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Eine Morgenroutine hilft dir, den Tag bewusst zu starten. Als Autorin, die wie viele andere Schreibgefährten ihre Bücher neben einem Vollzeitjob schreibt, ist solch eine Routine durchaus nützlich. Zwar gibt es Tage, an denen es nicht immer leicht ist, noch früher aufzustehen (mein Wecker klingelt inzwischen um halb fünf!). Aber es geht nicht nur ums frühe Aufstehen und Kaffee trinken (den ich allerdings unbedingt morgens benötige!!!).

Meine Morgenroutine hilft mir, mich selbst besser zu organisieren. Sie unterstützt mein Zeitmanagement, in welchem ich mich früher oft verzettelt habe.

Wie du mit Hilfe einer Morgenroutine das beste aus deinem Tag rausholst, das erzähle ich dir in diesem Artikel. Egal ob du selbst nebenberuflich Autor:in bist und oft nur am Wochenende an deinem Buch arbeiten kannst oder unter der Woche noch bevor zu zu deinem Brotjob gehst. Oder ob du aus anderen Gründen etwas ändern willst, um bewusster und energiegeladener deinen Tag zu beginnen …

Schau dir meine Tipps an und lass dich inspirieren. Probiere es aus und pass es für dich persönlich an, so wie es sich gut für dich anfühlt.

So startet meine Morgenroutine

Morgenroutine #1 Früh aufstehen

Mein Wecker klingelt um 04:30 Uhr. Tatsächlich werde ich meist schon gegen vier wach – das ist (inzwischen) meine innere Uhr – und sicher sind auch meine beiden Stubentiger beteiligt, die dann lautstark ihr Frühstück einfordern (jemand könnte behaupten, ich hätte sie schlecht erzogen … hm … tja, schuldig ?). Ich finde es aber nicht schlimm. Das Gefühl, so früh auf den Beinen zu sein, gibt mir einen enormen Energie- und Motivationsschub!

Morgenroutine #2 Flüssigkeit ausgleichen

Als erstes nach dem Aufstehen trinke ich ein großes Glas Wasser. Denn es ist unglaublich wichtig, ausreichend zu trinken. Vor allem gleich morgens, weil dein Körper nachts durch Schwitzen und Atmen etwa 250 bis 400 ml Wasser verliert. Wenn ich tagsüber zu wenig trinke, bekomme ich außerdem ganz schnell Kopfschmerzen. Und das will ich mal gar nicht!

Morgenroutine #3 Kurzes Workout

Ich powere mich hier keineswegs völlig aus. Aber ich habe mir angewöhnt, einige Minuten lang durch Bewegung den Körper anzukurbeln. Das heißt für mich meist ein paar Hampelmänner und 20 Liegestütze. Zum Runterkühlen gehe ich anschließend auf den Balkon und atme einmal tief die frische Morgenluft ein und wieder aus.

Danach geht es ins Badezimmer, in Ruhe duschen, Zähne putzen usw.

Morgenroutine #4 Loslegen!

Bereits am Abend zuvor gehe ich im Kopf durch, welche Aufgaben am nächsten Tag anstehen. Dann versuche ich morgens so viel wie möglich zu erledigen. Denn wenn ich am Nachmittag aus dem Büro komme, ist meist erst mal die Luft raus und meine Motivation, vor allem aber meine Konzentration schwindet. Manchmal nutze ich die Zeit am Morgen, um an meinem Buch weiterzuschreiben. Manchmal arbeite ich auch an neuen Blogartikeln, kümmere mich um Social Media oder organisiere einfach meine Projekte.

Am Abend setze ich mich dann oft erneut hin und beschäftige mich mit den Aufgaben, die nicht so wichtig sind und die ich auch mal erledigen kann, während im Hintergrund der Fernseher läuft. Und ich schreibe täglich in mein Dankbarkeitstagebuch.

Welche Zeit am Tag für dich am produktivsten ist, musst du für dich selbst austesten. Ich pflege sowohl meine Morgenroutine als auch Abendroutine, nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Morgenroutine #5 Frühstück

Ein gesundes Frühstück gehört einfach zu jeder Morgenroutine.

Sehr lange Zeit bestand mein Frühstück morgens, bevor ich ins Büro ging, nur aus zwei Tassen Kaffee. Im Laufe des Vormittags habe ich dann oft einen Joghurt und Obst hinterhergeschoben. Bis nach Feierabend musste das dann oft reichen, da ich in der Mittagspause meist irgendetwas zu erledigen hatte und keine Zeit zum Essen übrigblieb.

Inzwischen bin ich klüger! Denn mein Körper gab mir deutliche Signale, dass ihm das zu wenig war – mit Magenknurren so gegen halb elf und Heißhungerattacken auf Süßes am Nachmittag. Leider habe ich diese Anzeichen eine ganze Weile ignoriert.

Jetzt frühstücke ich jeden Morgen, sogar am Wochenende, wo es früher bis mittags meist nur beim Kaffee blieb. (Nachtrag: Seitdem ich die Traditionelle Chinesische Medizin und 5-Elemente-Lehre für mich entdeckt habe, frühstücke ich außerdem stets warm! (Buchtipp: TCM – Eine Einführung in die Ernährung nach den 5 Elementen).

Unter der Woche gibt es meist Porridge – nicht jedermanns Sache, meine aber schon. Und ich pimpe das Ganze abwechselnd mit Nüssen und Mandeln, Mandelmus, Kokosflocken, Vanille, Zimt und wechselndem Obst wie Beeren, Äpfeln oder Banane. Als Alternativen lassen sich auch Grieß, Polenta, Reis oder Couscous verwenden, in Pflanzenmilch aufgekocht.

Morgenroutine #6 Inspiration

Ich liebe Podcasts! Manchmal schon beim Frühstücken oder auf dem Weg zur Arbeit schalte ich einen meiner Lieblingspodcasts ein (du kannst stattdessen auch deine Lieblingsmusik hören). Podcasts zu hören, steigert nicht nur mein Wissen, sondern schenkt mir auch zusätzliche Motivation für den Tag.

Morgenroutine: 6 Schritte für deinen erfolgreichen Start in den Tag

Wie ich so organisiert sein kann?

Die Wahrheit ist, das bin ich gar nicht. Ich bin ein absoluter kreativer Chaot! Ich habe nur für mich persönlich einen Weg entdeckt, wie ich mein Chaos besser planen und in etwas Produktives verwandeln kann.

Ob das auch für dich funktioniert? Das musst du selbst austesten.

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