Geboren 1980 in Dortmund lebe ich seit meiner Kindheit in Schwerte.

Meine ersten Schreibversuche machte ich bereits während der Grundschulzeit mit kleineren Geschichten, etwa eine DIN-A5 Seite lang. Die allererste hieß »Das kaputte Fahrrad.« In den darauffolgenden Jahren schrieb ich immer wieder mal einige Seiten, doch dachte ich nie daran, mehr daraus zu machen. Das kam erst später.

»Das Schreiben war einfach schon immer da.«

Alles änderte sich im Frühjahr 2010. Der Winter zog sich damals hin, draußen blieb es lange trüb und nass. Für mich als Sommermenschen eine wahre Zerreißprobe. Eines Tages schaute ich durchs Fenster in eben dieses mürrische Grau hinaus und kritzelte ein paar unscheinbare Worte auf einen Papierschnipsel. In jenem Moment ahnte ich keinesfalls, was ich damit lostreten würde …

Nach drei Wochen hatte ich etwa sechzig Gedichte geschrieben und immer weitere kamen dazu, flossen einfach so aus mir heraus, als hätten sie nur darauf gewartet, dass ihnen endlich jemand die Tür öffnet – und das, obwohl ich in der Schule nie etwas mit Gedichten anfangen konnte!

Neben meinem Vollzeitjob in einer Kommunalverwaltung schrieb ich weiterhin Lyrik und veröffentlichte in mehreren Anthologien. Nebenher begann ich, an meinem ersten Fantasy-Projekt zu arbeiten. Bis zur Fertigstellung des Manuskripts benötigte ich ein knappes Jahr. Ich schickte es an mehrere Verlage und bekam wie viele andere Autoren mehrere Absagen. Im Herbst 2014 wurde »Dämmernebel«, mein Auftakt zu einer Trilogie, gedruckt und in einem Kleinverlag veröffentlicht.

»Schön ist anders. Aber ich habe dadurch viel gelernt.«

Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer und so machte auch ich leider ein paar böse Erfahrungen mit diesem Verlag. Inzwischen hatte ich den zweiten Teil der Trilogie, »Sturmbeben«, fertiggestellt. Der Verlag saß auf den Rechten und ich durfte an Veröffentlichung lange nicht denken. Im Herbst 2016 habe ich mich endgültig vom Verlag trennen können und »Sturmbeben« im Selfpublishing veröffentlicht. Außerdem legte ich auch »Dämmernebel« noch einmal neu auf.

Aktuell schreibe ich am dritten Band und einigen noch geheimen Fantasy-Projekten. Ich habe mehr Einfluss, mehr Arbeit aber vor allem viel Spaß und natürlich lerne ich noch immer sehr viel dazu.

»Ich möchte Geschichten erzählen, die ein Lächeln herbeizaubern, manchmal vielleicht auch Tränen. Geschichten, die zum Nachdenken anregen.«

Natürlich schreibe ich auch immer noch sehr viel Lyrik, von der strikten Reimform habe ich mich jedoch vor langer Zeit verabschiedet, weil mir deren Grenzen zu eng waren. Wenn ich nicht schreibe, bin ich oft in der Natur unterwegs, fotografiere, male/zeichne, lese und verbringe die Zeit mit Freunden oder meinen Katzen.

Ich möchte mit meinen Texten und Bildern ein Stück Achtsamkeit üben und die stillen Zwischenräume zeigen, die uns allen – flüchtig, wie unser Alltag geworden ist –, meist verborgen bleiben. Denn es existiert mehr als die Welt, die wir täglich durchwandern.

Vielleicht mögt ihr mich auf dieser Reise begleiten.

Herzlichst,

Melanie Völker

Mitglied im VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di

Mitglied im Selfpublisher-Verband