete Bilder?

Am besten nutzt du natürlich eigene Fotos.

Falls dir aber keine geeigneten Fotos und Bilder zur Verfügung stehen, kannst du zum Beispiel auf diesen zwei Plattformen nach passenden Bildern suchen: Pixabay und Unsplash.
Auf beiden Seiten findest du Bilder zu allen möglichen Kategorien. Gib zum Beispiel einfach mal books, schreiben oder Autor ins Suchfeld ein. Da erscheinen jede Menge Ergebnisse.

Du kannst auf beiden Plattformen – nach Stand März 2018 (!) – die Bilder kostenlos und kommerziell nutzen. Sicherheitshalber solltest du aber die Lizenzbestimmungen in jedem Fall noch mal prüfen.

Jetzt aber zu den genialen Tools, mit denen du deine Bilder bearbeiten oder ganz neu gestalten kannst.

Tools für die Bildbearbeitung - Meine Tipps

Kostenlose Bildbearbeitung mit Gimp

Mit Gimp (GNU Image Manipulation Program) lässt sich so vieles anstellen, dass für entsprechende Ausführungen ein separater Beitrag infrage käme (vielleicht mache ich den bald mal …).

Als Freeware stellt es in jedem Fall eine gute und kostenlose Alternative zur Bildbearbeitung mit Photoshop dar und eignet sich auch für komplexe Vorhaben durch Anlegen verschiedener Ebenen.

Das Programm bietet zahlreiche Auswahl-, Filter- und Umwandlungswerkzeuge, die du über Werkzeugleisten, Menüs und dauerhaft eingeblendete Dialogfenster erreichen kannst. Es werden Farbpaletten für RGB, HSV, CMYK unterstützt, ebenso wie Funktionen, um Farben aus einem Bild zu entnehmen (Pipette).

Die Einarbeitung in Gimp kostet Zeit. Auch ich habe noch nicht alles ausprobiert. Es gibt aber auf Youtube jede Menge Videotutorials. Eine andere Möglichkeit sind Kurse bei Udemy oder das Handbuch (für Gimp 2.8) bzw. Handbuch (für Gimp 2.10).

Tolle Grafiken und Social-Media-Posts mit Canva

Auch über Canva könnte man leicht einen eigenen Beitrag zur Bildbearbeitung verfassen. Ein tolles Tool!

Es gibt zahlreiche Vorlagen: z. B. Instagram- oder Facebook-Beitrag, passende Profilbanner für eure unterschiedlichen Social Media – Kanäle, Postkarten, CD-Cover, Präsentationen und Grafiken und vieles mehr. Du kannst auch Buchcover mit Canva anfertigen. Wenn du gar nichts passendes unter den Vorlagen findet, hast du außerdem die Möglichkeit, benutzerdefinierte Formate einzustellen.

Zuerst musst du dir einen kostenlosen Account anlegen. Danach kannst du aus wirklich sehr vielen kostenfreien oder sehr kostengünstigen (meist 1$) Vorlagen Hintergründe, Muster, Rahmen, Schriften, Farben usw. auswählen – schau dich in Ruhe um. Es ist zudem möglich, eigene Bilder hochzuladen und zu bearbeiten. Dafür stehen dir verschiedene Filter ähnlich denen auf Instagram zur Verfügung und du kannst auch noch z. B. Helligkeit, Farbton, Intensität, Kontrast, Weichzeichner oder Vignette einstellen.

Deine vorgenommenen Filtereinstellungen kannst du für ein späteres Projekt abspeichern. Kopiere dazu einfach den angezeigten Filtercode in den Einstellungen und füge ihn bei deinem neuen Projekt an entsprechender Stelle wieder ein.
Anschließend musst du das Design-Projekt nur noch auf deine Festplatte downloaden und speichern. Zur Auswahl stehen dir dabei .png oder .jpg oder das druckbare High Quality PDF.

Buchmarketing mit Self3D

Mit Self3D kannst du auf einfache Weise Produktbilder erstellen, z. B. tolle 3D-Buchcover.

Einfach dein Coverbild hochladen und passend skalieren. Du kannst wählen, ob dein Buch geschlossen oder aufgeklappt abgebildet werden soll und außerdem die Position verschieben bzw. das Ganze drehen oder kippen. Mit dem Button unten rechts gelangst du weiter.

Wenn du deine Konfiguration abgeschlossen hast, wählst du die entsprechende (kostenlose bzw. kostenpflichtige) Auflösung aus und legst sie in den Warenkorb. Im weiteren Verlauf kannst du den Vorgang dann abschließen und dein Bild downloaden.

Dein Branding mit Logomakr

Mit Logomakr (achte auf die Schreibweise ohne e!) kannst du – wie der Name schon sagt – dein eigenes Logo entwerfen. Ganz ohne Anmeldung. Du kannst direkt loslegen. Das Tool erklärt sich von selbst, beim Start wird dir aber auch eine kurze Einführung angezeigt.

Als erstes definierst du am besten oben rechts die Gesamtgröße, so wie du sie benötigst. Du kannst das auch später noch machen, nachdem du alles angelegt hast. Aber das Bearbeitungsfeld verschiebt sich dann und du musst gegebenenfalls dein Logo nochmals korrigieren.

Jetzt tippe in das Suchfeld oben links einfach mal pen, books, writing oder sonst was ein und scroll dich dann durch die lange Liste. Wenn du dich entschieden hast, wähle die jeweilige Grafik durch Anklicken aus. Sie erscheint dann im Bearbeitungsfeld.

Am linken und rechten Rand findest du die Bearbeitungsleisten.
Rechts hast du die Möglichkeit, z. B. die Farbe zu ändern, indem du entweder in dem kleinen Farbkreis den Punkt verschiebst oder den Hexa-Code für deine gewünschte Farbe in das Feld unter dem Kreis eintippst. Sollte der Farbkreis nicht sichtbar sein, kannst du ihn mit Klick auf den Farbpunkt in der linken Leiste aufrufen.

Über die linke Toolleiste kannst du dann noch Text erstellen, zum Beispiel deinen Autorennamen. Außerdem können hier weitere Elemente eingefügt werden. Führe dazu den Mauszeiger über das kleine Dreieck, dann zeigt er dir, welche Formen du verwenden kannst: Kreis, Viereck oder Dreieck. Möchtest du beispielsweise deinen Namen unterstreichen, wähle das Viereck und schiebe bzw. ziehe es so zusammen, bis es passt. Auf diese Weise kannst du auch alle anderen Elemente in der Größe anpassen.

Klickst du ein eingefügtes Element mit der rechten Maustaste an, bieten sich dir weitere Gestaltungsmöglichkeiten, zum Beispiel Duplizieren oder in den Hintergrund bzw. Vordergrund stellen.
Natürlich kannst du auch noch weitere Grafiken auswählen. Einfach wieder über das Suchfeld wie beim ersten Mal.

Sobald du alles zusammengestellt hast, klicke oben rechts auf das Speichern-Symbol. Du kannst dann auswählen, ob du die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählst.

Bilder bearbeiten mit dem Favicon-Generator

Ein Favicon ist ein sehr kleines (16×16 oder 32×32 Pixel) Icon, Symbol oder Logo, das in der Adresszeile eines Webbrowsers vor der URL angezeigt wird. Es dient dazu, die Webseite wiedererkennbar zu machen.

Zum Erstellen eines Favicons beginnst du deine Bildbearbeitung zunächst wieder im Logomakr. Wichtig ist, dass dein Favicon quadratisch ist, darum definierst du am besten zuerst die Größe (z. B. 300×300). Anschließend gehst du wie oben beschrieben vor und speicherst die Datei auf deiner Festplatte ab.

Als nächstes rufst du Favicon-Generator.org auf und lädst dort deine eben angelegte Datei hoch. Durch Klick auf Create Favicon wird eine ZIP-Datei erstellt. Diese enthält mehrere .png-Dateien sowie eine .ico-Datei (Symbol). Gehe auf Download the generated favicon und das Ganze wird auf deiner Festplatte gespeichert. Fertig!

Eine weitere Möglichkeit, ganz einfach ein Favicon zu erstellen, bietet die Seite  https://www.websiteplanet.com/de/webtools/favicon-generator/

Du brauchst nur ein kostenloses Symbol aus den Vorlagen auswählen oder ein Bild hochladen und anschließend auf Generieren klicken. Kurz warten und fertig! Zum Schluss nur noch herunterladen und speichern.

(Herzlichen Dank an Anja für den Hinweis!)

Komprimieren mit Bildverkleinerer

Auf der Seite www.bildverkleinern.com kannst du die Größe eines Bildes bearbeiten. Wähle dazu über Datei -> Öffnen das Bild aus, dessen Größe du verändern willst. Danach klickst du auf das Feld mit den vier kleinen Pfeilen (»Größe verändern«) und kannst dort durch Verschieben des Reglers das Bild anpassen. Im Hintergrund wird die Veränderung sofort angezeigt.

Denke daran, dass beim Vergrößern von Pixelbildern Qualitätsverluste entstehen können, was später unschön aussieht. Vektorbilder kannst du hingegen beliebig verändern.

Speichere das fertige Bild am Ende wieder über Datei -> Speichern.

Und jetzt bist du dran! Viel Spaß beim Experimentieren!

Für weitere Empfehlungen schau dir Meine wichtigsten Business Tools an.

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